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Donnerstag, 23. April 2020

Fürbitten 23.4. UNSER STEFFL

Foto: Katharina Rastegar

23.4. 2020 Weihetag St.Stephan

Die Katholiken in Wien, in der Erzdiözese Wien,  feiern heute den Weihetag von St.Stephan. Heuer ist das ein ganz besonderer Tag. Zum einen denken wir daran, dass vor 75 Jahren, in der Nacht auf den 12.April 1945, der Dom in den letzten Kriegswirren in Flammen aufgegangen ist. Der 12.April 2020 wiederum war der Ostersonntag, ein Tag, an dem in einem fast menschenleeren Dom AUFERSTEHUNG gefeiert worden ist. Ein starkes Symbol in dieser Zeit der Corona-Krise. Ab Mitte Mai sollen langsam wieder Gottesdienste in allen Kirchen unseres Landes möglich sein – bitten wir heute:

Bitten wir ganz besonders für alle,
die unter den Einschränkungen der momentanen Krise leiden
Die wirtschaftlich und finanziell unter großem Druck stehen
Die aber auch unter Angst und Einsamkeit leiden
Jesus, auferstanden aus dem Tod – schenke neues Leben

Bitten wir für die Politiker, die Entscheidungen treffen müssen
Für alle, die sie beraten
Bitten wir für die Priester in unserem Land
Dass sie in ihren Kirchen wieder mit den Menschen
Gottesdienst feiern können

Bitten wir ganz besonders für die Menschen, die in Wien leben
Dass sie dankbar sind, für die Schönheit dieser Stadt
Dass sie in Ruhe und Ordnung leben können
Und dass es Solidarität und Gemeinschaftsgefühl mit denen gibt,
die sich schwer mit dem Leben tun

Bitten wir für die Kinder und Jugendlichen in dieser Stadt
Dass sie gut ins Leben begleitet werden
Dass man sich um Chancengleichheit für alle bemüht
Und dass es bald wieder Kommunion-und Firmfeste geben kann

Bitten wir um das Zusammenleben der verschiedenen Religion
in Wien, der Hauptstadt Österreichs
dass es Toleranz und Respekt gibt, dass man sich um ein gutes
Zusammenleben bemüht und bitten für besonders
für die muslimische Gemeinschaft, die am Freitag
mit ihrer großen Fastenzeit dem Ramadan beginnt

Bitten wir für alle, die vielleicht gerade heute vor einer wichtigen Entscheidung stehen
Für alle, denen vielleicht gerade WIR Hilfe und Trost sein können
Und dass wir nie aufhören, dankbar zu sein und Dankbarkeit weiter zu geben

Du guter GOTT, wir bitten dich, behüte die Menschen in unserer Stadt, segne unser Zusammenleben und lass uns Christen einen guten Beitrag für unsere Gesellschaft leisten, denn in dir sind wir alle Schwestern und Brüder, auf einem gemeinsamen Weg.Amen   

Mittwoch, 22. April 2020

C 39 Tagebuch Mittwoch 22.4. Retourkutsche des Kosmos?

Unsere
"Spät Auferstehung" nach Ostern -
ist davon nicht immer wieder einmal
die Rede gewesen!!!
Ja klar, rundum hat sich schon  einiges"gelockert" - vielleicht auch deshalb "gelockert", weil man sich an so manches gewöhnt... was noch vor kurzem undenkbar war.
Ich hätte schwören können: NIEMALS,
niemals  würde ich
mir eine solche Maske aufsetzen
unsinnig, reinstes placebo, als Manipulations-
Instrument habe ich diese Dinger gesehen.
Zum Angst schüren! Nicht mit mir!
Ich, freier Mensch in einem freien Land!!!
Und was ist jetzt? În irgendeinem Nylonsackeerl
habe ich so eine Maske bei mir und sobald ich
in den Supermarkt gehe oder in in ein Öffi
einsteige: raus mit der Maske ....
zwar schüttel ich immer noch mit dem Kopf während ich sie aufsetze .....aber
ich setze sie auf!!! UNSINNIG, denke ich mir
UNWÜRDIG - und doch tue ich es.
Immerhin nicht Ganzkörper-Folie!!!!
Am nachmittag ruft mich ein lieber Freund an. Er ist Priester - ich frage ihn, ob man
"seine Kreise" schon informiert hat,
wie sich das ab Mitte Mai abspielen soll, mit den wieder ermöglichten Gottesdiensten. 
Nein, er weiß auch nix - irgendwie spüre ich auch, dass es ihn nicht wirklich pressiert.
"Stell dir vor" sagt er lachend: "alle mit Maske!!!"

