18.5.2026
Apg. 19.1 Montag v Pfingsten
Diese Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind in der Liturgie ganz konzentriert auf das, was Jesus vor seinem Weggehen angekündigt hat. Jesus verspricht einen Geist der Wahrheit, einen Geist der Beistand ist, der Trost ist, einen Geist der Mut und Kraft gibt, einen Geist der Ratgeber und Fürsprecher ist. Der Geist Gottes selbst wird es sein, der die Kraft der Erneuerung ist. In der Apostelgeschichte hören wir, wie Paulus auf seiner Missionsreise diesen Geist Gottes auf Menschen herabruft. Auch wir brauchen diesen Geist, wie brauchen dieses neu werden für uns und auch für unsere Gesellschaft. So bitten wir
Um einen neuen Geist - um ein Klima der Toleranz, der Offenheit und des Wohlwollens
….. sende uns deinen Geist
wir bitten um ein Klima in unserer Gesellschaft, das nicht ausgegrenzt und diskriminiert
ein Klima, in dem Differenzen und Kontroversen ruhig und sachlich ausgetragen werden
ein Klima, in dem wir als Christen eine Stimme der Vernunft und der Mäßigung sind
ein Klima, in dem wir solidarisch denken und solidarisch handeln
Bitten wir, dass wir in all den neuen Herausforderungen neue Chancen entdecken und auch Gutes
dass sich auch die Amts Kirche immer wieder den Geist der Erneuerung zutraut
Bitten wir für uns alle um einen Geist der Freude und Dankbarkeit - dass wir jeden Tag und auch den heutigen als Geschenk sehen und annehmen
So bitten wir: Komm heiliger Geist – mach uns
lebendig, hilf uns, das Angesicht der Erde zu erneuern - und lass uns dabei bei uns selbst beginnen.
Im Namen Jesu Amen
