Montag, 26. Juli 2021
BUBEN 50 Leider, MEER (mehr) - kann die Moa nicht erzählen
Sonntag, 25. Juli 2021
Fürbitten 26.7. auch der kleine Jesus hatte Oma und Opa
Austrian School, 17th Century
Die Hl. Anna mit dem Hl. Joachim unterrichtet die kleine Hl. Maria
26.7.2021 Joachim u Anna, die Großeltern Jesus
Anna Patronin der Mütter und Eheleute, der Witwen und Armen
Für alle Großeltern, dass sie ihren Enkelkindern gute Wegbegleiter sein können Dass sie ihre Lebenserfahrung nicht aufdrängen, sondern einfach da sind, wenn man sie braucht
Für unsere Familien, dass sie Orte von Geborgenheit und Liebe sind Dass sie auch Orte sind, wo über Gott gesprochen und Glauben gelebt wird
für
die Eheleute, dass sie sich aufeinander verlassen können, dass sie einander
vertrauen und Krisen durchstehen können
für
die vielen Patchwork Familien, dass es untereinander Respekt gibt und die
Kinder sich auch dort geborgen fühlen
für
die Kinder und Jugendlichen, dass sie ihren eigenen Weg finden dürfen
bitten
wir für alle Alleinstehenden, dass auch sie Familie im weiteren Sinn finden und
anderen Menschen hilfreich sein können
und
bitten wir für alle älteren Menschen und Altgewordenen, dass sie immer wieder
einen neuen Sinn in ihrem Leben entdecken und auch trotz mancher
Einschränkungen neue Lebensfreude.
Du
guter Gott, im Blick auf die Familie, in der Jesu groß geworden ist, im Blick
auf die Großeltern Jesu, vertrauen wir dir heute ganz besonders die Kinder und
die jungen Leute an. Vor allem auch jene, die als Flüchtlinge bei uns sind. Lass
sie in ein normales Leben hineinfinden und hilf uns allen, trotz vieler Ängste
und Unsicherheiten, den Menschen um uns zu vertrauen. Amen
BUBEN 49 Oje, die Marbella Buben Krankheit
Samstag, 24. Juli 2021
Fürbitten Sonntag 25.7 TEILEN - die wunderbare BROT Vermehrung
25.7.2021 Joh 6.1 Die wunderbare Brotvermehrung
Im Evangelium hören wir heute die altbekannte Geschichte
der wunderbaren Brotvermehrung. Jesus macht es möglich, dass eine große
Menschenmenge, die ihm gefolgt ist, mit nur 5 Broten und zwei Fischen
verköstigt wird. Die Menschen stillen mit dem unfassbar Wenigen nicht nur ihren
Hunger, es heißt darüber hinaus: „Alle aßen und wurden satt und es blieben noch
12 Körbe mit Brot übrig". Ein Wunder also. Die Geschichte hat allerdings einen zweiten
Hauptdarsteller neben Jesus. Es ist ein Kind, das diese 5 Brote und zwei Fische
in einem Körbchen mit sich trägt und sie vertrauensvoll diesem Jesus überlässt.
Vermutlich kann nur ein Kind so großherzig geben und Vertrauen haben. bitten wir heute
lass uns wie dieses Kind sein und Dir
entgegenhalten, was immer du von uns brauchen kannst, gib uns dieses
grenzenlose Vertrauen, das uns großzügig macht
lass uns aufmerksam sein für das, was anderen
abgeht und wo wir selbst „Hunger“ stillen können. Dass wir von dem Vielen, das wir haben,
großzügig und mit Vertrauen und Freude geben können,
lass uns nicht Angst haben, zu kurz zu kommen,
oder dass unser „Stück vom Kuchen“ zu klein sein könnte, wenn auch andere etwas
abbekommen
hilf, dass wir uns angesichts so vieler Nöte in der Welt nicht hilflos
zurücklehnen
sondern immer wieder Wege suchen, wie wir selbst in irgendeiner Form konkret
helfen können
bitten wir auch für unsere Gesellschaft, dass
die Gier nach dem immer mehr haben müssen aufhört, - Lass die Länder Europa
wieder solidarisch denken, mit Mitgefühl für die, die auf der Schattenseite
leben
lass uns aber beim „Teilen“ nicht nur an
Finanzielles denken, zeige uns wie wichtig es ist, gerade auch Zeit und Nähe zu
teilen und zu verschenken
Jesus hilf auch, dass wir unseren eigenen
Hunger, unseren seelischen Hunger nach Liebe und Zuwendung und Anerkennung
bewusst wahrnehmen und dass wir darauf vertrauen, dass wir bekommen werden,
was wir brauchen
Papst
Franziskus hat angeregt, dass wir diesen 4.Sonntag im Juli auch als Tag der
Großeltern begehen. In Dankbarkeit für alles, was wir empfangen haben und in
der Bereitschaft, liebevoll und helfend mit allen alten Menschen umzugehen. So
bitten und danken wir im Namen Jesu Amen
BUBEN 48 Wissen sie, was WIRKLICH Urlaub ist?
