Seiten

Samstag, 20. Juli 2024

Fürbitten Sonntag 21.7. Gute Hirtinnen und Hirten sollen wir sein


21.7.2024 Mk.6.30 er hatte Mitleid mit ihnen  Jer.23.1

 "Er hatte Mitleid mit ihnen, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben". Das ist heute der letzte Satz im Evangelium, der erklärt, warum sich Jesus nicht in die Stille zurückzieht, wie er es eben vorhatte, sondern sich um die Menschen kümmert, die ihre Hoffnung auf ihn setzen. Drastisch klingt es in der Lesung in der jüdischen Bibel. Da wird der Satz umgedreht: Wehe den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen“. Die Worte vom guten Hirten werden zumeist für das Verhältnis zwischen den religiösen Oberen und dem Volk verwendet, für die "Hirten der Kirche", sozusagen vom Bischof aufwärts - aber diese Worte gehen uns alle an. Das ist es, was wir im Leben sein sollen. Gute Hirten, gute Hirtinnen  – füreinander.. So bitten wir

 

Lass uns wie gute Hirten sein - dass wir uns verantwortlich fühlen, verantwortlich in unserem Alltag aber auch in unserer Kirche - dass wir immer besser lernen, auf das einzugehen, was die Gemeinschaft braucht, in der wir leben -  die Menschen in unserer Familie, unsere Freunde, unsre Arbeitskollegen

 

dass wir bereit sind Verantwortung zu tragen, und unseren „Kopf hinhalten“, für das, was wir entschieden haben - dass wir aber auch fähig sind zu delegieren, Arbeiten und auch Verantwortung abzugeben. Auch anderen die Chance geben gute Hirten, gute Hirtinnen zu sein

 

dass es uns immer besser gelingt, andere aufzubauen, zu ermutigen, ihnen Selbstvertrauen zu geben, dass wir Geduld haben, dass wir Schwächere begleiten und Stärkeren helfen, solidarisch zu sein

 

dass wir uns aber auch nicht überfordern mit „Verantwortung“, sondern dass es uns ohne schlechtes Gewissen gelingt, immer wieder auch manches „aus der Hand“ zu geben. Auch Hirten, auch Hirtinnen dürfen ausruhen und einfach genießen

 

hilf, dass wir nicht gekränkt und beleidigt reagieren, wenn unsere Hilfe nicht angenommen oder gebraucht wird - dass wir die Führung und die Entscheidung auch anderer anerkennen

  

Lass uns wie gute Hirten sein - Achtsam, behutsam, mit-fühlend und liebevoll auch mit uns selbst, dass wir mit uns selbst und unseren Schwächen Geduld haben, dass wir uns selbst Fehler nachsehen, dass wir uns geborgen wissen, in der Güte Gottes – der unser guter Hirt ist

 

So bitten wir dich guter Gott: lass uns alle FÜREINANDER „Gute Hirtinnen und Hirten“ sein. Dass wir behüten, begleiten und  bewahren können, was du uns anvertraut hast. Wir wollen den Weg mit Jesus gehen, im Vertrauen auf dich, der du uns Vater und Mutter bist. Heute und immer. Amen

Freitag, 19. Juli 2024

Fürbitten 20.7. wieviel Freiheit traue ich mir zu

 


20.7.2024 Mt.12.14  "angepasst" sein  oder mutig ? 

Der Beginn des Evangeliums Textes heute führt uns wieder zu einem springenden Punkt im Leben. Sind wird reif genug, nach eigener Einsicht und nach eigenem Gewissen zu handeln. Jesus hatte diese innere Gewissheit und die Kompetenz und Autorität. Wieder hat er einen Kranken ausgerechnet an einem Sabbat geheilt, wo jede „Arbeit“ verboten ist. Ab da, so heißt es, fassten die Pharisäer den Beschluss. Jesus zu beseitigen. Wir könnten uns fragen:   Hätte Jesus nicht vernünftigerweise noch einen Tag mit der Heilung warten können, dem Kranken sagen: komm morgen wieder, wenn der Sabbat vorbei ist? Ja, es gibt Regeln – auch in unserer Gesellschaft, auch in unserer Kirche -  und doch gibt es Situationen, in denen man Regeln und Vorschriften brechen darf oder sogar brechen muss.  Bitten wir: 

gib uns den Mut, herauszufinden, was nach unserem eigenen Gewissen falsch oder richtig ist.

Hilf uns, Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.