Oft denke ich mir
"ÄTSCH" -
wirklich großes ÄTSCH
Das ist jetzt die Retourkutsche des Kosmos
für all die unsäglichen 
Kopftuch Diskussionen:
Jetzt dürfen wir ALLE MASKE
tragen - und dabei weiß ich noch gar nicht:
ist das Vermummungsverbot überhaupt jemals
aufgehoben worden?


Was mich heute sonst bewegt. Ehrlich gesagt, CORONA ist nicht dabei.
Eine Meldung aber schockiert - auch wenn man es ja eigentlich schon irgendwie gewusst hat.

Spätestens seit dem Hochhuth Stück: "Der Stellvertreter", 1963

Aktenfunde im Vatikan zeigen, dass Papst Pius XII. sehr wohl persönlich über den Holocaust informiert war und dass die Kirche Informationen über die Schoah unterschlagen hat. 
Ein Forscherteam um den deutschen Kirchenhistoriker Hubert Wolf konnte jetzt mit Hilfe der vatikanischen Archive, die Anfang März geöffnet worden waren, rekonstruieren, dass der Papst persönlich am 27. September 1942 die brisanten Informationen über die Liquidierung des Warschauer Ghettos erhielt.....US- Präsident Roosevelt erhoffte sich einen öffentlichen Protest.

Wolf zeigt außerdem, dass der Vatikan eigene Informationen über die Schoah unterschlug. Man befand, den Juden sei nicht zu trauen 
"weil es auch unter den Juden leicht zu Übertreibungen kommt“. 
Ein Protest des Papstes unterblieb. 





Fürbitten 22.4. man kann auch in sich selbst gefangen sein



22.4.2020  Apg 5,17 ein Engel des Herrn führte sie aus dem Gefängnis Mi 2.OW

Die Apostelgeschichte ist ein spannendes Stück Geschichte der ersten Christen. 
Von allem Anfang an hören wir, welche Probleme die Männer um Jesu mit den religiösen jüdischen Instanzen hatten. Nach einer Verhaftung kommen Petrus und Johannes auf wundersame Weise frei: “Ein Engel des Herrn öffnete nachts die Gefängnistore und führte sie heraus“ –  heißt es im Text. Und im Evangelium hören wir Jesus sagen: 
„Wer die Wahrheit tut, kommt zum Licht.“ 
Wie stark ist in uns die Sehnsucht, aus dem Gefängnis unseres ICH herauszukommen? 
Wie viele Schritte sind wir seit dem Ostermorgen aus unserer eigenen Grabeshöhle ins Licht gekommen? Bitten wir mit den Worten –  Herr, führe uns hinaus ins Freie

Wenn wir immer wieder vor dem Neuen zögern und alles beim Alten lassen wollen
wenn wir uns oft so wenig zutrauen und kein Risiko eingehen wollen.
Herr, - führe uns hinaus ins Freie

wenn unser Herz schwer ist, weil wir nie das Perfekte schaffen und alles Stückwerk bleibt,
wenn Probleme über den Kopf wachsen, Antworten fehlen
Herr, - führe uns hinaus ins Freie


wenn wir so oft stumm und hilflos sind vor den Sorgen anderer,
wenn uns die Worte fehlen um Kraft zu geben und aufzurichten,
Herr, führe uns hinaus ins Freie