Was Urlaub WIRKLICH ist???
Der Arthur und der Damian können ihnen das gleich perfekt beantworten.
URLAUB WIRKLICH: also das ist - wenn sie zuerst einmal mitten in der Nacht, sagen wir einmal 3.00 früh - aus dem Bett geholt werden - wenn sie sich dann einfach vorstellen, das alles ist ja nur ein Traum - im Traum können sie sogar fliegen - ja, und DANN -
dann, wenn sie sich die Augen munter reiben, dann ist es einfach wie DAHEIM
ALLES WIE IMMER
Da hängt sie doch schon die "EIS AM STIL" Werbung
wie DAHEIM - dabei sind sie doch ziemlich weit weg, die Buben -
6.00 früh Abflug in Wien um 10.00 in MARBELLA - und trotzdem WIE DAHEIM
na gut, einen kleinen Unterschied gibt es jetzt zum
DAHEIM in Wien: jetzt sitzen sie mit ihrem köstlichen
Burger einfach in einem Strandcafe !!!
Gerade aber sind sie noch jauchzend ins Meer hineingelaufen
ganz schön stark der Wellengang -
ist doch was anderes als die Therme Oberlaa!
Vor allem auch spürbar kälter, was dem Damian gar nix macht
dem Arthur sieht man an, dass er jetzt ganz gerne einen
Tauchsieder dabei hätte, zum anwärmen der Meereswellen
aber der Sand ist warm - und so gerne würden
Beide schon zum Gatsch machen beginnen,
aber die Mama ruft aus ihrem Liegestuhl: "Ich
flehe euch an, JETZT nicht, ich hab noch kein
Umziehgwand für euch mit dabei"
Sind sie doch gerade erst angekommen -
und doch fühlen sich alle WIE DAHEIM
Mama und Papa, weil sie zum dritten Mal hier sind
und es einfach genießen ALLES schon zu kennen
ja, fast jeden Liegestuhl, fast jeden Sonnenschirm
Die Unterkunft beim dritten Mal noch perfekter, erfährt die Moa
sogar mit eigenem swimming pool, die Moa sieht das am Video, ein toller Pool mit Stiegen, die gemächlich ins tiefe Wasser führen ... und die Moa lacht: während der Damian sich da gemütlich ins (eiskalte?) Wasser setzt - da sieht man den Arthur eher bibbernd auf und ab hopsen: ja, der Tauchsieder fehlt offenbar! -
Wissen sie, was die Moa glaubt? Weil DORT alles gar soo perfekt ist und so WIE DAHEIM ist, deshalb hat die Moa von diesem 1.Urlaubstag fast keine Fotos bekommen
FAULPELZE
erst spät abends darf die Moa einen Blick in diese Urlaubsanlage machen
Freitag, 23. Juli 2021
Fürbitten 24.7. Nicht nur für die Autofahrer: hl.Christophorus
Hieronymus Bosch 1496
24.7.2021 Hl.Christophorus
Heute ist der Gedenktag des heiligen Christophorus. Für viele allein deswegen ein Begriff, weil rund um seinen Tag Autos und Fahrzeuge gesegnet werden und man um eine gute und sichere Fahrt bittet. Der Legende nach soll Christophorus, ohne es zu wissen, in einem kleinen Kind Christus selbst durch einen Fluss von einem Ufer zum anderen Ufer getragen haben. Seit Jahrhunderten wird Christophorus deshalb von vielen Menschen als jemand verehrt, der zum Dienst an Anderen bereit war, der bereit war, eine Last auf sich zu nehmen. So bitten wir heute
dass wir tragen und er-tragen können: all das, was oft sein muss und mühsam ist – aber auch das, was uns von anderen „angehängt und umgehängt und manchmal auch aufgelastet“ wird, dass wir es in Güte er- tragen und dass wir in Geduld auch uns selbst er-tragen können