Gib uns Kraft, wenn es notwendig ist, auch gegen den Strom zu schwimmen

Lass uns erkennen, wo in unserem Leben Entscheidungen anstehen, die wir treffen müssen, auch wenn andere glauben, dass es falsch ist oder wir ihnen damit sogar weh tun

Hilf, dass wir nicht stur und uneinsichtig sind, aber zu dem stehen, wovon wir überzeugt sind.

hilf allen Menschen, die auch unter dem Einsatz ihres Lebens für das kämpfen, was sie für richtig halten

Du guter Gott, jeden Tag wieder müssen wir Entscheidungen treffen, brauchen wir Mut und Klugheit, um das Richtige zu tun. Wir tun es im Vertrauen auf dich, weil Du auch dort an unserer Seite bist, wo wir irren und fehlen. Hilf uns zur inneren Freiheit, darum bitten wir im Namen Jesu. amen

 

Donnerstag, 18. Juli 2024

Fürbitten 19.7. Mut zur Freiheit sollen wir haben

 

19.7.2024 Mt.12.1  es geht nicht um Vorschriften

Auch vor mehr als 2.000 Jahren war es offensichtlich nicht viel anders als heute: immer wieder geht es um die „Heiligen Vorschriften“. Die Pharisäer werfen Jesus und seinen Jüngern vor, dass sie gegen das streng religiöse jüdisches Gesetz verstoßen, wenn sie am geheiligten Sabbath Ähren abreißen und sie essen. Ob das jemand tut, weil er Hunger hat, spielt keine Rolle. „Vorschrift ist Vorschrift“. Aber es sind Menschen, die diese Vorschriften gemacht haben, man könnte Vorschriften also auch ändern, wenn sie sich nicht mehr als sinnvoll oder hilfreich erweisen. Das gilt wohl auch für unsere Kirche.  Auch heute könnte Jesus genau das sagen, was er damals sagte: Gott will nicht eure Vorschriften und Opfer, Gott will Barmherzigkeit und Liebe. So bitten wir heute für unsere kirchlichen Gesetzeslehrer

 

dass man sich nicht hinter Vorschriften verschanzt

wenn es um die wiederverheirateten Gschiedenen geht

und um neue Formen des Zusammenlebens von Familien

 

dass man sich nicht hinter Vorschriften verschanzt

wenn es um Homosexualität aber auch

andere Formen der Liebe und der geschlechtlichen Identität geht

 

dass man sich nicht hinter Vorschriften verschanzt

wenn es um den Zölibat der Priester geht

oder um die Frage der Weihe von Frauen

 

bitten wir, dass aber auch wir uns nicht hinter Vorschriften verschanzen

wenn wir immer wieder aufbrechen müssen aus alten Gewohnheiten und alten Denkmustern,

 

dass auch wir uns nicht hinter Vorschriften und sturen Regeln verstecken

weil Gott uns neu und lebendig haben will

 

und bitten wir, dass wir stets Güte und Barmherzigkeit an erste Stelle setzen und nicht Regelwerk und Formalismus

 

Du guter Gott: nicht Pflichterfüllung willst du, sondern unsere Liebe und Freude. Gib uns immer mehr den Mut in diese Freiheit der Kinder Gottes hinein zu wachsen. Darum bitten wir. Amen

 

 

 

 

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


„Wir werden als Entwürfe zum Menschen geboren und sollten uns im Lauf unserer Jahre durch engagiertes Lernen, durch Entfalten unseres Potentials derart verwandeln, dass wir immer mehr einem wirklichen Menschen ähnlich werden. Ein wirklicher Mensch ist...jemand, dessen hohes Bewusstsein es ihm zur Selbstverständlichkeit macht, dankbar zu sein, das Ego im Zaum zu halten und danach zu trachten, nicht dauernd zu bewerten, sondern bedingungslos zu lieben“ Andre Heller

 

"Bewahrt möchte ich sein vor dem naiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen. Die nüchterne Erkenntnis möchte ich haben, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen."                               Antoine de Saint-Exupéry

 

"Das Übel gedeiht nirgends besser, als wenn ein Ideal davor steht" Karl Kraus


"Das Geheimnis einer Veränderung ist, all unsere Energie darauf zu lenken,
nicht das Alte zu bekämpfen, sondern das Neue aufzubauen." Sokrates

 

"Dauernd stolpert man, stolpert und fällt,
und man kann sich nur selbst aufheben und versuchen, wieder weiterzugehen.                                Jedenfalls habe ich das mein ganzes Leben tun müssen." Wittgenstein

 

"Ich wünsch mich dahin zurück,
wo's nach vorn geht" Die Musikgruppe Ja Panik

 

„Es ist schön, dass es einen Ort am Horizont gibt, an dem alles flirrt und Gold ist, manche Leute halten sich gern dort auf. Und andere schauen eben gern aus der Ferne drauf und sagen: Es muss nicht alles Gold sein.“ Bruno Ganz