wenn wir Anderen nichts mehr zutrauen, wenn wir Menschen abschreiben
wenn wir von der Liebe nichts mehr erwarten,
Herr, - führe uns hinaus ins Freie


wenn Bitterkeit und Enttäuschung Beziehungen vergiften
wenn wir nicht den Schritt zum Gut-sein und zur Versöhnung schaffen:
Herr, - führe uns zur hinaus ins Freie

wenn wir glauben mit unseren Antworten am Ende zu sein
und wenn wir doch jeden Tag wieder um einen neuen Anfang ringen
Herr, - führe uns hinaus ins Freie


Du guter Gott: In Jesus gibst du uns die Hoffnung auf Auferstehung und Leben. JETZT und HEUTE schon. Durch Ihn unseren Herrn und Bruder bitten wir um die Freude für jeden neuen Tag. Amen

Dienstag, 21. April 2020

C 38 Tagebuch Dienstag 21.4. Die IDEN des MAI

oh nein, schon wieder muss ich "sorry sorry sorry" sagen.
Was für ein unpassender Vergleich. Sie waren nicht lustig
für den armen Cäsar die "Iden des März" -
ganz anders als für uns Corona Heimgesuchte nun
die IDEN des MAI.
Aber ein historisches Darum!
(Seit Corona haben wir ja so viele "historische Datums-Tage"!!)
Ab diesem 15 Mai 2020 aber soll vieles, vieles, vieles
wieder an ein Leben VORHER erinnern.
Der Schulbetrieb soll langsam wieder starten
(wie genau - wir sollen es erst erfahren)
Restaurants und Beisl werden wieder besuch-bar sein
(wie genau - wir werden es erst erfahren,
Sperrstunde jedenfalls  23.00 - nicht 18.00)
Die Kirchen dürfen wieder zu Gottesdiensten einladen
(wie genau - wir werden es erst erfahren)
Parteienverkehr in Ämtern wird es wieder geben  ( wie genau .......)
Für Kindergärten sei keine Änderung notwendig – wer Bedarf habe, könne Kinder hinbringen.  (wie genau ...... na ja ....)
Schon ab 1.Mai - das wissen wir: werden nun alle Geschäfte aufsperren dürfen. Auch
Masseure,

Fußpfleger und 

                                                  Friseure 

dürfen wieder ihre Dienstleistungen anbieten, 
wobei Mund-Nasen-Schutzmasken getragen werden müssten 
und der Abstand von einem Meter zu beachten sei, so der Bundeskanzler. Bitte ernst bleiben!!! Wird schon gehen, 
der ABSTAND bei Haarewaschen, massieren, Zehennägel schneiden...

Am Wochenende sei die Zahl der Neuinfektionen erstmals unter 100 gesunken. 
Im Zweiwochenrhythmus beim Beachten der Statistik habe man die Option, die Notbremse zu ziehen, sollten sich die Zahlen wieder verschlechtern.


Eine Neuregelung der Ausgangsbeschränkungen wird am Dienstag kommender Woche präsentiert.
Der engste Famlienkreis soll bald erweitert werden dürfen
Auch Oma und Opa?????? 
Darf die Oma endlich wieder ihre spannenden
Geschichten vorlesen????
Oder gehört sie noch zur vulnerablen
Bevölkerungsgruppe - 
nicht System erhaltend - nur mehr System
belastend????
Aber für die System-Erhalter,
nämlich für die, die in diesen Wochen wirklich das Werkl am Laufen gehalten haben- fordert der ÖGB jetzt einen


Corona Tausender - und das unterschreibt
die Oma voll und ganz
denn nur vom Klatschen
haben diese vielen Frauen und Männer
gar nix. 





Der Innenminister, unsser "Onkel Flex", berichtet,  dass bisher 
28.000 Anzeigen 
wegen Verstößen gegen die Coronavirus-Regeln erstattet worden seien, fast 
2.300 Organstrafmandate
seien ausgestellt worden.
Na, da war man aber fleißig!!!! 

