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Samstag, 13. September 2025

Fürbitten Sonntag 14.9. ES gehört zum Leben -

 

14.9.2025 Fest der Kreuzerhöhung

Das Fest, das heute gefeiert wird, verdrängt sogar den sogenannten „Sonntag im Jahreskreis.“ Es ist das Fest der „Kreuzerhöhung“ und hat seinen Ursprung in Jerusalem; dort wurde am 13. September 335 die Konstantinische Basilika über dem Heiligen Grab feierlich eingeweiht. An einem 13.September im Heiligen Land war angeblich auch das Orginal Kreuz gefunden worden, an dem Jesus gestorben ist. Helena, die Mutter von Kaiser Konstantin hatte danach suchen lassen. Am 14. September 335, dem Tag nach der Kirchweihe, wurde es nun in der neuen Kirche dem Volk zu ersten Mal gezeigt („erhöht“) und das Kreuz konnte verehrt werden. Später verband man mit diesem Fest auch die Erinnerung an die Wiedergewinnung des heiligen Kreuzes durch Kaiser Heraklius im Jahr 628; zuvor war das Kreuz an die Perser verloren gegangen, Heraklius brachte es feierlich an seinen Platz in Jerusalem zurück. Wenn wir heute von KREUZ sprechen, dann schließt das auch all das mit ein, was uns selbst an „Kreuz-tragen“ nicht erspart bleibt. Ob man religiös ist oder nicht: Leid und Schmerz gehören zum Leben. Wir alle wissen nur zu gut, auf wie viele Fragen es keine Antwort gibt – uns Christen hilft dann ganz oft der Blick zum Kreuz. Bitten wir für alle, die in einer schweren Situation sind

Wir bitten für all die Menschen, die Opfer von Krieg und Terror sind. Wir denken an die israelischen Geiseln in Gaza, wir denken an die leidenden Palästinenser dort, denen die Heimat und Zukunft zerstört ist, wir denken an die Menschen in der Ukraine, wo sich kein Ausweg für einen Frieden zeigt.

Wir bitten auch für die all die Menschen, die unter alltäglicher Gewalt leider oder Opfer von Naturkatastrophen und Unfällen werden . Für die Opfer von Menschenhandel und auch die vielen Opfer häuslicher Gewalt

Wir bitten für alle, die eine Zukunft und neues Leben jenseits ihrer Heimat suchen,  und für die Länder Europas, dass sie sich humanen Lösungen trotz aller eigenen Schwierigkeiten nicht verschließen  

Wir bitten vor allem auch für die Kinder in allen Teilen der Welt, wo sie nur Armut, Hunger, Krieg, Angst und Gewalt erleben. Und wir bitten für unsere Kinder und Jugendlichen, dass sie Freude und Sinn in ihrem Leben erfahren

 Wir bitten für die vielen kranken Menschen unter uns, für alle, die eine schwere Operation oder langwierige Behandlungen ertragen müssen – und wir bitten für die Vielen, die helfen, das Kreuz anderer wenigstens mitzutragen

Und bitten wir für uns selbst, dass wir das tragen können, was wir „unser Kreuz“ nennen:

Wenn uns Verantwortung und Pflichten zu viel werden

Wenn wir eigene Bedürfnisse für andere zurückstecken müssen

wenn wir in Versuchung sind, neidvoll auf das Leben anderer zu sehen

wenn wir oft mehr Pflicht erfüllen als Liebe empfinden

 so bitten wir heute: Allmächtiger Gott, gib dass wir in aller Verzweiflung im Angesicht des Kreuzes dennoch deine Macht und Liebe erkennen und nie aufhören, an die Auferstehung aus allem Tod und Leid zu glauben. Lass uns das Kreuz so ein Zeichen von Hoffnung und Zuversicht sein. Amen

 

 

Kaiser Konstantin ist jener römische Kaiser (circa 280 bis 337) der das Christentum als Religion anerkannte, ehe es der oströmische Kaiser Theodosius 380 als Staatsreligion etablierte. Dh ab da wurde der christliche  Glaube für alle Bürger des Reiches verbindlich. Konstantin erschuf auch eine neue, nach ihm benannte Hauptstadt im Osten seines Reichs. Konstantinopel

Freitag, 12. September 2025

Fürbitten 13.9. die richtigen Worte finden - gar nicht so leicht

 


 13.9.2025 Hl. Johannes Chrysostomos

Heute ist der Gedenktag des heiligen Johannes Chrysostomos. Er lebte im 4.Jahrhundert und war nicht nur ein hochgebildeter Theologe, sondern auch ein berühmter Prediger seiner Zeit. Geboren wurde er zwischen 344 und 354 in Antiochia (heute Antakya in der Türkei), er war Bischof von Konstantinopel musste aber zweimal wegen Intrigen in die Verbannung, wo er im September 404 auch starb. Seit 1204 ist sein Grab in der Peterskirche in Rom. Wegen seiner rednerischen Begabung erhielt er auch den Ehrennamen „Goldmund“ – Chrysostomos. Bitten wir für alle, die heute, nicht nur in der Kirche. etwas zu sagen haben

Bitten wir für alle, die predigen, die unterrichten und die auch in ihrem Alltag versuchen, das Wort Gottes den Menschen nahezubringen.