dass wir tragen und mit-tragen dort wo Andere ihre Arbeit selbst nicht mehr gut schaffen dort wo anderen das Leben schwer ist dass wir Sorgen aber auch Freude in unseren Freundschaften und Gemeinschaften mittragen
dass wir tragen und auch bei-tragen dass wir zu einer guten Atmosphäre in unserer Umgebung beitragen dass wir mit Humor und Freundlichkeit Anderen und uns selbst das Leben leichter machen dass wir etwas dazu bei-tragen, dass nichts vergeblich bleibt
bitten wir, dass wir Jetzt und Hier auf uns nehmen was immer auch dieser Tag wieder bringen wird
dass wir darauf vertrauen, dass letztlich wir selbst getragen werden
und bitten wir an diesem Gedenktag des hl.
Christopheros um eine gute Heimkehr für Alle, die beruflich oder privat in den
Ferien unterwegs sind. Bitten wir ganz besonders für alle Flüchtlinge, die
eine Heimat und eine gute Ankunft an einem sicheren Ort suchen. Amen
Donnerstag, 22. Juli 2021
BUBEN 47 MARBELLA wir kommen: auf LOS geht's los
und doch schon mit dabei - allerdings erst im Bauch der Mama: der ARTHUR. Im Sommer 2018 waren sie dann schon ZU DRITT wieder in Marbella, weil sie sich dort so wohl gefühlt haben. Als stiller Gast war da allerdings schon der VIERTE dabei: der Damian, 2018 auch im Bauch der Mama, keine zwei Monate später kam der versteckte Urlaubsreisende dann in Wien zur Welt. ERINNERUNGEN hat der Damian wohl nicht gespeichert, aber der große Bruder, damals bald drei Jahre alt, ja der Arthur, der kann dem Knucka schon was erzählen. Was der wohl zu aller erst wissen will? "Arthur, wie schauts dort mit dem Eis aus ??!!" - wir wissen ja, der Damian/Knucka ist das, was man einen EIS-TIGER nennt.
Fürbitten 23.7 Wie schaut es aus, MEIN Gottesbild?
23.7.2021
Ex.20.1 die 10 Gebote, ich bin der Herr dein Gott
Am Berg Sinai übergibt Jahwe Moses quasi den Vertrag, den er mit dem Volk Israel eingeht. Es sind die 10 Gebote, 10 Gesetze und schon im ersten Satz ist das Wesentliche enthalten: „Ich bin der Herr dein Gott …Du sollst keine anderen Götter neben mir haben….du sollst dir kein Bild von Gott machen“ Welches Gottesbild tragen wir in uns? Wir älteren haben noch viel vom strafenden und rächenden Gott gehört – obwohl Jesus ein ganz anderes Gottesbild vermittelt hat: er spricht vom liebenden Vater. Bitte wir heute:
sei
uns kein Gott, der uns das Leben abschnürt
sei
uns kein Gott, vor dem wir uns verbiegen müssen
sei
uns kein Gott der Autoritäten und Hierarchien
sei
uns kein Gott der Bücher und Lehrmeinungen
sei
uns kein Gott, der uns aufs Jenseits vertröstet
sei
uns kein Gott hoch über uns und fern von uns
sei
DU uns Gott, in dem wir all unsere Freude finden
sei
DU uns Gott, der auch in Schmerz und Leid ganz bei uns ist
Sei
DU uns Gott
In
dem wir ohne Ängste lernen, in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben
Sei
DU uns Gott, mit dem wir uns in tiefer Einheit fühlen
Sei
DU uns Gott
Zu
dem alle unsere Wege führen
Sei
DU uns Gott – immer DA , gegenwärtig in allem unserem Tun, in aller Sehnsucht
Ja, um das bitten wir: Gott sei uns nahe. So nahe,
dass alles Unvollkommene in uns verwandelt wird in Deiner Liebe – auf dich