 

"Zeit vollendet sich in jedem Augenblick“.     Kurt Marti

 

„Ich rate,
lieber mehr zu können als man macht,
als mehr zu machen als man kann.“ Brecht

 

„Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln.“ Albert Camus

 

"Ich war allzu moralisch, allzu vernünftig, allzu bürgerlich gewesen! Ich wollte mich einer Norm anpassen, ich wollte Forderungen erfüllen, die gar niemand an mich stellte, ich wollte etwas sein oder spielen, was ich gar nicht war. Und so war es mir wieder einmal geschehen, dass ich mich selbst und das ganze Leben vergewaltigt hatte." Hermann Hesse

 

"In jede Gesellschaft gehört ein Idiot,
der die naiven Fragen stellt,
vor denen man selbst zurückschreckt." Mark Twain

 

"Zwei Dinge braucht der Mensch: Wurzeln und Flügel" Goethe

 

"An Ärger festhalten ist,
wie wenn du ein glühendes Stück Kohle festhältst mit der Absicht,
es nach jemandem zu werfen -
derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst." Buddha

 

"Überlege, was Dich aufblühen lässt. Dem gehe nach." Ulrich Schaffer




Mittwoch, 17. Juli 2024

Fürbitten 18.7 RUHE finden

 

18.7.2024 Mt.11.28 ich werde euch ausruhen lassen

 Wie eine Urlaubswerbung klingt das heute im Evangelium: „Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und beladen seid – hier werdet ihr Ruhe finden“.  Das spricht sicher eine Sehnsucht von Vielen von uns an. Abgestrudelt sind wir fast alle, dazu kommen vielfältige Sorgen. Sorgen vor allem um die nahe Zukunft. Welche Krisen warten da noch auf uns, wie werden wir sie meistern? Wie sehr brauchen wir einen Ort, JETZT, wo wir ganz abschalten können, nur im Vertrauen leben. Jesus lädt zu diesem Ort sein - Es braucht keine lange Anreise, er selbst will für uns dieser Ruheplatz sein. Bitten wir heute, dass wir DAS finden

Bitten wir für alle, die unter der Hitze leiden

Für alle, die in diesen Tagen Opfer von Unwettern sind

für alle, die in Katastrophenfällen helfen

für alle, die krank sind, gerade in diesen Hitzetagen

für alle, die aus vielfältigen Gründen ein schweres Herz haben

für alle, die oft gerade im Urlaub in eine Sackgasse geraten

für alle, die vor – oder nach - einer schweren Entscheidung sind

für alle, die an so vielen Orten der Welt hilflos Opfer von Hunger, Krieg und Gewalt sind

bitten und danken wir für alle, die auch in dieser Urlaubszeit alles am Laufen halten, im öffentlichen Dienst, in den Spitälern, in den Geschäften und wo immer 

und bitten wir für uns selbst, dass wir die Ruhe finden, die wir uns wünschen


So bitten wir guter Gott. Lass uns Ruhe finden und dankbar sein, für alles Gute, das wir erleben dürfen. Amen

17.7.2024 GERECHTIGKEIT

 

17.7.2024  Internationaler Tag für Gerechtigkeit

Heute, am 17. Juli 2024 wird der Internationale Tag für Gerechtigkeit begangen. Er ist auch als World Day for International Justice oder International Justice Day bekannt.  Wir selbst haben keinen Einfluss auf das, was weltweit an Unrecht und Verstoß gegen die Gerechtigkeit geschieht – aber wir können unsere Bitten zu Gott bringen. Hier in Fürbitten der Caritas Steiermark 

 

Guter Gott, Du hast uns Menschen geschaffen und uns diese Welt anvertraut. Voll Vertrauen kommen wir zu Dir und bitten Dich:

Für alle Verantwortungsträger, dass sie aufgerüttelt werden, und gegen das große Unrecht ankämpfen, dass ein erheblicher Teil im Überfluss lebt, während mehr als einer Milliarde Menschen das Notwendigste fehlt.

 

Für alle Menschen guten Willens, alle Gruppen, Organisationen, dass sie angesichts der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft auch eine globalen Konsens über Grundwerte erzielen und die Möglichkeiten weltweiter Zusammenarbeit intensivieren, (damit wir einer sozial und ökologisch verantwortlichen Lenkung der Weltwirtschaft näher kommen).

 

Für alle Wohlhabenden, dass sie bereit sind, solidarisch zu handeln und so zum Aufbau weltweiter sozialer Gerechtigkeit beizutragen, weil sie erkennen, dass niemand ein Recht auf Überfluss hat, solange es Armut gibt.