Bitten wir um eine Sprache in der Kirche, in der sich die Menschen in ihren Lebensproblemen angesprochen fühlen finden

Bitten wir, dass wir selbst für unseren eigenen Glauben immer wieder die richtigen Worte finden, dass wir die Bibel nicht als Antiquität hüten, sondern dass wir mit ihr in die Freiheit der Kinder Gottes hineinwachsen können.

Bitten wir für alle, die mit dem, was sie sagen, in der Öffentlichkeit Gewicht haben

Wir bitten um eine Sprache in der Politik, die Ausgleich und Versöhnung möglich macht

Wir bitten für die sogenannten Influencer unserer Zeit, dass sie ihren Einfluss für Sinnvolles und Guts nutzen

Wir bitten für die Kinder und die Jugendlichen, dass sie lernen, mit schnellen Worten nicht zu verletzen

Wir bitten für Lehrer und Erzieher, für alle Eltern und Großeltern, dass auch sie in kritischen Situationen die richtigen und die wieder verbindenden Worte finden

 

So bitten wir heute auf die Fürsprache des hl. Chrysostomos, dass wir uns alle um eine Sprache bemühen, die uns einander näherbringt und nicht entfremdet. amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


eine Geschichte, weil wir alle "viel zu voll" sind:  

"Ein weltberühmter Professor wandert weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Mönch zu besuchen. Er stellt sich höflich vor, nennt alle seine akademischen Titel und bittet um Belehrung. 

"Möchten Sie Tee?" fragt der Mönch. "Ja, gerne", sagt der Professor. 

Der alte Mönch schenkt Tee ein. Langsam wird die Tasse voll, aber der Mönch schenkt weiter ein, der Tee fließt über den Rand der Tasse, über die Untertasse auf den Tisch und dann auf den Boden. "Genug!" ruft der Professor. "Sehen Sie nicht, dass die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein."

 "Diese Tasse" sagt der Mönch, "ist wie Sie selbst!" "Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen, Ihren Urteilen und Vorurteilen. Voll von Ihren Meinungen!" "Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren!"

 

"Standortbestimmung:
1. Was tue ich, was ich weiterhin tun soll?
2. Was tue ich, womit ich unbedingt zu tun aufhören soll?
3. Was habe ich noch nicht angefangen zu tun,
was ich schon längst hätte tun sollen?"

 

"Gewohnheiten sollte man rechtzeitig überprüfen,
sie könnten gefährlich werden." Kräuterpfarrer Weidinger

 

"Nur wer sich bewegt, spürt seine Fesseln." Rosa Luxemburg

 

"Reif soll mein Herz werden, wie ein grünes Blatt, das ins Gelbe reift."
Hazrat Inayat Khan

 

"Geht in euren Tag hinaus ohne vorgefasste Ideen, ohne Erwartung von Müdigkeit, ohne Plan von Gott, ohne Bescheidwissen über ihn, ohne Enthusiasmus, ohne Bibliothek - brecht auf ohne Landkarte - und wisst, dass Gott UNTERWEGS zu finden ist, und nicht erst am Ziel. Versucht nicht, ihn nach Originalrezepten zu finden, sondern lasst euch von ihm finden in der Armut eines banalen Lebens." Madleine Delbrel

 

Das Leben gehört dem Lebendigen an.
Wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein" Goethe


"Sei du selbst die Veränderung,
die du dir wünschst für diese Welt." Mahatma Gandhi

 

"Schildkröten können mehr über die Straße erzählen als Hasen." Khalil Gibran

 

"Erfahrungen vererben sich nicht, jeder muss sie allein machen."
Kurt Tucholsky

 

"Verbringe deine Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis.
Vielleicht ist ja keines da" Kafka

 

" Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut,
könnte leicht eine Gans nach Hause bringen.“ Georg Christoph Lichtenberg.

 

„Unsere Zeit braucht weniger Überzeugungen und mehr Zweifel. Überzeugungen trennen die Menschen. Aber Zweifel haben wir alle.“ Peter Ustinov




Donnerstag, 11. September 2025

Fürbitten 12.9. MARIA HILF !!!