Generell sei beim individuellen Verhalten Eigenverantwortung wichtig, darauf wiesen Kanzler und Vizekanzler bei ihrer heutigen Pressekonferenz im Vierer-Auftritt 
mehrmals hin!!!!
Danke, Danke, Danke für diesen
wichtigen Hinweis
wie habe ich bloß meine 75 Jahre hinter
mich gebracht, ohne EIGEN-Verantwortung????

ANHALTEND NICHT GUT  geht es der AUA, den Austrian Airlines. Sie werden nach der Coronavirus-Krise nicht die Größe haben, die sie vor Ausbruch der Pandemie hatten. Die Fluglinie legte heute einen Plan vor, der vorsieht, dass das Unternehmen mit derzeit 7.000 Mitarbeitern, 80 Flugzeugen, 14,7 Millionen Passagieren und 2,2 Mrd. Euro Jahresumsatz um rund ein Viertel schrumpft.


Übrigens: die Zutrittskontrollen zu den Bundesgärten in Wien sollen nach dieser Woche eingestellt werden, verkündete Vizebürgermeisterin Birgit Hebein Sie habe mit der Polizei vereinbart, dass die Eingänge danach nicht weiter überwacht werden.  Die Bundesgärten : wirklich ein eigenes Kapitel zum Stichwort 
"auch Corona Schwachsinn muss sein"

Wiens Bürgermeister Ludwig will der Bevölkerung im Sommer trotz Coronavirus den Zugang zu den Freibädern ermöglichen – notfalls auch ohne Badespaß. Man sei dazu „in engen Gesprächen“ mit dem Bund.



Wer in Graz 
demnächst schnell einen Mund-Nasen-Schutz benötigt, 
kann diesen ganz einfach aus einem „Maskomaten“ ziehen: Produziert werden die hygienisch verpackten Schutzprodukte vom Beschäftigungsprojekt Natur.Werk.Stadt.  
Die Bezahlung – eine freiwillige Spende an den Naturschutzbund Steiermark – erfolgt mittels Überweisung.
Auf nach Graz!!!!!

ZAHLEN heute:
3.839  Menschen sind noch Corona infiziert
    491  gestorben
    756  im Spital
                                                           196  auf Intensivstationen



"Mit den Jahren runzelt die Haut.
Die Seele aber
runzelt mit dem Verzicht auf Begeisterung."   Albert Schweizer

"Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
drum lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt......" Rilke

"Nicht WAS wir erleben,
sondern WIE wir empfinden,
was wir erleben,
macht unser Schicksal aus"   Marie von Ebner-Eschenbach


Die eigentliche Pflicht ist, 
den eigenen Traum zu bewahren.   Amedeo Modigliani


"Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, 
nur komm ich so selten dazu." (Ödön von Horváth)
"In jedem von uns steckt eine einmalige Chance,
die niemand stellvertretend für uns ergreifen kann." Erwin Ringel

"Kommt Zeit - kommt Nix"   Graffiti


"Das Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruss."    Lessing


Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupery




Fürbitten 21.4. Die UR-KOMMUNISTEN




21.4.2020 sie hatten alles gemeinsam  Apg.4.32  Di 2.OW

Der Text der Apostelgeschichte heute ist eigentlich eine Provokation für uns Christen. 
Hier wird die Lebensweise der ersten Christen in drei Schwerpunkten beschrieben:
1. sie glauben zutiefst an die Auferstehung Jesu – 
und das hat ganz konkrete ökonomische Konsequenzen: denn
2.: niemand nennt etwas, das er hatte, sein Eigentum; sie teilen alles.  Und
3.: Niemand leidet Not, denn alle Wohlhabenden verkaufen ihre Immobilien und lassen deren Erlös von den Aposteln verteilen. „Sie waren ein Herz und eine Seele“, sagt Lukas
Wie schaut es bei uns aus? Obwohl die meisten von uns ganz sicher sozial engagiert sind: aber in dieser Radikalität leben wir nicht. Nicht zu Unrecht spricht man vom Ur-Kommunismus der ersten Christen. Erlauben wir uns heute ganz unrealistische Bitten