 

Für alle Christen, dass sie erkennen, dass es zu ihrem Auftrag gehört, sich über die weltweiten Zusammenhänge der ungleichen Lebensumstände der Menschen genügend zu informieren.

 

Für uns selber, dass wir die Sehnsucht nach Gott wach halten, damit wir Zeugen einer anderen Dimension sind, in der Du, Gott, im Zentrum des Denkens und Handelns stehst, damit alle Enttäuschten und Verzweifelten erfahren können, dass es Leben in Fülle in der Gemeinschaft mit dir gibt.

Guter Gott, Du willst, dass wir alle Leben haben, Leben in Fülle. Dafür danken wir Dir und preisen Dich heute und alle Tage unseres Lebens.

  

https://www.caritas-steiermark.at/fileadmin/storage/steiermark/documents/Spenden-und-Helfen/Caritas-Pfarren/Gottesdienstunterlagen/Fuerbitten/Fuerbitten_Teil1.pdf

 

Dienstag, 16. Juli 2024

Fürbitten 17.7. Internationaler Tag für Gerechtigkeit

 

Heute, am 17. Juli 2024 wird der Internationale Tag für Gerechtigkeit gefeiert. Er ist auch als World Day for International Justice oder International Justice Day bekannt. Das Datum wurde gewählt, da dies der Jahrestag des Rom-Statuts ist. Dieses bildet die vertragliche Grundlage des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) mit Sitz in Den Haag. Der Internationale Strafgerichtshof ist ein ständiges internationales Strafgericht. Seine Zuständigkeit umfasst vier Delikte des Völkerstrafrechts: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Verbrechen der Aggression. Der Gerichtshof kann nur über Individuen und nicht über Staaten zu Gericht sitzen. Ende Mai sind etwa in Den Haag Haftbefehle für den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und dessen Verteidigungsminister Joaw Gallant sowie für die drei Anführer der militant-islamistischen Hamas beantragt. Wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gaza Streifen.  Wir selbst haben keinen Einfluss auf das, was weltweit an Unrecht und Verstoß gegen die Gerechtigkeit geschieht – aber wir können unsere Bitten zu Gott bringen. Hier in Fürbitten der Caritas Steiermark 

Guter Gott, Du hast uns Menschen geschaffen und uns diese Welt anvertraut. Voll Vertrauen kommen wir zu Dir und bitten Dich:

Für alle Verantwortungsträger, dass sie aufgerüttelt werden, und gegen das große Unrecht ankämpfen, dass ein erheblicher Teil im Überfluss lebt, während mehr als einer Milliarde Menschen das Notwendigste fehlt.

Für alle Menschen guten Willens, alle Gruppen, Organisationen, dass sie angesichts der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft auch eine globalen Konsens über Grundwerte erzielen und die Möglichkeiten weltweiter Zusammenarbeit intensivieren, (damit wir einer sozial und ökologisch verantwortlichen Lenkung der Weltwirtschaft näher kommen).

Für alle Wohlhabenden, dass sie bereit sind, solidarisch zu handeln und so zum Aufbau weltweiter sozialer Gerechtigkeit beizutragen, weil sie erkennen, dass niemand ein Recht auf Überfluss hat, solange es Armut gibt.

Für alle Christen, dass sie erkennen, dass es zu ihrem Auftrag gehört, sich über die weltweiten Zusammenhänge der ungleichen Lebensumstände der Menschen genügend zu informieren.

Für uns selber, dass wir die Sehnsucht nach Gott wach halten, damit wir Zeugen einer anderen Dimension sind, in der Du, Gott, im Zentrum des Denkens und Handelns stehst, damit alle Enttäuschten und Verzweifelten erfahren können, dass es Leben in Fülle in der Gemeinschaft mit dir gibt.


Guter Gott, Du willst, dass wir alle Leben haben, Leben in Fülle. Dafür danken wir Dir und preisen Dich heute und alle Tage unseres Lebens.

 

https://www.caritas-steiermark.at/fileadmin/storage/steiermark/documents/Spenden-und-Helfen/Caritas-Pfarren/Gottesdienstunterlagen/Fuerbitten/Fuerbitten_Teil1.pdf

 


Fürbitten 16.7. es bleibt immer wieder nur das Bitten und Beten

 


16.7.2024 Unsere liebe Frau auf dem Berge Karmel

Heute ist in der Liturgie wieder einmal ein Muttergottes-Fest. Der Gedenktag „Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel“: es ist ein Ehrentitel der Gottesmutter als Schutzpatronin des Ordens der Karmeliten. Die ersten Karmeliten lebten als Einsiedler auf dem Berg Karmel im Heiligen Land. Auf diesem Berg – so heißt es - hatte schon der Prophet Elija seine Wohnstätte und hier hat er den Glauben Israels in einer dramatischen Aktion gegen die heidnischen Götter verteidigt.

