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Dienstag, 2. Juni 2026

Fürbitten 3.6. immer noch gibt es Märtyrer

 

3.6.2026  Mt.5.1   Märtyrer aus Uganda

Heute ist der Gedenktag von christlichen Märtyrern in Uganda. In den Jahren von 1885 bis 1887 ließ der damalige König Mwanga viele Christen ermorden, unter ihnen auch Angehörige des königlichen Hofes. Unter anderem starben Karl Lwanga und 21 Gefährten, sie wurden teilweise enthauptet oder verbrannt. Weltweit sind derzeit mehr als 388 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Die zehn Länder mit der stärksten Christenverfolgung sind nach Angaben des internationalen Weltverfolgungsindex Nordkorea, gefolgt von Somalia, Jemen, Sudan, Eritrea. Syrien Nigeria, Pakistan, Libyen und dem Iran.  Bitten wir also heute ganz besonders

für alle, die wegen ihres Glaubens oder wegen ihrer politischen oder menschlichen Überzeugung verfolgt oder getötet werden. Nicht alle sind „Zeugen des Christentums“ – aber Zeugen dessen, was Jesus an Menschlichkeit von uns einfordert

Bitten wir für die vielen Menschen, die wahllos in Kriegen, bei Gewalt und Terroranschlägen ums Leben kommen, die gar nicht nach ihrer Überzeugung und Religion gefragt werden – die einfach nur OPFER sind

bitten wir für alle, die sich in ihrem Alltag oder im Berufsleben benachteiligt sehen, auf Grund ihrer Religion oder ihrer Überzeugungen

bitten wir für uns selbst, dass wir Menschen sind, die zu dem stehen, wovon wir überzeugt sind und woran wir glauben - was nach unserem eigenen Gewissen falsch oder richtig ist. 

Lass uns erkennen, wo auch in unserem Leben Entscheidungen anstehen, die wir  treffen müssen, auch wenn sie uns Nachteile bringen. 

bitten wir nicht zuletzt für die Erstkommunionkinder und alle Jugendlichen, die gefirmt worden sind. Dass sie in einer friedlichen Welt in ihren Glauben hinein wachsen dürfen

 

So bitten wir in großer Dankbarkeit für alle Menschen, die den Mut hatten oder haben zu ihrem Glauben zu stehen. amen

 

Montag, 1. Juni 2026

Fürbitten 2.6. Keine künstlichen Probleme schaffen

 


2.6.2026 Mk 12.13  gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott was Gott gehört“ sagt Jesus heute im Evangelium. Und auch dieser Satz ist ein geflügeltes Wort geworden.  Die Pharisäer wollen Jesus mit einer angeblich wichtigen religiösen Frage in eine letztlich politisch heikle Situation bringen. „Sollen wir dem Kaiser Steuern zahlen?“ Sagt Jesus „Nein“, kommt er in Konflikt mit der römischen Besatzungsbehörde – sagt Jesus „JA, zahlt eure Steuern“ würde er den meisten Juden als Verräter gelten, denn die Römer im Land sind verhasst. Jesus weicht der Antwort nicht aus, aber er bringt die Sache auf den Punkt. IHR SELBST müsst entscheiden, ihr selbst müsst wissen, was richtig oder falsch ist. Vielleicht meint er damit auch: Benützt Gott nicht als Ausrede, für das, was ihr tun, oder nicht tun wollt. So bitten wir heute

dass wir uns nicht krampfhaft Probleme schaffen, wo es gar keine gibt

dass wir auf Haarspaltereien und Kleinlichkeiten verzichten

dass wir nicht Gott als Ausrede benutzen, wenn wir eine Entscheidung treffen sollen

dass wir uns nicht mit falscher Frömmigkeit über Konflikte hinweg schwindeln

dass wir Verantwortung übernehmen, für das was wir tun

dass wir uns zutrauen, klare Entscheidungen zu treffen 

dass wir Anderen unter Berufung auf Gott kein schlechtes Gewissen machen  

dass wir Gott nicht missbrauchen für unsere eigenen Streitigkeiten

dass wir uns aber immer wieder fragen, welchen Platz wir Gott letztlich wirklich in unserem Leben und in unseren Entscheidungen einräumen

 

Du guter Gott. Hilf uns aufrechte und unkomplizierte Menschen zu sein, damit wir liebevoll mit unserem Leben und dem der anderen umgehen. Darum bitten wir mit unserem Blick auf Jesus. Amen