 

Gnadenbild "Mariahülf" in der Mariahilferkirche

konnte 1683 vor Zerstörung gerettet werden 


12.9.2025 Fest Mariae Namen  - dass wir auch unsere kleinen Krisen gut bewältigen

Das Fest Maria Namen ist 1683 als Dank für den Sieg über die Türken vor Wien eingeführt worden. Es war, nach 1529,  bereits zum zweiten Mal ein Versuch des damaligen Osmanischen Reiches – nicht gleichzusetzen mit der heutigen Türkei!!! – Wien einzunehmen. Die Belagerung dauerte vom 14. Juli bis zum 12. September. Zwei Monate lang musste sich Wien, damals Residenzstadt des römisch-deutschen Kaisers, gegen ein rund 120.000 Mann starkes Belagerungsheer verteidigen. Die Rettung brachte ein vom polnischen König Johann Sobieski befehligtes Entsatzheer, das dann die osmaische Armee unter Führung des Großwesirs Kara Mustafa in der Schlacht am Kahlenberg zum Rückzug zwang. Soweit die Geschichte – Als Dank für das gute Ende einer schrecklichen Bedrohung führte Papst Innozenz XI dieses Mutter Gottes Fest ein: „Maria Namen“. Immer wieder aber wird gerade dieses Fest auch missbraucht, um Stimmung gegen Andersgläubige oder Fremde zu machen. Bitten wir heute

 

Dass wir dankbar sind, für die Freiheit und für die offene, liberale Gesellschaft in der wir leben dürfen


Dass wir alles tun wollen, um die Werte unserer Demokratie zu bewahren


Dass wir uns nicht missbrauchen lassen für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit


Wir bitten um Anstand und Verantwortlichkeit in der Politik, dass nicht Ängste geschürt, Menschen diffamiert und Gräben aufgerissen werden

 

Wir bitten, dass wir hier im Kleinen mit Krisen richtig umgehen, dass es Respekt und Gemeinschaftlichkeit gibt – dass es uns gelingt, solidarisch und verantwortlich miteinander zu leben

 

Wir bitten auch um das richtige Handeln Europas in dieser Zeit der großen Krisen und der Herausforderung für uns alle

 

und nicht zuletzt bitten wir für alle Menschen, die nicht wie wir in Sicherheit und Frieden leben dürfen. Wir bitten für die Opfer von Krieg, von Gewalt und Vertreibung aber auch für die Betroffenen von Naturkatastrophen

 

Du guter Gott, so bitten wir:  und lass auch uns selbst in unserem eigenen Umfeld zu Frieden und zu Versöhnung beitragen.  Amen 

Mittwoch, 10. September 2025

Fürbitten 11.9. Vergeben und - vergessen!!!

 


11.9.2025 Lk.6.27 Liebt eure Feinde  Kol.3.12  

„Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen, segnet, die euch verfluchen, betet für die, die euch misshandeln“, das sind heute im Evangelium Forderungen Jesu, die wir wohl in dieser Radikalität als unrealistisch und unerfüllbar empfinden. Auf so vieles haben wir ja auch gar keinen Einfluss: Kriege, Hass, Verfolgung in der Welt -  aber wie sieht es manchmal in uns selbst aus? Wie viele Fehden tragen wir mit uns herum, wie oft vergiftet unausgesprochene Feindschaft das Zusammenleben. Bemühen wir uns "Feuerlöscher" zu sein und nicht Brandstifter. Bitten wir heute

 

Dass wir bewusst gegen alle Gedanken von Feindschaft, Wut und Hass ankämpfen

Dass wir uns um Verständnis und Ausgleich bemühen, in allen Konflikten

Dass wir uns auf offene Gespräche einlassen und bereit sind, einzulenken

Dass wir Kompromisse eingehen, um im Frieden miteinander zu leben

Dass wir nachgeben können, ohne verbittert zu sein

Dass wir einander wirklich Schuld erlassen

Dass wir segnen, was uns verletzt hat und weh tut

Bitten wir, dass auch in Gesellschaft und Politik nicht mit „Feindbildern“ gearbeitet wird

 

Guter Gott, erbarme dich unserer Hilflosigkeit. Lass, dass wenigstens wir in unserem kleinen Bereich Frieden und Versöhnung leben können. Hilf uns, so zu leben, wie wir es in der 1.Lesung gehört haben: lass uns barmherzig sein, liebevoll, gütig, geduldig, lass uns einander ertragen und lass uns einander und auch uns selbst vergeben, wenn wir falsch gehandelt haben. Amen

Fürbitten 10.9. Das Leben bleibt voller Widersprüche

 


10.9.2025 Lk 6.20  unsere Werte auf den Kopf gestellt (Bergpredigt Mt.5.1)  

 Was wir als „Bergpredigt“ im Matthäus-Evangelium kennen ist im heutigen Evangelium bei Lukas mit ganz ähnlichen Aussagen eine „Feldrede“ Jesu. Da wie dort geht es um paradoxe Aussagen. Aussagen, die provozieren, denn herkömmliche Werte werden von Jesus radikal auf den Kopf gestellt. Was normalerweise als Unglück erscheint: Hunger zu haben, Verzweifelt zu sein, von Anderen gehasst zu werden – das sollen wir, mit den Augen Jesu, als Glück preisen. „SELIG SEID IHR“ - Freut euch und tanzt, wenn das geschieht, heißt es bei Lukas. Aber „weh euch“, wenn ihr jetzt reich seid, wen ihr satt seid, wenn ihr jetzt lacht, wenn alle euch loben. Da steht die Welt Kopf. Worum sollten wir da bitten ?

