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Mittwoch, 30. November 2016

Fürbitten 30.11 MEIN Weg? Fest Apostel Andreas



30.11.2016  Fest des Apostel Andreas  Mt.4.18 „Kommt her, folgt mir nach“
Andreas war einer der ersten Männer, die sich damals dem Wanderrabbi Jesus  angeschlossen haben, zusammen mit seinem Bruder Simon, den Jesus später Petrus nannte. Andreas stammte aus Betsaida in Galiläa und betrieb in Kafarnaum zusammen mit Simon die Fischerei. Zunächst war Andreas ein Gefolgsmann von Johannes dem Täufers, er muss also an religiösen Fragen sehr interessiert gewesen sein. Aber an dem Tag, als Jesus bei den Fischern vorbeiging und fast nebenbei sagte „Kommt her,folgt mir nach“ da entschieden sich Andreas und Simon für Jesus.  
Andreas soll später in den Landschaften südlich des Schwarzen Meeres, in den unteren Donauländern und in Griechenland das Evangelium verkündet haben und am 30 . November 60 in Patras gekreuzigt worden sein.
Immer wieder, auch heute, ist es wohl Gott selbst, der Menschen lockt:
„Komm her! Trau Dich, sag Ja.“   So wollen wir heute bitten

dass wir immer wieder neu erkennen, wozu WIR ge-rufen und be-rufen sind,
was Gott gerade JETZT und  HIER von MIR braucht

dass wir nicht nur unseren eigenen Ideen hinterher laufen,
sondern dort sind, wo Du  uns haben willst

dass wir es aushalten, wenn die Begeisterung verfliegt, wenn der Alltag mühsam ist,
dass wir auch Misserfolge wegstecken können

dass wir spüren, wenn Zeit und Umstände Neues, vielleicht Unbequemes verlangen

dass wir unterscheiden können, was wirklich wichtig ist und wofür es sich lohnt,
sich abzustrudeln

dass wieder mehr Männer und Frauen den Weg in Orden und Priesterberufung finden

dass es aber auch kirchliche Strukturen gibt, in denen immer um Reformen gerungen wird, damit Menschen ehrlich und ohne falsche Komrpomisse die Nachfolge Jesu leben können 
und sich nicht verbiegen müssen

Du guter Gott, um all das bitten wir und vor allem um FREUDE, Freude an allem was wir tun, für die Menschen, mit denen wir auf dem Weg sind, gemeinsam mit Jesus unserem Bruder. Amen


Dienstag, 29. November 2016

WEN sonst


im Tumult gefundene Bleibe .... Advent "Samya für Ilse" 3

„morgengut.

ein augenblick der erde,
ein bei-den-dingen-sein,
morgengut,
das sich anbietet
und das man erinnert,
im tumult gefundene bleibe:
eine zeit,
die du nach und nach verstandest,
langsame konstruktionen,
erdkalender.
aber ich weiss nicht,
was dann passiert ist,
was passiert ist,
meine liebste,
wieso denn,
wieso.

milo de angelis

Advent 1.12 - WO LERNEN WIR LEBEN?



Wo lernen wir leben?

Wo lernen wir?

Wo lernen wir leben
und wo lernen wir lernen
und wo vergessen um nicht nur Erlerntes zu leben?

Wo lernen wir klug genug sein
die Fragen zu meiden
die unsere Liebe nicht einträchtig machen

und wo lernen wir ehrlich genug sein
trotz unserer Liebe
und unserer Liebe zuliebe
die Fragen nicht zu meiden?

Wo lernen wir uns gegen die Wirklichkeit wehren
die uns um unsere Freiheit betrügen will
und wo lernen wir träumen
und wach sein für unsere Träume 
damit etwas von ihnen unsere Wirklichkeit wird ? 

Erich Fried 


FRIEDEN - sinnlose Vision? - Bibel Text im Advent

Die Friedensvision des jüdischen Propheten Jesaia - 
vor fast 2.800 Jahren
bis HEUTE
eine Vision



Einmal wird es geschehen - Da kommt einer :

„Er richtet nicht nach dem Augenschein 
und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er, 
sondern er richtet die Hilflosen gerecht
und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. 
Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften,
Treue der Gürtel um seinen Leib.
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, 
der Panther liegt beim Böcklein.
Kalb und Löwe weiden zusammen,
ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an,
ihre Jungen liegen beieinander.
Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter,
das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr
und begeht kein Verbrechen ..
denn das Land ist erfüllt vom Geist der Barmherzigkeit 
so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.