Bitten wir heute „mit unserem Blick auf Maria“ ganz besonders für die Situation im Nahen Osten – bitten wir um eine tragfähige Friedensperspektive zwischen Israel und den Palästinensern

Bitten wir um vertrauensbildende Maßnahmen in der ganzen Region des Nahen Ostens und um ein Ende all der Auseinandersetzungen in dieser politisch so heiklen Region

Wir bitten aber auch um eine Lösung für den Krieg in der Ukraine, so viele junge Menschen kommen ums Leben, es passiert vor unserer Haustüre und wir fühlen uns hilflos

Bitten wir auch für die Situation in den USA. Dass es auch hier gelingt, die tiefen Gräben in der Gesellschaft zu überwinden und dass Gewalt die Stimmung nicht weiter aufheizt

bitten wir für die Länder Europas, dass sie sich nicht in ihren Nationalstaaten und Nationalinteressen abschotten, sondern für die vielen anstehenden Probleme gemeinsame solidarische Lösungen suchen und finden

und bitten wir für all die Menschen, die auch heute noch zu Sklaven im internationalen Menschenhandel werden, so viele Frauen sind davon betroffen-

so bitten wie mit unserem Blick auf Maria für alle Menschen, die Opfer von Gewalt und Ausbeutung  sind. Wir bitten um Frieden und Sicherheit für alle Menschen dieser Welt. Du guter Gott, schau vor allem auf die Not der Kinder und erbarme dich unser. Amen


Auf dem Berg Karmel hatte der Prophet Elija seine Wohnstätte, und hier hat er den Glauben Israels gegen die Propheten des Baal machtvoll verteidigt. Schon in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten sind auf dem Berg Karmel Niederlassungen von Einsiedlern bezeugt. Zur Zeit der Kreuzzüge erfuhr hier der Zustrom von Eremiten eine neue Blüte, und sie schlossen sich zu einem beschaulichen Orden unter dem besonderen Schutz der Gottesmutter zusammen. Um 1210 bestätigte Papst Honorius III. die Ordensregel der Karmeliter. Der heutige Gedenktag wurde als Titelfest der Karmeliter 1376 eingeführt und 1726 in den römischen Kalender aufgenommen.

 

Sonntag, 14. Juli 2024

Fürbitten 15.7. Schmerz und Leid und Mühsal ...ja auch im Sommer

15.7.2024  Mt.10.37 wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt

Für viele beginnt eine neue Ferienwoche, Entspannung ist angesagt, man will den Kopf frei haben von allem, was sonst im Alltag belastet - will man dann ein Evangelium hören, wie das heute? Vom Kreuztragen spricht Jesus, „Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.“ und wir hören den Satz: „Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren?“ Hätte man nicht Sehnsucht nach leichteren Worten und Gedanken. Und doch wissen wir, jeder aus persönlicher Erfahrung, dass es dieses „Kreuz-tragen“ gibt – ob wir wollen oder nicht.  Jeden Tag wieder, in vielen Momenten des Alltags. Ja, auch in den Ferien. Es gibt das Leid. Darum bitten wir gerade heute:

dass wir immer besser in Geduld und Vertrauen lernen, die Herausforderungen in unserem Leben anzunehmen

dass wir gelassen sind und einen langen Atem für alles haben, was ungeplant auf uns zukommt

dass wir aufmerksam sind für das Kreuz, die Sorgen und die Ängste Anderer

dass wir Geduld mit uns selbst haben, und dass wir uns auch zugestehen, Hilfe zu brauchen

dass wir die richtige Balance finden zwischen „Schmerzen ertragen“ und etwas dagegen tun

dass wir uns niemals krampfhaft etwas zum „Kreuz tragen“ suchen

 dass uns die Freude am Leben nicht verloren geht, dass wir dankbar die unbeschwerten Tage genießen - auch wenn wir wissen, dass es unweigerlich wieder schmerzliche Tage geben wird

bitten wir besonders für alle, die heute und jetzt und in diesen Tagen Schweres tragen und ertragen müssen. Denken wir an alle Kranken und an alle, die schwer unter der Hitze leiden

 

Du guter Gott, immer wieder brauchen wir eine Extra Portion Kraft zum Leben. Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen, die uns viel abverlangen. Lass uns daran glauben, dass das Kreuz unseres Lebens keine Sackgasse ist und dass wir dir rückhaltlos vertrauen dürfen. Das bitten wir dich durch Jesus, mit dem wir auf dem Weg sind. amen.