Bitten wir, dass wir lernen auch in Widersprüchlichkeiten zu leben. Dass wir uns getrauen, immer wieder unsere fest gefügte Werte-Welt zu hinterfragen

Dass wir die Unbegreiflichkeit Gottes immer mehr annehmen können, wenn auch nicht verstehen

Dass wir es aushalten, auf viele Fragen keine Antwort zu bekommen

Dass wir Unbegreifliches und Schmerzliches auch dann annehmen können, wenn wir den Sinn nicht verstehen

Dass wir weiter vertrauen und nicht verbittern, wenn Wünsche und Erwartungen und vor allem auch Gebete nicht erfüllt werden 

Bitten wir ganz konkret für all die Menschen, die im wahrsten Sinn des Wortes hungern und weinen, die beschimpft und gehasst werden, die man verfolgt und aus Gemeinschaften ausschließt: Menschen verzweifelt und heimatlos: Jesus will nicht, dass wir uns mit ihrem Schicksal abfinden – bitten wir, dass wir zur Stelle sind, wo immer wir helfen können

Heute ist auch ein internationaler Gedenktag für Menschen, die Selbstmord gefährdet sind.  Bitten wir für alle, die glauben in einer hoffnungslosen Situation zu stecken. Lass diese Menschen Hilfe finden, gib Du Kraft und Zuversicht und immer wieder Hoffnung. Lass uns aber auch die Menschen respektieren, die ihr Leben selbst bestimmt beenden wollen. Wir wissen, dass du auch Sie begleitest.

So vertrauen wir im Namen Jesu, Amen. 

Montag, 8. September 2025

Fürbitten 9.9. EINFACH EINANDER GUT TUN

 

9.9.2025 Lk.6.12 Füreinander

Drei Dinge sind es, über die heute im Evangelium berichtet wird. Jesus betet die ganze Nacht – Jesus wählt 12 Jünger aus, seine engen Gefolgsleute - und Jesus geht zu den Menschen, um ihnen gut zu tun. „Es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte“, heißt es wörtlich. Jesus hat nicht nur seine 12 Jünger berufen, irgendwann vor 2000 Jahren – die Berufung meint auch uns – heute und jetzt. Das Beten gehört dazu. Bitten wir heute

dass wir unsere eigene Art und Weise finden, wie wir beten, dass wir es gerne tun, dass wir spüren, dass es uns gut tut 

dass wir ganz bewusst Tag für Tag um Frieden beten,– für ein Ende von Krieg und Grausamkeiten, ein Ende der Verzweiflung so vieler Menschen. auch wenn es oft so hoffnungslos scheint

Dass wir füreinander beten und dass wir uns auch nicht scheuen, um die aller kleinsten Dinge zu bitten. auch um all das, worauf wir keinen Einfluss haben

bitten wir, dass wir, wie Jesus, heilsam für Andere sein dürfen. Dass wir immer wieder sehen und erkennen, was Menschen an Nähe und Zuwendung brauchen.

 bitten wir aber auch, dass wir uns nicht „aufopfern“, dass wir Nein sagen können, wenn uns Aufgaben überfordern und dass wir durch unsere Hilfe niemand von uns abhängig machen.

Dass wir vielmehr auch anderen etwas zutrauen, dass wir anderen zeigen, welche Aufgaben sie übernehmen können. Dass wir Menschen motivieren und unterstützen

Und bitten wir um unsere eigene Berufung, dass wir immer wieder neue Situationen, neue Herausforderungen erkennen und annehmen können - dass wir keine Angst haben, Wichtiges zurückzulassen, Vertrautes aufgeben zu müssen

so bitten wir guter Gott, dass auch von uns „eine Kraft ausgeht“, die heil macht, die Kraft Jesu, die nicht verwundet und zerstört. In seinem Namen lass uns heute unsere Aufgaben erfüllen. amen

Sonntag, 7. September 2025

Fürbitten 8.9. Unsere Maria - auch sie hatte ihre Geburts-Stunde

 

