8.2.2026 Mt. 5.13-16 Salz der Erde, Licht der Welt
Einer Frau aus dem Sudan, 1869 geboren, die als 7jährige von Sklavenhändeln verschleppt und jahrelang auf Märkten zum Verkauf angeboten wurde. Auf Umwegen gelangte die junge Frau nach Italien und in ein Kloster, wo sie, schließlich getauft und Christin geworden, als Ordensfrau bis zu ihrem Tod 1947 lebte. Denken wir an sie, als Schutzheilige für all die Menschen, die HEUTE Opfer von Menschenhandels sind – und für die auch wir als Christen verantwortlich sind.
80% der Opfer von Menschenhandel sind Frauen, oft junge
Mädchen, die sexuell ausgebeutet werden. Unter falschen Versprechungen werden
sie ins Ausland gelockt, auch hierher nach Österreich. Bitten wir für sie
Viele betroffene Frauen können ja wegen des
Stigmas der Prostitution nicht nach Hause zurückkehren können.
Bitten wir für die unbekannte Zahl an Menschen, die entführt, verkauft oder "adoptiert" wurden, um ihnen Organe zu entnehmen.
Bitten wir für all die Buben, junge Burschen, die zum Kriegsdienst in Terror Organisationen gezwungen werden
Bitten wir für alle, die rechtlos wie Sklaven leben, in der Landwirtschaft, in Bergwerken, Fabriken, auf dem Bau, in Restaurants, oft auch als Dienstboten in Privathäusern
So bitten wir im Namen Jesu
Amen
Nicht zuletzt Migranten
und Flüchtlinge sind Opfer einer neuen Form der Sklaverei. Mehr als 10.000
unbegleitete Flüchtlinge unter 18 Jahren sind nach Schätzung von Europol in
Europa verschwunden, möglicherweise viele ein Opfer von Menschenhändlern. Man schätzt,
dass mehr als 20 Millionen Menschen JETZT und HEUTE wie Sklaven gehandelt
werden. 60 Prozent der Betroffenen sind Frauen und Kinder. Sie leiden unter
schwerem Missbrauch und unsäglicher Gewalt. Für Menschenhändler und Zuhälter
ist es ein Milliarden Dollar Geschäft – und spielt sich auch vor unseren Augen
ab, vor allem in den Großstädten, wie Wien. Wie viel unfassbares Leid und
Verzweiflung steht hinter jedem einzelnen Schicksal.