Wir bitten um eine Gesellschaft – weltweit - , in der sich jeder mit allem, was er kann und besitzt, für den anderen verantwortlich fühlt

Wir bitten um eine Gesellschaft, in der wir Menschen, die Hilfe brauchen, mit offenen Armen
aufnehmen ohne Angst zu haben, etwas vom eigenen Wohlstand zu verlieren

Wir bitten um eine Gesellschaft, in der die Menschen dankbar sind, wenn sie helfen können und helfen dürfen

Wir bitten um eine Gesellschaft, in der die Lebens-Chancen der Menschen gerecht verteilt sind: Schulbildung, Ausbildung, Bezahlung, Arbeitsplätze, Respekt ohne Ansehen der Person

Wir bitten um eine Gesellschaft, in der es keine Gier und keine Korruption und keine Ausbeutung gibt

Wir bitten um eine Gesellschaft, die niemanden ausschließt, in der es die Menschen einfach miteinander gut meinen. Wir bitten um eine Gesellschaft, in der die Menschen in Güte und im Frieden leben können

Bitten und danken wir für die Arbeit so vieler Hilfsorganisationen wie etwa auch Caritas und Diakonie, die uns vieles an Hilfe für unsere Nächsten abnehmen

So bitten wir, guter Gott, öffne unsere Herzen, öffne unsere Hände – mache unseren Glauben glaub-haft, weil wir bereit sind, füreinander einzustehen – bitten wir, dass auch in der jetzigen Krise unser Gesellschaftssystem die trägt, die jetzt alle Hilfe brauchen. Wir bitten im Namen Jesu. Amen

Montag, 20. April 2020

C 37 Tagebuch Montag 20.4. BIG SPENDER ....

nein, nein, nein, nein
gleich sage ich auch sorry sorry sorry
der Cartoon passt natürlich gar nicht gar nicht 
zur Ernsthaftigkeit des Themas: 
aber das Clopapier im Spendentopf war einfach 
so verlockend - sorry: Corona geschädigt!
Aber von SPENDEN darf heute die Rede sein.

Die Mitglieder der Bundesregierung werden nämlich als „Zeichen des Zusammenhalts“ und der Solidarität mit den vielen Menschen 
in wirtschaftlich angespannter Situation jeweils ein Nettomonatsgehalt an eine ausgewählte Organisation spenden. 

Das gaben Bundeskanzler und Vizekanzler heute bekannt. Details sollen in den kommenden Tagen geklärt werden.
In Deutschland übrigens , wo als Folge der Krise  Medienhäuser zum Teil Kurzarbeit in ihren Redaktionen eingeführt haben - verzichten nun bei der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ Chefredakteur und Geschäftsführer in den nächsten drei Monaten jeweils auf ein Viertel ihres Gehalts. Angeblich wollen auch immer mehr Spitzenbanker und Manager in Europa in der Coronakrise auf Gehalt oder Bonus verzichten. 


Eine Meldung die Hoffnung macht im Zusammenhang mit der
Behandlung von Corona  kam heute aus der Steiermark. Am Landeskrankenhaus Graz ist es gelungen, einen schwer kranken 36jährigen erfolgreich mit dem Blutplasma eines geheilten Covid 19 Patienten zu behandeln.
Der Mann, der auch an einem angeborenen Immundefekt leidet, konnte schließlich nach einem Monat Krankheit aus der Intensivbehandlung auf die Normalstation verlegt werden.
Das macht große Hoffnung für weitere Behandlungen.

Experten warnten auch heute wieder dezidiert vor Antikörpertests, die eine Covid-19-Erkrankung diagnostizieren sollen. Die Erwartungen seien übertrieben, die derzeit verfügbaren Systeme zu fehlerhaft. Immer häufiger findet man Werbung für solche Tests!