8.9.2025 Fest Maria Geburt Stammbaum Jesus Mt.1,1-17

 Es ist ein altes Fest, das wir heute feiern: Maria Geburt. Wobei es natürlich um kein historisches Datum geht. Niemand weiß, wann Maria geboren wurde oder wo. Aber dieses Fest soll die Bedeutung dieser jungen Frau hervorheben, die Jesus geboren hat - und die zuvor ja selbst von Eltern geboren worden ist. Maria war ein jüdisches Mädchen, eine jüdische Frau – eingebettet in die lange Geschichte ihres Volkes. Das Matthäus-Evangelium bringt heute den sogenannten „Stammbaum Jesu“ - eine komplizierte theologische Konstruktion, mit der die Abstammung Jesu vom Königshaus David nachgewiesen werden soll. Denn von dort, so heißt es in der jüdischen Bibel, soll der Messias kommen. Auch Jesus war Jude und er war Jude bis zu seinem letzten Atemzug. Bitten wir heute mit den großen Symbolgestalten des Alten Testamentes ...... :

mit Adam so bitten wir, lass uns aushalten, wenn wir aus unseren Träumen, aus unserem „Paradies“ vertrieben werden.  Wenn wir uns der Wirklichkeit stellen müssen, wenn der Alltag mühsam ist und es oft leichter wäre, sich etwas vorzumachen

Mit Eva so bitten wir, lass uns den Mut haben, nach den Sternen, nach dem Apfel der Erkenntnis zu greifen. Lass uns erfahren, dass wir an unsere Grenzen gehen dürfen im Vertrauen darauf, dass du auch jenseits des Paradieses der Gott mit uns bist.

mit Abraham so bitten wir, lass auch uns immer wieder den Aufbruch wagen. Gib uns den Mut, immer wieder Neues zu riskieren und alles Vertrauen auf dich zu setzen

mit Sara bitten wir, lass uns die Hoffnung nicht aufgeben, dass das Leben immer wieder neue und gute Wendungen für uns bereit hat. Mit Sarah gib uns den Mut, auch zu zweifeln und kritisch zu sein.

mit Moses bitten wir, lass uns auch durch die Wüste gehen. Durch all die Zeiten, die schwer sind. Lass uns jeden Tag wieder die Herausforderung unseres Lebens annehmen, lass uns auf dich hören und gib uns die Kraft, auch anderen Wegweiser und Führer zu sein

mit David bitten wir, lass uns nicht aufhören dankbar zu sein und dich zu loben und zu preisen. Mit David lass uns erfahren, dass Du auch unsere Schuld annimmst und wir bereuen dürfen.

Mit Maria so bitten wir, lass uns JA sagen zu allen Wegen unseres Lebens, die du mit uns gehen willst- und die du uns zumutest. Lass, dass mit der Zu-mutung der Mut wächst und unser Vertrauen

Bitten wir auch mit Josef, dass wir immer wieder den Mut haben, auf die Stimme des Engels in uns zu hören und dass es uns hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen

 

Auch jeder einzelne von uns hat einen Platz im Stammbaum seiner Familie, seiner Geschichte. Aber wir alle sind eingeschrieben in Deine Hand guter Gott.  Ganz besonders bitten wir an diesem Marien-Tag für alle Mädchen und Frauen und deren Familien vor allem in den Kriegs-und Krisengebieten. Mach DU den Frieden möglich, um den wir so sehr bitten . amen


Das Fest Mariä Geburt entstand im Orient und entwickelte sich Ende des 5. Jh .s aus dem Weihefest der heutigen Kirche St . Anna in Jerusalem, einer Basilika, die dort errichtet worden ist, wo man von alters her den Geburtsort Mariens vermutet hat. Nach anderer Überlieferung ist Maria in Nazareth geboren. Aber letztlich kennt man weder Marias Geburtsort noch Geburtsdatum. Im 7.Jh . wurde das Fest der Geburt bereits in der Ost- und in der Westkirche gefeiert. Das Fest bestimmte später die Festlegung des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria auf den 8. Dezember, also neun Monate vor dem 8 . September .

Samstag, 6. September 2025

Fürbitten 7.9. Viel Segen braucht das neue Arbeitsjahr

 

7.9.2025 Bitte um Weisheit  Weish 9.13  Lk.14.25  23SJK

Ein neues Arbeitsjahr liegt vor uns. Gute Vorsätze begleiten uns, was erwarten wir von all dem Neuen, was wünschen wir? Macht es Sinn, sich etwas zu wünschen, und was könnte sinn-voll sein?  Das Um und Auf im Leben ist es wohl, immer wieder zu erkennen, was einem gut tut und was man lieber bleiben lassen sollte.  WEISHEIT kann man das auch nennen - und um diese Weisheit bittet heute ein Text aus der alten jüdischen Bibel. Es ist ein Text aus dem Buch der Weisheit, mehr als 2000 Jahre alt – und doch ganz aktuell für jeden von uns und auch für die ganze Gesellschaft. Auch im Evangelium geht es heute darum, sich klarzumachen, worauf man sich im Leben einlassen will. Bin ich bereit mit Jesus auch mein Kreuz auf mich zu nehmen, also das anzunehmen, was nicht angenehm ist?

Bitten wir um kluge und weise Entscheidungen in dieser Zeit, die wir als Krise erleben und wo es Tag für Tag nicht leicht ist, die richtige Entscheidung zu treffen.