 

„Unsere Christen gebrauchen die Sakramente wie „Pastillen“ der Religion…sie fügen dieses Dekor ihren anderen Zeremonien..,und ihrer Lebens-,Feuer und Unfallversicherung hinzu. Sie ergreifen Vorsichtsmaßregeln Gott gegenüber, aber sie weigern sich, ihr Leben zu „verlieren“….Sie haben kein Verlangen zum Leben erweckt zu werden, ein anderes Leben kennenzulernen, anders zu werden, ein Anderer zu werden.“      Louis Évely, Belgier, kath.Priester und Schriftsteller + 1985



Samstag, 13. Juli 2024

Fürbitten Sonntag 14.7. MUT, DAS RICHTIGE zu sagen

 

14.7.2024 Am.7.10 Propheten heute   Mk.6.7  -Jesus sendet aus

REDEN ist Silber, SCHWEIGEN ist Gold. Wie viele von uns sind wohl mit diesem Sprichwort aufgewachsen – es soll sogar von dem deutschen Theologen und Philosophen Johann Gottfried Herder stammen. Er formulierte „Lerne schweigen, o Freund. Dem Silber gleichet die Rede, aber zu rechter Zeit schweigen ist lauteres Gold“. Das Entscheidende dabei ist wohl der Zusatz: zur rechten Zeit schweigen. Denn heute hören wir schon in der ersten Lesung aus der jüdischen Bibel, dass sich der Prophet Amos nicht den Mund verbieten lässt, wenn es darum geht, Ungerechtigkeit und Mißstände , ja auch am Königshof, anzuprangern. Er lässt sich nicht einschüchtern, er ist überzeugt, dass die Wahrheit gesagt werden muss. Und im Evangelium hören wir, wie Jesus seine Jünger aussendet, auch sie sollen von Ort zu Ort gehen und vom Reich Gottes sprechen. „Reich Gottes“ meint aber auch, all das mutig anzusprechen, was im Argen liegt. Auch heute leben Propheten unter uns, oft ganz junge Leute, engagierte Menschen, die auf Missstände hinweisen und die „Umkehr“ unserer Gesellschaft einfordern. Bitten wir heute

Für alle, die unermüdlich und mit großem persönlichen Einsatz vor den Folgen der Umweltzerstörung warnen

Für alle, die auch in unserem eigenen Land gegen Menschenrechtsverletzungen, Willkür und Unrecht auftreten

Für alle, die nicht müde werden, soziale Gerechtigkeit einzufordern

Für alle, die sich um Migranten, um Asylsuchende und um Menschen am Rande der Gesellschaft kümmern

Für Alle, die auch für die Tiere Rechte und Würde und Respekt und Sorgsamkeit einfordern.

Für alle, die ihre Leben im Einsatz gegen gefährliche Krankheiten und Epidemien aufs Spiel setzen

Für die Journalisten und Meinungsmacher, dass sie sich ihrer Verantwortung für unser gesellschaftliches Klima bewusst sind

Und bitten wir für uns selbst, für jeden von uns: dass auch wir den Mut zu einer klaren Haltung und zu klaren Worten und zu klaren Entscheidungen haben 

 

Du guter Gott, schenke auch unserer Zeit weise und kluge Menschen, Frauen und Männer, Junge und Alte, nicht zuletzt auch in der Kirche, die uns neue Wege aufzeigen. Schenke unserer friedlosen Zeit vor allem Propheten des Friedens. Amen

Freitag, 12. Juli 2024

Fürbitten 13.7. einfach TUN, was ich tun kann

 

13.7.2024 Jes.6.1-8 Hier bin ich, sende mich  Mt.10.24  fürchtet euch nicht

„Hier bin ich, sende mich“. Diesen Satz hören wir heute in der ersten Lesung aus der alten hebräischen Bibel. Der Prophet Jesaja ist in einer Vision bereit, den Auftrag anzunehmen, den Gott für ihn hat. Im Evangelium werden wir dreimal hören, wie Jesus seinen Jüngern immer wieder Mut macht: „Fürchtet euch nicht“. Ja, auch wir haben einen Auftrag in unserem Leben – und ja, auch wir sollten keine Angst haben müssen. Bitten wir heute


dass wir uns aus aller Trägheit und Unsicherheit aufraffen

dass wir sehen können, wo wir gebraucht werden

dass wir das, was wir tun können, nicht für unwichtig halten

dass uns die Meinung anderer nicht verunsichert

dass wir uns mit unserer Sehnsucht nicht lächerlich vorkommen 

dass wir dir vertrauen, wohin du uns auch führst

dass wir die Freude erfahren, die hinter jedem Aufbruch steckt

Und bitten wir inständig, dass Gott in diese Welt Menschen sendet, die die Fähigkeit haben in Konflikten zu vermitteln und Frieden zu stiften

