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Samstag, 30. Juli 2016

Fürbitten Sonntag 31.7. Windhauch, Windhauch ist alles



31.7.2016 Windhauch Windhauch ist alles Koh.1.2 Lk.12.13

Nur ein Windhauch, ein Windhauch ist alles, haben wir in der 1.Lesung aus der jüdischen Bibel gehört und im Evangelium ist es dann ganz drastisch: „Nimm dir vor was du willst, du Narr, noch in dieser Nacht kann alles vorbei sein.“  Das sagt Jesus allen, die in ihrer Gier nicht aufhören können, Geld, Besitz und Macht anzuhäufen. Die Terroranschläge, wo imemr in der Welt, zeigen uns fast täglich, wie schnell ein Menschenleben vorbei ist. Wie soll man darauf reagieren. Resignieren, ängstlich werden oder zynisch „eh alles egal“ ? Was will Gott von uns, wenn er uns die Hinfälligkeit von Allem vor Augen hält? Bitten wir

dass wir nicht haben müssen, was alle haben
dass wir nicht alles doppelt und dreifach haben müssen

dass wir nicht so viel Angst davor haben, im Leben zu kurz zu kommen
dass wir erkennen, was und wovon wir loslassen müssen

dass vor allem auch in unserer Gesellschaft die Gier nach dem immer mehr haben müssen aufhört - dass wir als Christen aber Vorbild sein können,
und dass die Kirche und die Orden Wege finden, Armut glaubwürdig zu leben

dass wir in unserem privaten Leben aufhören, uns zu sehr an Menschen und Gewohnheiten zu binden – dass wir aber auch andere Menschen nicht an uns binden, dass wir nicht besitzergreifend sind

dass wir nicht glauben, wir könnten jedes Risiko im Leben absichern
dass wir Vertrauen haben in das, was ohne unser Zutun geschieht
dass wir auch annehmen können, was wir nicht verstehen


Du guter Gott so hilf uns loszulassen, was uns nicht guttut – mach uns frei von allem, was uns unfrei macht. Das erbitten wir durch Jesus unseren Herren und Bruder.amen

Donnerstag, 28. Juli 2016

29.7.2016 "Fürchtet euch nicht" Papst Franziskus beim Weltjugendtreffen in Polen



29.7.2016 Papst beim Weltjugendtreffen in Polen

„Fürchtet euch nicht“ hat Papst Franziskus in Polen den hunderttausenden Jugendlichen aus aller Welt zugerufen. Franziskus ermuntert die jungen Menschen, laut ihre Stimme zu erheben und sich stärker für eine bessere Welt einzusetzen. „Die Kirche blickt auf Euch und möchte von Euch lernen.“ sagte Franziskus gestern. Ganz bewusst fuhr der Papst mit der Straßenbahn zum großen Jugendtreffpunkt in Krakau. "Habt keine Angst vor Veränderungen" sagte der Papst:  „Es schmerzt mich, wenn ich jungen Menschen begegne, die vorzeitig in Pension gegangen zu sein scheinen“, es macht mir Sorgen, wenn ich junge Menschen sehe, die das Handtuch geworfen haben, bevor sie zum Wettkampf angetreten sind.“ Dies seien „hauptsächlich gelangweilte und langweilige Jugendliche.“ Franziskus warnte junge Leute zudem davor, „Verkäufern falscher Vorspiegelungen“ nachzulaufen.

So bitten wir heute für die hunderttausenden jungen Menschen die aus aller Welt nach Krakau gekommen sind, dass sie aus den Feiern mit dem Papst Freude und Optimismus und den Mut zu Veränderungen mit nach Hause nehmen

Dass überall auf der Welt junge Menschen ohne Angst und Zukunftssorgen aufwachsen können, dass sie sich verantwortlich fühlen für ihr Leben und das ihrer Mitmenschen

Dass Jugendliche sich nicht von Extremisten vereinnahmen lassen, dass sie sich nicht missbrauchen lassen für Gewalt und Terror

Dass gerade die Jungen noch über den eigenen Tellerrand hinausschauen und offen sind für die Probleme der Welt und sich engagieren wollen.

Heute ist auch der Gedenktag der heiligen Marta. Sie gilt als die Frau, die sich für andere abrackert und zu wenig selbst zur Ruhe kommt. Bitten wir,
dass wir selbst immer wieder bewusst innehalten und auf unsere eigenen Bedürfnisse achten
dass wir nicht glauben, wir seien unentbehrlich und ohne uns geht gar nichts
dass wir Arbeit abgeben und auch anderen zutrauen, etwas gut zu machen
dass wir unsere Tage nicht zumüllen mit Planung und Terminen
dass wir gerne und ohne Vorwürfe an Andere tun, was wir tun

Du guter Gott. Lass uns immer wieder zur Ruhe finden. Nimm von uns Hektik und unnötige Sorgen. Gib uns die Zuversicht, dass Du vollenden wirst, was wir selbst immer nur bruchstückhaft zustande bringen. Lass uns immer wieder ausruhen und innehalten – und feiern und uns freuen, wie die hunderttausenden Jugendlichen in Krakau. Behüte und segne die jungen Menschen überall auf der Welt.Amen

Mittwoch, 27. Juli 2016

Fürbitten 28.7. - DANN, am Ende aller Tage??? Mt.13.47



28.7.2016 das Himmelreich gleich einem Fischernetz
Jesus erzählt in Gleichnissen, wie man sich das Himmelreich und wie man sich auch das Ende der Welt vorstellen kann. JETZT, so sagt Jesus, sind alle beisammen, die Guten und die Bösen, wie in einem Fischernetz – aber DANN. DANN wird Gott die Bösen von den Gerechten trennen. So wie die Fischer nur die guten Fische sammeln, und die schlechten wegwerfen. Wir würden uns wünschen, dass Gott das Böse erst gar nicht zulässt. Warum passiert es, worin liegt der Sinn?  Bringen wir heute unsere Fragen und bitten wir, dass wir auch das annehmen können, was wir nicht verstehen. 

Warum lässt du es zu Gott, dass Menschen einander Gewalt antun
Sei du die Antwort auf unsere Fragen – wir bitten dich erhöre uns

Warum leben die einen in Armut und Krieg und warum die anderen im Überfluss und im Frieden
Sei du die Antwort auf unsere Fragen – wir bitten dich erhöre uns

Warum: müssen Kinder leiden, sind krank, werden misshandelt, warum müssen Kinder sterben
Sei du die Antwort auf unsere Fragen – wir bitten dich erhöre uns

Warum hast du uns so unvollkommen geschaffen, so viel Lieblosigkeit, Eifersucht, Gier,
Hass und Neid
 Sei du die Antwort auf unsere Fragen – wir bitten dich erhöre uns

Warum: so viel Traurigkeit, so viel Mühsal, so viel Einsamkeit in jedem Menschenleben
Sei du die Antwort auf unsere Fragen – wir bitten dich erhöre uns

Warum: eine Schöpfung, so voll von Schönheit und so voll von Leid
Sei du die Antwort auf unsere Fragen – wir bitten dich erhöre uns

Gott, wir bitten für alle Menschen die um Menschen weinen, die durch Gewalt und Terror, durch Katastrophen und Schicksalsschläge ums Leben gekommen sind – unzählige Menschen, überall auf der Welt, denen bitteres Leid widerfährt und die „WARUM“ fragen, - zeig Du uns den Weg zum Frieden in uns selbst. Amen