Bitten wir für die Politiker und alle Verantwortungsträger weltweit, bitten wir um die Einsicht, dass die Menschen Frieden brauchen, Freiheit und gute Lebensumstände

Bitten wir um ein Klima der Gemeinsamkeit und Solidarität, in dem wir einander und vor allem die Schwächsten in unserer Gemeinschaft stützen können

Bitten wir um Gelassenheit und darum, dass wir uns nicht von Schwarzmalern und Pessimisten anstecken lassen, bitten wir um Vertrauen auch in unsere eigene Kraft

Bitten wir um Freude, dass sie uns auch in schwierigen Situationen nicht abhanden kommt, und dass wir uns auch den Humor nicht nehmen lassen

Bitten wir mit den Worten des indischen Dichters Rabindranath Tagore : 

Du guter Gott, lass mich den schwierigen Situationen meines Lebens furchtlos begegnen, -                hilf, dass ich in allem auch meine eigene Stärke und Kraft entdecke -                                                     und vor allem um das eine bitte ich Dich: lass mich immer den Halt deiner Hand fühlen

 so bitten wir im Namen Jesu voll Vertrauen. Amen

Freitag, 5. September 2025

Fürbitten 6.9. Nein, GOTT ist kein Gott der VORSCHRIFTEN

 

6.9.2025 Lk. 6.1 gegen die Regel

„Das entspricht nicht den Vorschriften!!“ Immer wieder laufen die Diskussionen, die Jesus mit den jüdischen Religionsführern seiner Zeit führt, auf diesen Vorwurf hinaus: „So steht es nicht in den Vorschriften!“ Im Evangelium heute geht es darum, ob man am Sabbat Weizenkörner in der Hand zerreiben darf, um sie dann zu essen, weil man hungrig ist. Die Diskussion erscheint uns lächerlich und doch geht es auch heute in der Kirche oft darum: "wie streng muss man sich an alte Vorschriften halten, dürfen sie gelockert werden, darf man sie abändern, darf man auf die Lebens-Realität der Menschen heute eingehen"? „Nein“, sagen die streng Gesetzestreuen: es muss auf Strich und Punkt bleiben, wie es immer schon war. Jesus sieht es anders. Immer steht der Mensch im Mittelpunkt, immer muss sich alles in der jeweiligen Situation entscheiden. Gott braucht keine sinnentleerten Rituale, nicht das Einhalten von sturen Vorschriften. Gott will unsere Liebe und Hingabe, So bitten wir

dass wir nicht steckenbleiben in Äußerlichkeiten, in leeren Formeln und Ritualen

dass wir auch nicht hängenbleiben an alten Bildern und Geschichten, oft noch aus der Kindheit

dass wir unsere ganz persönliche Beziehung zu Gott und Jesus suchen

dass wir keine Angst davor haben, eigenständig und kritisch zu denken

dass wir immer wieder neu bewerten, was in der jeweiligen Situation richtig oder falsch ist

dass wir einen klaren Blick auf das Not-wendige haben, auf das, was in der momentanen Situation Not-wendet

dass wir uns Vorurteile über andere Menschen abgewöhnen

dass Gott keine Verbotstafel in unserem Leben ist, sondern ein Hinweisschild für Freude und Freiheit und Zuversicht

 

Du guter Gott. Um wie viel größer bist du, als wir es uns vorstellen können. Du willst unsere Freiheit und unsere Liebe. Du willst unsere Freude und unsere Sehnsucht. Du nimmst uns an, mit all unserem Suchen, mit allen Zweifeln. Dafür danken wir dir, und für Jesus, der uns den Weg zeigt. amen

Donnerstag, 4. September 2025

Fürbitten 5.9. NEUES ist möglich!!! Selbst bei mir !!!!

 

5.9.2025 Lk.5.33 Neuer Wein gehört in neue Schläuche    Herz Jesus Freitag

 

"Neuer Wein gehört in neue Schläuche", sagt Jesus heute im Evangelium. Das ist ein geflügeltes Wort geworden. Nichts muss bleiben, wie es ist, immer kann alles NEU werden, können wir selbst NEU anfangen, können wir anders denken, Anders sein, als bisher! Wie sehr bräuchten wir in unserer Gesellschaft gerade jetzt einen solchen Mut zum neu Denken und neu Handeln.  So bitten wir

 

Dass Neues möglich wird - gerade jetzt auch in dieser Zeit der Herausforderung und der Krisen

Dass Neues möglich wird - dass auch Kriege und Konflikte ein Ende finden, dass es Lösungen gibt auch für scheinbar unlösbare Probleme

Dass Neues möglich wird - dass wir endlich wirklich ernst machen mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Dass Neues möglich wird – dass wir wieder mehr aufeinander achten, dass wir achtsamer und bescheidender leben

Dass Neues möglich wird – dass es uns gelingt, Differenzen und Meinungsverschiedenheiten positiv auszutragen, dass wir Spaltung in der Gesellschaft überwinden