 

so bitten wir, gib uns Mut zu hören, gib uns Mut zu sehen und gib uns den Mut, zu handeln. Lass uns jeden Tag wieder sagen „Hier bin ich. Sende mich.“ Lass uns ohne Angst mit Jesus unseren Weg gehen: Herr, guter Gott, sei mit uns. Amen

Donnerstag, 11. Juli 2024

Fürbitten 12.7. UMKEHREN - und doch nicht zurück zum Alten

 

12.6.2024 Hos.14.2 Kehr um Israel

Das prophetische Buch Hosea in der jüdischen Bibel ist eine einzige Liebeserklärung Gottes an „seine“ Menschen, an sein Volk. Der Prophet Hosea selbst ist eine historische Person, er wirkte in der zweiten Hälfte des 8 Jahrhunderts vor Christus, also vor fast 3000 Jahren. Hosea schildert in bewegenden Bildern die leidenschaftliche Liebe Jahwehs zu seinem Volk Israel. Israel wird mit einer Geliebten verglichen, die immer wieder und immer wieder untreu wird. Manchmal droht Gott dann in seiner verschmähten Liebe sogar mit der Vernichtung der Geliebten - aber immer wieder überwiegt sein Werben um die Liebe seines Volkes. Im heutigen Text fleht Jahwe direkt noch einmal in aller Eindringlichkeit: „Kommt, kehrt um – ich liebe euch doch – es wird euch gut ergehen bei mir – kehrt um, nicht mit großen Opfern, aber tief drinnen in eurem Herzen“.  „Ich werde sie heilen, ich werde sie lieben…“ so lässt Hosea den Gott Israels sprechen.  bitten auch wir heute, dass uns immer wieder diese UMKEHR ins Neuland gelingt

 

Ja, lass uns umkehren, lass uns anders sein - unsere Gesellschaft, die Akteure in der internationalen Politik - dass um Frieden gerungen wird, dass der Zusammenhalt gestärkt wird und nicht der Eigennutz, dass wir alle auf die schauen, die Lebenshilfe und eine Zukunft brauchen

  

Ja, lass uns umkehren, lass uns anders sein, wenn uns die Selbstzufriedenheit einschläfert, wenn wir immer wieder zurückschauen, statt nach vorne wenn wir den guten Zeiten nachtrauern, statt uns Neues zumuten

 

Ja, lass uns umkehren, lass uns anders sein , wenn wir meinen, dass sich ohnehin nichts zum Guten verändern lässt - wenn unser Engagement nachlässt, die Begeisterung - wenn wir auch anderen nichts mehr zutrauen

 

Ja, lass uns umkehren, lass uns anders sein - wenn wir immer wieder lieblos handeln - wenn wir hartherzig sind, weil wir nicht vergeben können - wenn wir kleinlich sind, und uns das Teilen schwer fällt

 

und wenn du MICH rufst, Gott - Dann lass mich nicht weghören

Dann lass mich alle Ausreden vergessen - Dann hol mich heraus aus aller Routine

Dann lass mich die Freude an dir genießen, heute und jeden Tag

 

AMEN

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


„Keinen verderben lassen
auch nicht sich selbst
Jeden mit Glück zu erfüllen
auch sich, das ist gut." Bert Brecht

 

„Nichts ist dem Menschen sicher.“ Ovid


„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. Pascal

 

„Durch jede Liebe wird man ein bißchen menschlicher,

egal wie sie ausgeht.“ Boris Pasternak

 

 

"Habe Geduld gegen alles Ungelöste in deinem Herzen ...
Forsche jetzt nicht nach Antworten, die dir nicht gegeben werden können, 
weil du sie nicht leben kannst …Lebe jetzt die Fragen - vielleicht lebst du dann allmählich ohne es zu merken, in die Antwort hinein" Rilke

 

„Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist,

bedeutet einen Schritt vorwärts.“ Max Planck

 

 

„Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit - ist die vorgespielte Gerechtigkeit.“   Platon

 

Ich will nicht dorthin kommen
wo an der Stelle
der erschöpften Liebe
die Gleichgültigkeit
sich breitmacht
wo, wenn das Weinen vorbei ist
das Gähnen beginnt..." Erich Fried

 

„Du fragst: Werde ich verstanden, werde ich geliebt, werde ich loyal behandelt?