Neue Berechnungen zeigen übrigens, wie sich das Coronavirus bisher in Österreich verbreitet hat. Die Anzahl der Virusträger, die keine Symptome entwickeln, war demnach schon deutlich früher am Höhepunkt angekommen als bisher gedacht. Im Umkehrschluss mache dieser Umstand allerdings auch das rasche Erkennen einer zweiten Krankheitswelle schwer.

Inzwischen hofft die Gastronomie, dass es bald
Zeichen einer Öffnung geben wird.  In einem Interview mit dem US-Sender CNN hat Bundeskanzler Kurz erstmals angedeutet, wie das ungefähr aussehen könnte .... Nicht einfach für die Restaurants - und die Hoffnung lebt: dass es für die Gäste zumindest während der Zeit der
"Verspeisung" keine Maskenpflicht gibt!!!!  Die Branche, so heißt es, stellt sich bereits auf die neuen Regeln ein – wie gut sie in der Praxis umsetzbar sind, werden wir ausprobieren.

Insgesamt, gestehen wir es uns doch ein,
wird das Leben immer lebenswerter

Die Clopapier Krise ist bewältigt

Die Baumärkte dürfen gestürmt werden

und seit heute gibt es wieder Mc Donalds, 
wenigstens als drive in 

Fehlt uns noch etwas?

Österreich übrigens unterstützt Griechenland mit 
181 Containern für Unterbringung und sanitäre Einrichtung, um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus in Flüchtlingslagern einzudämmen.
Die EU-Kommission wird die Kosten für die Lieferung der spezialisierten Container, die auch als Duschen und Toiletten dienen sollen, kofinanzieren. Der für das Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar dankte Österreich für den Beitrag. Andere europäische Länder haben unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufgenommen - 
so tut halt jeder, was er kann!!!!

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie ist die Zahl der Todesfälle in Österreich in die Höhe geschnellt. Laut Statistik Austria lag etwa die Zahl der wöchentlichen Sterbefälle in der ersten April-Woche rund 13 Prozent über dem durchschnittlichen Wert der Jahre 2016 bis 2019.  Betroffen waren vor allem über 65-Jährige, bei denen fast 15 Prozent mehr starben. Bei den unter 65-Jährigen beträgt das Plus „nur“ knapp drei Prozent. Diese Entwicklung bei den Sterbefällen ist bereits seit Mitte März zu beobachten.

Die CORONA Zahlen heute: 
4. 124 Menschen sind aktuell an Covid 19 erkrankt   -   10.631 wieder gesund
    470 Menschen sind gestorben  -  
    805  liegen in Spitälern,   
    194 auf Intensivstationen

Übrigens: bis auf Weiteres bleiben Freibäder und Hallenbäder in Wien geschlossen. Sie sind von Lockerungen für diverse Sportarten ab 1. Mai ausgenommen. Die Wiener Bäder halten es sogar für möglich, dass - so wörtlich - "die Badesaison 2020 komplett ins Wasser fällt".
Wenn das Baden baden geht ...... was soll das noch für ein Sommer werden????




"Das Leben schafft Ordnung,
aber Ordnung bringt kein Leben hervor" Antoine de Saint Exupery

„Wer nicht mehr liebt
und nicht mehr irrt,
der lasse sich begraben“ Goethe

"Begeistere dich für das Leben. 
Das bloße Gefühl zu leben,
ist Freude genug"  Emily Dickinson

"Tue nie etwas halb,
sonst verlierst du mehr,
als du je wieder
einholen kannst" Louis Armstrong


"Auferstanden vom Schlaf
gesättigt vom Traum
sind wir da
und fordern den Tag" Elisabeth Borchers


"Geduld
ist das schwerste und das einzige,
was lernen sich lohnt.
alle Natur, alles Wachstum,
...aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt beruht auf Geduld,
braucht Zeit, braucht Stille,
braucht Vertrauen."  Hermann Hesse


"Wer sich entschließen kann, 
besiegt den Schmerz"....
Leonore in Goethe...Torquato Tasso