vertrauen wir, in dir leben wir, mit dir lieben wir. Heute und in alle
Ewigkeit. Amen
Mittwoch, 21. Juli 2021
Fürbitten 22.7. Maria Magdalena: auch die Liebe darf nicht festhalten
22.7.2021 Gedenktag Maria Magdalena Joh.20.1 „Halte mich
nicht fest“
In Literatur und bildender Kunst ist Maria Magdalena ein Symbol, eine Metapher für die "große Liebende". Maria Magdalena war für Jesus ein ganz besonderer Mensch. Sie wird an erster Stelle der Frauen genannt, die Jesus geheilt hat und die ihn dann begleiten und unterstützen. Dass Magdalena die große Sünderin war, als die sie in der Kunst dargestellt wird, ist nicht bewiesen. Sicher ist: Maria Magdalena war bis zuletzt an der Seite Jesu, sie harrte beim Kreuz aus, sie war dabei, als man Jesus begraben hat. Maria Magdalena ist die Erste, die Jesus nach seiner Auferstehung sehen darf. Es ist eine Szene voll Zärtlichkeit und Liebe. Und doch sagt Jesus zu ihr: „Maria, halte mich nicht fest“. Wie schwer ist es, nicht festhalten zu dürfen, was man so sehr liebt! Sind wir nicht auch immer wieder in einer ähnlichen Situation. Man will festhalten, man will, dass alles so bleibt, wie es einmal war. Bitten wir heute
Lass uns erkennen, wenn die Zeit gekommen ist,
auch in der Liebe loszulassen
lass uns nicht Besitz ergreifen von Menschen,
die wir lieben
lass uns aufhören, so vieles und auch Menschen
„festhalten“ zu wollen
lass, dass wir uns nicht an das klammern, „was
einmal so schön war“
lass uns Vertrautes loslassen, damit wir Neuem
begegnen können
gib uns Vertrauen in unsere leeren Hände
Lass uns spüren, wonach wir
Sehnsucht haben, Lass uns mit ‚Leib und Seele nach Liebe suchen, ganz gleich
wie alt wir sind
Gib unserer Liebe die Kraft, auch in
schwierigen Situationen und in schweren Zeiten
stand zu halten, gib uns eine Liebe, die
letztlich stärker ist „als der Tod“
Maria Magdalena ist zum Symbol für
eine Frau geworden, die leidenschaftlich liebt. Schenke uns
allen, auch den Männern, diese Fähigkeit zu Hingabe und Selbstvergessenheit
Du guter Gott, in Deiner Liebe finden wir das Abbild
all dessen, was wir ersehnen. So oft sind wir innerlich wie ausgetrocknet, wie
abgestorben – lass, dass wir einander die Liebe geben, die jeder von uns so
sehr braucht. Lass uns lieben wie Maria Magdalena geliebt hat.Amen
Dienstag, 20. Juli 2021
Fürbitten 21.7. nicht murren .... GEDULD
21.7.2021 Ex.14,5 das Volk murrt
Auch DAS kennen wir nur zu gut: zunächst ist man voll Begeisterung und aufgeschlossen für eine neue Wende im Leben: aber plötzlich läuft es nicht mehr so perfekt, wie man sich das gewünscht hat. Das setzt das große Murren ein. Genau schildert die Lesung heute das Verhalten der Israeliten nach ihrem geglückten Auszug aus Ägypten. Zuerst große Begeisterung, aber als im Alltag die ersten Schwierigkeiten auftauchen, wendet sich die Stimmung. Nun machen sie Moses Vorwürfe, werfen ihm vor, dass er sie in dieses Elend geführt hat. Wieder einmal wendet Jahwe alles zum Guten, aber er wird auch sagen: „sie sind ein störrisches Volk“. Denken wir heute an all das, was auch uns immer wieder „murren“ lässt und bitten wir
hab Geduld mit uns
wenn wir manchmal verklärend mehr zurückschauen