Frag HEUTE: Verstehe ich die anderen?

liebe ich? handle ich loyal gegen andere?" C.G.Jung

 

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks

und der Anfang der Unzufriedenheit." Sören Kierkegaard

 

"Wir nehmen den Schmerz zu schnell weg.
Wir geben zu schnelle Antworten, wir suchen zu schnelle Lösungen...
Wir dürfen den Schmerz nicht beseitigen,
bevor wir gelernt haben, was er uns zu sagen hat." Richard Rohr




Mittwoch, 10. Juli 2024

Fürbitten 11.7. WIE lieben wir ?

 

11.7.2024 Hos.11.1   ich war zu ihnen wie Vater und Mutter

Einen wunderbaren Liebestext hören wir heute in der 1.Lesung aus der hebräischen Bibel. Gott selbst beschreibt sich als Liebender, er ist auch wie Vater und Mutter: und das Objekt seiner Liebe das ist das ganze Volk Israel: „ Mit menschlichen Banden zog ich sie, mit Fesseln der Liebe. Ich war zu ihnen wie Eltern, die ihren Säugling an die Wange heben, ich neigte mich ihnen zu, ich nährte sie… doch je mehr ich sie rief, desto mehr liefen sie von mir weg, fremden Göttern opferten sie….“ Ja dieses Volk Israel, dieses so sehr von JAHWE geliebte Kind... es verhält sich, wie es Kinder oft tun. Immer wieder schert sich das Volk nicht viel um Gottes Liebe. Gott aber will geduldig bleiben, so verspricht er es durch den Propheten Hosea. Der Text stammt aus dem 8.Jahrhundert unserer Zeitrechnung, aber wir dürfen uns wohl mit-gemeint wissen. Bedenken wir heute, UNSERE Art, unsere Fähigkeit zu lieben. Bitten wir


Dass wir immer wieder dankbar an die Liebe unserer Eltern zu uns denken – und dass wir verzeihen können, was wir nicht als Liebe empfunden haben

dass unsere Liebe einen langen Atem hat, dass sie großzügig und fürsorglich ist

dass wir im Umgang mit Anderen geduldig sind, dass wir die anderen akzeptieren können, wie sie sind 

das unsere Liebe aber nicht Besitz ergreifend ist, dass wir niemand von uns abhängig machen

dass unsere Liebe immer mehr auch die umfasst, mit denen es uns im Alltag oft schwer fällt zusammen zu leben und auszukommen

dass unsere Liebe vieles aushalten kann, auch unser eigenes Versagen, all das, was wir nicht selbst an „gut-sein“ schaffen

wir erleben in dieser Zeit Gewalt, Kriege und Unmenschlichkeit, die uns fassungslos machen. Was kann Liebe da ausrichten in diesen schrecklichen Machtspielen?  Bitten wir, dass es auch hier einmal Versöhnung unter den Menschen geben kann

 

„Glaube, Hoffnung, Liebe“ – sie tragen unser Leben. Das Größte aber ist die Liebe, sagt der Apostel Paulus. Bitten wir, dass Gott diese seine Liebe immer weiter in uns wachsen lässt. Amen

Dienstag, 9. Juli 2024

Fürbitten 10.7. Die KRISE vielleicht auch eine CHANCE

 

10.7. 2024  Hos.10.1. nehmt Neuland unter  den Pflug

Nehmt Neuland unter den Pflug“: hören wir heute in der hebräischen Bibel. Der Prophet Hosea ruft das in der zweiten Hälfte des 8.Jahrhunderst vor unserer Zeitrechnung den Israeliten zu. Dem Nordreich Israel, das immer wieder vor großen auch politischen Umbrüchen und auch Katastrophen steht. Auch wir selbst leben in einer Zeit, von der man schon als Zeitenwende spricht. An allen Ecken und Enden scheint die Welt ins Wanken zu kommen – als Einzelner kann man sich nur überfordert fühlen. Und trotzdem sollten wir alles daransetzen, wenigstens im eigenen Bereich, das Herausfordernde auch als Chance zu sehen. Sollten wir selbst aktiv sein, und Neues ansteuern, uns auf eine neue Lebensweise einstellen. Haben wir keine Angst „Neuland“ zu betreten. So bitten wir


Dass wir achtsam bei unserer Ernährung sind

Dass wir unnötige Autofahrten vermeiden

Dass wir Energie einsparen

Dass wir bewusster konsumieren

Dass wir auch unseren „digitalen Konsum“ reduzieren

Dass wir bereit sind uns solidarisch zu verhalten,

dass wir eine Politik unterstützen, die auf Umweltbewahrung ausgerichtet ist

dass wir uns von Angst - und Panikmache nicht anstecken lassen

und bitten wir, dass wir trotz aller Probleme voll Vertrauen in die Zukunft schauen und dass wir dankbar sind für jeden guten Tag, den wir erleben dürfen

So bitten wir im Namen Jesu Amen