„Lernen wir uns freuen,
so verlernen wir am besten,
anderen weh zu tun.“ Nietzsche

"Glück ist,
seinen Anlagen gemäß verbraucht zu werden" Frank Wedekind,

„Um sich selbst zu erkennen,
muss man handeln.“    Albert Camus




Fürbitten 20.4. sich NEUES zutrauen




20.4.2020  Joh.3.1 neu geboren 

"Ihr müsst von Neuem geboren werden“
sagt Jesus zu dem Pharisäer Nikodemus, der das Gespräch mit ihm sucht. Verständlicherweise fragt Nikodemus: „Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden?“ Jesus sagt: „ihr müsst aus dem Geist geboren werden.“  Wir müssen den Mut haben, immer wieder neu zu denken, uns immer wieder neu auf die Suche zu machen. Uns vom „Wind“, vom Geist selbst treiben zu lassen. Nichts muss bleiben, wie es ist, immer kann alles NEU werden. Wir erfahren es doch gerade auch jetzt in dieser Krisen-Situation, auch sie bringt Neues.  
bitten wir heute

Dass in uns Neues entsteht
Dort, wo wir immer noch zögern und lieber alles beim Alten lassen
Dort, wo wir uns zu wenig zutrauen und kein Risiko eingehen wollen.

Dass in uns Neues entsteht
dort wo Beziehungen eingeschlafen sind,
dort, wo Versöhnung unmöglich scheint

Dass in uns Neues entsteht
Dort wo wir glauben, dass bei anderen Hopfen und Malz verloren ist
Dort, wo wir bei einem Anderen nicht mehr an Veränderung glauben wollen


Dass in uns Neues entsteht
Dort, wo manches zur Routine geworden ist,
dort wo auch in der Liebe die Begeisterung des Anfangs verflogen ist


Dass in uns Neues entsteht
In unserer Gesellschaft, in unserer Kirche – dass uns die Krise, in der wir stecken, alle menschlicher und barmherziger, offener und mitfühlender werden lässt. Dass wir die an den Rand gedrängten nicht im Stich lassen, dass wir dankbar sind, wenn wir für andere da-sein dürfen

Dass in uns Neues entsteht
vor allem immer dann, wenn wir daran festhalten wollen: , „ICH bin halt wie ICH bin und da kann man nichts mehr machen“ – DANN krempel du uns um

Du guter Gott, so lass uns immer wieder „von neuem geboren werden
Mach uns lebendig, auch wenn das manchmal weh tut. Lass uns mit Jesus auferstehen, darum bitten wir. amen

Sonntag, 19. April 2020

C 36 Sonntag 19.4. CORONA in unseren Träumen

Endlich endlich ein bissl Regen
und Freude über die erste Schnecke, die ich in dieser Saison am Weg sehe. Ungefähr so schnell wie sie bin ich heute unterwegs.
Ist das schon "Corona" denke ich,
sooooo müde?
Geht es anderen auch so: bei allen Befindlichkeiten, die aus der Reihe fallen,
sofort die innerliche Frage: Corona???
Dabei - und offensichtlich bin ich da auch nicht allein - glaube ich ja bisweilen, ich hätte "Corona" vielleicht doch schon "gehabt". Ende Februar, da war eine Woche mit komischem wehen Husten, ein bißchen Fieber,
schwer geatmet beim Gehen,  bei der kleinsten Steigung bin ich damals stehen geblieben - und gleich nach mir hat
Enkel Arthur so einen grauslichen Husten bekommen,
zwei Wochen hat der gedauert, so unangenehm, dass
der Junge nicht in den Kindergarten konnte - und als er dann
endlich konnte: da wurde wenige Tage später bereits wegen Corona gesperrt. Aber vielleicht ist das ein Teil der psychischen "Corona" Pandemie, dass sie alle Lebensräume zu durchwirken beginnt. Dass man alles in Relation zur Krankheit sieht - ja sogar die Träume sind in Corona Zeiten anders, sagen die Schlafforscher