Dass Neues möglich wird – dass uns auch Enttäuschungen nicht resignieren lassen, dass wir Krisen auch als Chance erkennen können

 Dass Neues möglich wird – gerade auch weil viele meinen, die Menschen und die Zeiten würden immer schlimmer

Dass Neues möglich wird - gerade dann, wenn ich selber glaube: „ICH bin halt wie ICH bin, und da kann man auch nichts mehr ändern“ – du guter Gott, dann ÄNDERE DU UNS

 

So bitten wir, Gott gib uns immer wieder Kraft und Mut, neu anzufangen. Krempel uns um, mach uns lebendig, auch wenn es manchmal weh tut. Im Vertrauen auf Jesus suchen wir unseren Weg und deinen Willen. Amen

Kleines PS zum Schulanfang

 


Kleines PS zum Schulanfang

Der Große ist inzwischen ein Teenager, der das so nebenbei ganz cool angeht: ernsthaft hat er offenbar noch nicht vor, die Ferien abzubrechen. Für die Moa gilt ein strenges Verbot: „Über MICH berichtet du nichts. NICHTS !!!“

Ok NICHTS!

 

Der Kleine, der gleich vom Kindergarten in die 2.VS geht             (unser Mathe Genie) antwortet auf die gespannte Frage nach diesem ersten Schultag: : na, was war heute? 

„Basically NIX“.  Der wollte wohl schon eine Tafel voller Rechenaufgaben

 

Die Bilanz des Kleinen nach dem 3. Schultag  

Zitat 1: das war „ehrlos“. WAS?  weil er in Englisch mit seiner Arbeit zu früh fertig war, muss er sich (zusammen mit einem anderen Mädchen “selbst beschäftigen und stillsitzen“ – Moa lernt: „ehrlos“ ist ein neues Jugendwort

Zitat 2: das war „asozial gemein": weil er und andere Kinder ihre Fotos erst heute herzigen dürfen. Moa lernt „asozial gemein“ ist ein neues Jugendwort

Zitat 3: „da renn ich nicht mehr so“. Er ist der 1. im Laufen, aber es gibt keine Medaille

Zitat 4: "Schnitzel war köstlich, Kartoffeln mäh"

Zitat 5: "He said he felt dump in class today" – berichtet das Babysitter Mädchen. Er ist der Dümmste, der Dümmste in der Klasse. Um Gottes willen, warum das? „Ich habe die Garderobe nicht gleich gefunden“

Zitat 6: es war TOLL

Wie immer beschwingt heute wieder in die Schule



Fürbitten 4.9. Mut, es immer wieder neu anzugehen

 

4.9.2025 Lk.5 1 Vertrauen und Geduld

Die Jünger müssen viele Erfahrungen machen, ehe sie für Jesus ihr altes Leben aufgeben. Da ist die Erfahrung des Scheiterns, der Vergeblichkeit – die Fischer haben sich abgerackert und eine ganze Nacht lang nichts gefangen. Dann kommt die Erfahrung des Vertrauen-könnens: sie hören auf Jesus und plötzlich gelingt ein großer Fisch Fang. Jesus weiß auch sehr gut, dass Neues wohl immer mit Angst verbunden ist. „Fürchte dich nicht“ sagt er zu Petrus, dem er letztlich eine viel größere Aufgabe anvertrauen will, als Fische zu fangen. Der Fischer Petrus, der immer wieder mit Widrigkeiten zu kämpfen hat, wird letztlich Großes vollbringen. Auch wir dürfen Vertrauen in ein "happy end" all unserer Bemühungen haben. Lassen wir uns auf Jesus ein. So bitten wir

Mach uns Mut vor dem, was in diesem neuen Arbeitsjahr auf uns zu kommt

Mach uns Mut, vertraute Routine loszulassen

Mach uns Mut, auch ganz neue Aufgaben zu übernehmen

Mach uns Mut, dass wir uns wieder engagieren, uns für eine gute Sache einsetzen

Mach uns Mut, dass wir uns auch Fehler leisten dürfen und daraus lernen können

Gib uns Vertrauen in ein happy end, in ein „gutes Ende“ von Allem –

Gib uns Vertrauen, dass auch aus verworrenen und schwierigen Situationen Gutes entstehen  kann.