als nach vorne
wenn wir den guten Zeiten nachtrauern, statt
uns Neues zumuten
hab Geduld mit uns
wenn wir die Geduld verlieren, weil manches
nicht so perfekt läuft
wie wir es geplant haben und es uns wünschen
hab Geduld mit uns
wenn uns die Geduld mit unseren Mitmenschen
ausgeht
weil wir glauben, dass sie uns nicht verstehen
wollen oder verstehen können
hab Geduld mit uns
weil wir oft hartherzig sind, weil wir nicht
vergeben können,
weil wir nachtragend sind, weil wir immer
wieder lieblos handeln
hab Geduld mit uns
wenn uns die Selbstzufriedenheit einschläfert,
wenn du die Selbstgefälligkeit merkst, mit der
wir uns belügen
hab Geduld mit uns
wenn wir in Krankheit und Krisen die
Zuversicht verlieren
wenn wir mutlos sind und verzagt
hab Geduld mit uns
dass wir auch all die dunklen Seiten unseres
Lebens aushalten
und in dein gutes Licht halten können
Du guter Gott, um dies alles bitten wir im
Namen Jesus, mit dem wir den Weg unseres Lebens gehen wollen. Amen
21.7.2021 Ex.14,5 Volk murrt
Auch DAS kennen wir: zunächst ist man voll
Begeisterung und aufgeschlossen für eine neue Wende im Leben: aber plötzlich
läuft es nicht mehr so perfekt, wie man sich das gewünscht hat. Das setzt das
große Murren ein. Genau schildert die Lesung heute das Verhalten der Israeliten
nach ihrem geglückten Auszug aus Ägypten. Zuerst große Begeisterung, aber als
im Alltag die ersten Schwierigkeiten auftauchen, wendet sich die Stimmung. Nun
machen sie Moses Vorwürfe, werfen ihm vor, dass er sie in dieses Elend geführt
hat. Wieder einmal wendet Jahwe alles zum Guten, aber er wird auch sagen: „sie
sind ein störrisches Volk“. Denken wir heute an all das, was auch uns immer
wieder „murren“ lässt und bitten wir
hab Geduld mit uns
wenn wir manchmal verklärend mehr zurückschauen
als nach vorne
wenn wir den guten Zeiten nachtrauern, statt
uns Neues zumuten
hab Geduld mit uns
wenn wir die Geduld verlieren, weil manches
nicht so perfekt läuft
wie wir es geplant haben und es uns wünschen
hab Geduld mit uns
wenn uns die Geduld mit unseren Mitmenschen
ausgeht
weil wir glauben, dass sie uns nicht verstehen
wollen oder verstehen können
hab Geduld mit uns
weil wir oft hartherzig sind, weil wir nicht
vergeben können,
weil wir nachtragend sind, weil wir immer
wieder lieblos handeln
hab Geduld mit uns
wenn uns die Selbstzufriedenheit einschläfert,
wenn du die Selbstgefälligkeit merkst, mit der
wir uns belügen
hab Geduld mit uns
wenn wir in Krankheit und Krisen die
Zuversicht verlieren
wenn wir mutlos sind und verzagt
hab Geduld mit uns
dass wir auch all die dunklen Seiten unseres
Lebens aushalten
und in dein gutes Licht halten können
Du guter Gott, um dies alles bitten wir im
Namen Jesus, mit dem wir den Weg unseres Lebens gehen wollen. Amen
Montag, 19. Juli 2021
Fürbitten 20.7. WARUM ??? es gibt so viele Fragen ohne Antwort
20.7.2021 Durchzug durch das Rote Meer Ex.14.21