Häufiger, intensiver und auch zum Teil merkwürdiger 
sollen die Träume vieler nun sein. 
In ORF.at nennt die Traumforscherin Brigitte Holzinger mehrere Gründe – allen voran veränderte Schlafgewohnheiten. Wer seine Träume analysieren will, der muss natürlich überhaupt erst wissen, dass und was geträumt wurde. Was sich nun durch unterschiedliche anekdotische Erzählungen bereits abzeichne, sei, so Holzinger, dass sich viel mehr Leute derzeit an ihre Träume erinnern können. „Die einfachste Erklärung ist, dass man sich endlich einmal ausschlafen kann und nicht mit Wecker aufstehen muss“, so die Schlaf- und Traumforscherin, die angesichts der Coronavirus-Krise aktuell eine Umfrage zum Thema Schlaf und Träume durchführt. Also: wer mitmachen will!!!! 



Am Zaun eines Kindergartens sehe
ich Kinderzeichnungen - 
schön in Plastikfolie
verpackt, 
auch der Regen hat nichts kaputt machen können

Wenig später sehe ich solche "Liebesgrüße"
auch beim Pensionistenheim in derselben Straße!!!Schade, die Bewohnerinnen und Bewohner werden die lieben Grüße nicht sehen
können. Auch dort sind Zeichnungen 
außerhalb der Anlage am Zaun befestigt.

Ja, und einen GABENZAUN 
hier auf meinem Spazierweg 
habe ich auch entdeckt

Es ist etwas sehr Liebevolles in der Luft


Auch von der Regierungsspitze werden wir heute sonntäglich gelobt. Kanzler und Vizekaanzler bewerten die neuesten Zahlen zu den Coronavirus-Infektionen in Österreich als „erfreuliches Zeichen“. „Diese gute Entwicklung ist ein gemeinsamer Erfolg der gesamten Bevölkerung, für den wir uns bei allen sehr herzlich bedanken“, so die beiden Herren.
Ich komme mir beim "gelobt werden" immer ein bißchen dämlich behandelt vor - aber vielleicht ist man es ja einfach nicht gewöhnt????
Jedenfalls: im 24-Stunden-Vergleich zum Vortag sind weniger als 100 Neuinfektionen mit dem Virus verzeichnet, - ABER - um es kurz zu fassen - BRAV müssen wir weiter bleiben soziale Kontakte gering halten und ....

 

Zahlen und Fakten heute (Sozialministerium)
14.696  gesamt Infektionen
10.501  gesund
     452  gestorben
     817  Spital
     204 Intensivstation



"Hoffnung
ist das gefiederte Ding,
das sich in der Seele niederlässt
und die Melodie ohne Worte singt
und niemals aufhört."  Emily Dickinson


Den Reichtum eines Menschen misst man an den Dingen,
die er entbehren kann,
ohne seine gute Laune zu verlieren H D Thoreau


"Verscherze dir nicht
die Gunst deiner Schwächen".Elazar Benyoetz


„Wirf das Missvergnügen über dein Wesen ab!
Verzeihe dir dein eigenes Ich“ Nietzsche


Du bist mit einem kleinen Funken Wahnsinn gesegnet.
 Du darfst ihn nicht verlieren“ Robin Williams   

                                                                              
"Du kannst nicht die eine Hälfte eines Huhnes zum Kochen
und die andere zum Eierlegen nehmen." persische Weisheit


„Wir haben immer mehr WOVON wir leben können,
aber immer weniger WOFÜR“ Viktor Frankl


"Es ist gut,
wenn uns die verrinnende Zeit
nicht als etwas erscheint
das uns verbraucht oder zerstört
sondern als etwas,
das uns vollendet." Antoine de Saint-Exupery


Zu sagen
hier herrscht Freiheit
ist immer ein Irrtum
oder eine Lüge:
Freiheit
herrscht nicht" Erich Fried


" die Welt hört nicht auf,
das muss man lernen."
Günter Eich