 

Guter Gott. Lass uns keine Angst vor Unbekanntem und Neuem haben – führe uns dorthin, wo es für uns selbst und die Menschen in unserem Leben GUT ist. Um Geduld und Ausdauer bitten wir, so wie wir es in der 1.Lesung gehört haben.   amen

Dienstag, 2. September 2025

Fürbitten 3.9. in Zeiten des Umbruchs

 

3.9.2025  Gedenktag Gregor der Große  Papst, Kirchenlehrer, Kirchenvater

* um 540 in Rom † 12. März 604 in Rom

Heute wird der Gedenktag von Papst Gregor dem Großen begangen. Er zählt zu den vier großen Kirchenvätern der abendländischen Kirche. Gregor war Papst in einer Zeit, in der politisch und religiös fast alles im Umbruch war. Seine Amtszeit ab ca 560 lag am Ende der Spätantike und des römischen Reiches und am Beginn des frühen Mittelalters Alte Sicherheiten hatten sich aufgelöst, politisch und kirchlich musste man sich neu orientieren. Auch damals schon löste Neues Ängste und Sorgen Auch wir heute sehen uns in einer Zeit des Umbruchs. Ja, von einer Zeitenwende sprechen wir. Europa muss sich neu positionieren, die Kirche muss neue Wege finden und auch im eigenen Leben gibt es keinen Stillstand.  Bitten wir im großen Vertrauen, dass auch unsere Zeit in Gottes Hand ist:

 

Bitten wir, dass unsere Kirche eine Stimme bleibt für die Armen, die Heimatlosen, die Opfer von Gewalt und Ausbeutung, eine gewichtige Stimme für den Frieden  und auch eine Stimme für die Bewahrung der Schöpfung

 

bitten wir um eine Kirche, die den Mut hat auf neue Initiativen einzugehen, eine Kirche, die Raum lässt für kritisches Denken und Mitentscheidung, bitten wir um eine Kirche, die auch die Berufung von Frauen ernst nimmt und dafür dankbar ist.

 

Bitten wir für unsere Regierung und die Länder Europas:

dass es in dieser Zeit der vielfachen Krisen Zusammenhalt und Solidarität gibt, auf Arbeit für alle, auf ein gutes Gesundheitswesen und gute Ausbildung für alle geachtet wird

 

Hören wir nicht auf um Frieden zu bitten, auch wenn niemand mehr zu wissen scheint, wo es Lösungen in diesen ausweglos scheinenden Kriegen und Konflikten gibt. Wir denken an die Menschen in Gaza, an die jüdischen Geiseln, an die Opfer, die die Menschen in der Ukraine und an vielen Orten der Welt bringen müssen. Und bitten wir auch für die Opfer des Erdbebens in Afghanistan

 

und bitten wir für jeden von uns: dass wir immer besser erkennen, worin unser Auftrag besteht, auf welche Weise wir selbst in dieser Zeit des Umbruchs einen positiven Beitrag leisten können

 

So bitten wir auf die Fürsprache des heiligen Gregor, dass wir in dieser Zeit des Umbruchs unserer Gesellschaften die Zeichen des guten Neuen erkennen und die richtigen Lösungen finden. Wir bitten im Namen Jesu. Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 



"Geduld ist das Schwerste ..,was lernen sich lohnt.

Alle Natur, alles Wachstum,...aller Friede, alles Gedeihen

und Schöne in der Welt beruht auf Geduld,

braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen." Hermann Hesse

 

"Denken ist schwer, darum urteilen die meisten" C.G.Jung

 

"In jedem von uns steckt eine einmalige Chance,
die niemand stellvertretend für uns ergreifen kann." Erwin Ringel

 

"Alter ist eine herrliche Sache,
wenn man nicht verlernt hat,
was anfangen heißt" Martin Buber

 

Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken:
sie beleuchtet immer nur das,
was wir bereits hinter uns haben" Konfuzius

 

Wähle den Weg über die Bäche
und stürze dich nicht gleich ins Meer.
Man muss durch das Leichte
zum Schwierigen gelangen" Thomas von Aquin

 

"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt,
ist es Zeit
sich zu besinnen" Mark Twain

 

"Lerne denken
mit dem Herzen
Lerne fühlen
mit dem Geist" Fontane

 

"Die wahre Liebe:
ein Gewebe von Bindungen, das einen WERDEN lässt" Antoine de Saint-Exupery

 

Zwei Dinge sind zu guter Arbeit nötig:
unermüdliche Ausdauer
und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat,
wieder wegzuwerfen" Churchill

 

„Jeder wusste, dass es unmöglich war,
bis auf den Idioten, der es nicht wusste
– und es möglich machte!“ Marcel Pagnol

 

„Lernen wir uns freuen,
so VER-LERNEN wir am besten,
anderen weh zu tun.“ Nietzsche

 

„Seine eigenen Erfahrungen bedauern,
heißt die eigene Entwicklung aufhalten“ Oscar Wilde

 

Kleines PS zum Schulanfang:  Der Große inzwischen ein Teenager, der das so nebenbei ganz cool angeht: ernsthaft hat er offenbar noch nicht vor, die Ferien abzubrechen.

Und der Kleine, der gleich vom Kindergarte in die 2.VS geht (unser Mathe Genie) antwortet auf die gespannte Frage: na, was war heute? „Basically NIX“.                                                                           Der wollte wohl schon eine Tafel voller Rechenaufgaben