Diese Geschichte kennen fast alle. Auf der Flucht vor den Ägyptern ziehen die Israeliten mit Hilfe des Moses trockenen Fußes mitten durch das Rote Meer. Als sie am rettenden Ufer sind, schlagen die Wellen wieder zusammen und das ganze ägyptische Herr wird vernichtet und geht in den Fluten unter. Gott errettet SEIN Volk – das feiern die Juden bis heute alljährlich in ihrem Pascha-Fest. Und doch ist diese Geschichte zwiespältig: Wie kann Gott Tod und Verderben über andere Menschen bringen? Und: Wo war Gott im Holocaust, warum hat er sein jüdisches Volk nicht vor den Nazimördern beschützen können? WO ist Gott heute, in so vielem Unrecht und Leid? Es gibt keine Antwort, es gibt immer nur unser Vertrauen – trotz allem. So bitten wir
Wir sind so hilflos Gott –
Wir bitten für all die Menschen, die in den letzten Tagen von den schweren Unwettern heimgesucht worden sind, für alle, die dabei ihr Leben so unvorbereitet verloren haben Gott erbarme dich
Wir sind so hilflos Gott –
Die Unsicherheit der Pandemie belastet
Menschen weltweit, in vielen Ländern gibt es nicht einmal noch genug Impfstoff
Wir sind so hilflos Gott –
Sieh auf die Menschen, die auf der Flucht
sind, sieh auf die Menschen, die sich ein besseres Leben ersehnen – sieh auf
uns, dass wir vor ihrer Not nicht versagen
Wir sind so hilflos Gott –
So viel Armut, so viel Krankheit, so viele Ungerechtigkeiten Auch in unserem kleinen täglichen Leben, immer wieder Sorgen und Unsicherheit
Wir sind so hilflos Gott –
Wir bringen unsere Bitten zu dir, die Bitte um
Frieden und Versöhnung weltweit , die
Bitten um ein Ende von Gewalt, Krieg und Terror
Wir sind so hilflos Gott - und doch brauchen wir Freude und Dankbarkeit für unser Leben. Lass uns im Vertrauen und in der Hoffnung leben, dass du uns zur Seite stehst, wo auch immer wir sind. Amen
in einem Midrasch, einer der Auslegungen religiöser Texte im rabbinischen Judentum gibt es eine berührende Geschichte. Im Himmel, so heißt es, jubilieren die Engel über den Tod der ägyptischen Feinde. Aber Gott verbietet jeden Jubel: "Wie könnt ihr euch freuen", sagt Jahwe zu den Engeln, "sie alle sind doch meine Kinder". Und Gott weinte über die toten Ägypter....heißt es
Das ist der Blick
Gottes auf die, die wir Feinde nennen - das dürfen wir nie vergessen
immer wieder einen neuen Blick wagen
„Ich muss loslassen, woran ich mich geklammert hatte. Solange ich diese Tatsache als Verlust für mich auffasse bin ich unglücklich. Aber sobald ich sie unter dem Aspekt betrachte, das Leben im Loslassen und im Tod befreit wird, kommt ein tiefer Friede über mich“ Rabindranath Tagore
"Wenn du loslässt hast du zwei Hände frei" chinesisches Sprichwort
„Umarme deine Wut“ Zenmeister Thich Nhat Hanh
Manche Menschen sind nur Intervalle und Pausen in der Symphonie des wirklichen Lebens Nietzsche
„Wenn DANKE das einzige Gebet ist,
das du in deinem ganzen Leben sagst, ist:
das würde genügen“ Meister Eckhart
„Wirf das Missvergnügen über dein Wesen ab!
Verzeihe dir dein eigenes Ich“ Nietzsche
„Wenn
einem das Wasser bis zum Hals steht,
soll man nicht auch noch den Kopf hängen lassen“. Walter Matthau
"..erwarte
dir keinen Weg ohne Hindernisse.
verwandle dein Leiden in dein Heilmittel
nutze den Sturm zu deiner Befreiung" Zen Meister
"Ich bin ein Clown. Ich sammle Augenblicke" Heinrich Böll









































