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Montag, 18. August 2014

Fürbitten 19.8 so werdet ihr in eurem Herzen Ruhe finden Mt.11.25

19.8.2014 Mt.11.25 so werdet ihr in eurem Herzen Ruhe finden
Heute ist liturgisch der Gedenktag des heiligen Johannes Eudes. Ein Namen, der sicher nicht allen geläufig ist,wenn auch auf ihn die Tradition der Herz Jesu und der Herz MarienVerehrung zurückgeht. Er hat als junger Priester Pestkranke betreut – denken wir heute an Ebola, was für ein Risiko das bedeutet. Als Volksmissionar hat Johannes Eudes den schlechten Bildungsstand der Priester erkannt und hat eigene Seminare für ihre bessere Ausbildung eingerichtet. Sein Herz aber hat er für die Verehrung von Jesus und Maria gegeben. Wie gut passt dazu die heutige Evangeliumsstelle in der Jesus sagt: Lernt von mir, so werdet ihr in eurem Herzen Ruhe finden. Bitten wir heute –

um ein leichtes Herz dass unser Vertrauen immer größer ist als unsere Ängste und Sorgen,
denken wir dabei vor allem auch an alle, die jetzt in diesen Sommertagen krank sind

bitten wir um ein weites Herz – dass wir uns an der Freude anderer mit freuen können

um ein großes Herz – dass wir tolerant sind, dass wir Anderen nicht unsere Lebensform aufzwingen, dass wir darauf verzichten, zu allem und jedem unser Urteil, unseren Senf abzugeben

bitten wir um ein Herz, das nicht bitter ist: dass wir nicht angerührt und nachtragend sind,dass wir mit Kränkungen besser fertig werden und dass wir, was uns verletzt hat, letztlich segnen können

bitten wir um ein Herz, das nicht zerrissen ist: dass wir uns das Leben nicht schwer machen mit unnötigen Grübeleien, quälerischen Selbstgesprächen und Skrupeln

es gibt auch ein zerbrochenes Herz,wir wissen es: bitten wir für alle, die Schweres durchmachen, die verzweifelt sind, wo eine Partnerschaft zerbrochen ist oder jemand glaubt,über den Tod eines Menschen nicht hinwegkommen zu können

bitten wir vor allem auch um ein lebendiges Herz, ein Herz voll Dankbarkeit und Freude über diesen heutigen Tag, ganz gleich, was er bringt. Ein Herz, das froh und zuversichtlich ist

Auf die Fürsprache des hl.Johannes Eudes bitten wir vor allem, dass die Ebola Epidemie eingedämmt werden kann, bitten wir für die Kranken und alle, die unter Einsatz ihres Lebens, selbstlos helfen. Auch eine österreichische Ärztin ist im Krisengebiet

So geben wir unser Herz in deine Hand, guter Gott. Unsere guten und unsere schlechten Tage. Mit Jesus dürfen wir unseren Weg gehen. Dafür danken wir dir, durch IHN, Christus unseren Herren und Bruder. Amen

..count your blessings

Count your gains
Instead of your losses,
Count your joys
Instead of your woes,
Count your friends
...Instead of your foes,
Count your smiles
Instead of your tears,
Count your courage
Instead of your fears,
Count your health
Instead of your wealth,
Count your blessings
instead of your crosses..

Sonntag, 17. August 2014

Fürbitten 18.8. los-lassen, vollkommen sein Mt.19.16

18.8.2014 Mt.19.16 Wenn du vollkommen sein willst, geh und verkauf deinen Besitz
"Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?", fragt ein junger Mann Jesus. Und dessen Antwort ist eigentlich tröstlich. Einfach ein guter Mensch sein, die wichtigsten Gebote halten, sechs davon zählt Jesus auf. Das heißt eigentlich: das ewige Leben steht allen offen, die menschlich und mitmenschlich zu leben versuchen. Aber es ist wohl der Nachsatz, der uns beunruhigt. „Vollkommen“ sein, das würde heißen, so sagt es Jesus, ALLES herzugeben – wer traut sich das zu? Und dennoch ist das nicht nur Klosterleuten gesagt – jede und jeder von uns, muss immer mehr „loslassen“. So bitten wir heute

Lass uns wieder neu erkennen
was uns in unserem Leben,
in unserem Alltag einengt und unfrei macht
hilf uns jeden Tag mehr zu einem Stück neuer Freiheit

hilf uns gerade wieder in dieser neuen Woche
Unsicherheit und Ängstlichkeit abzulegen
dass wir uns immer wieder im Loslassen von Altem
auf Neues einlassen können


hilf allen,
die vor lauter Gesetzen und Vorschriften
Angst vor dem Leben haben
dass sie den Mut finden , alte Gewohnheiten loszulassen
dass sie ein Stück weit loskommen von dem, „was immer schon so war“


behüte uns aber auch davor
Anderen durch unsere Vorstellungen und fixen Ideen
das Leben einzuengen und schwer zu machen
lass dass wir die Menschen um uns „freigeben“
dass wir sie sein lassen können, wie sie sind


wir bitten heute auch für alle
die in Arbeit und Anstrengung nicht loslassen können
mach uns frei von sinnlos gewordenen Ritualen
und selbst auferlegten Verpflichtungen


Du guter gott, lass uns dankbar sein für Alles, was unerwartet kommt
lass uns dankbar sein, für alles, was nicht so läuft wie wir es wollen und planen
lass uns erkennen, dass es dein Weg ist
um uns frei zu machen, frei für Dich. Um das bitten wir, durch Christus unseren Herrn.Amen






Samstag, 16. August 2014

Fürbitten 17.8. "bitten und betteln und bitten und betteln.." Mt.15.21

17.8.2014 Mt.15.21Die kananäische Frau
Können wir uns einen Jesus vorstellen, der so kaltherzig und abweisend mit einer bittenden Frau umgeht? Der einen Menschen in Not fast unwürdig bitten und betteln läßt? Ich verstehe es nicht als „Reportage“ aus dem Leben Jesu, sondern als Lehrerzählung die uns unter anderem auch sagen soll: bleib hartnäckig in deinen Bitten, auch wenn manche Antwort Gottes beim ersten Hinsehen nicht so ausfällt wie du es gerne hättest. Ich möchte die Fürbitten heute in das schöne Gebet des indischen Dichters und Philosophen Rabindranath Tagore einfließen lassen

Du guter Gott, Lass mich nicht bitten,
vor Gefahr bewahrt zu werden,
aber lass mich dich bitten,
dass ich den schwierigen Situationen meines Lebens
furchtlos begegne
so bitten wir: Herr höre uns – Herr erhöre uns

Du guter Gott, lass mich nicht das Ende meiner Schmerzen erflehn,
aber ich bitte dich um ein starkes Herz,
das auch den Schmerz und die Angst besiegt.
so bitten wir: Herr höre uns – Herr erhöre uns

Du guter Gott, Lass mich in den Schwierigkeiten des Lebens nicht verzweifeln
weil ich glaube, keine Hilfe zu finden
aber lass mich dich bitten,
dass ich meine eigene Stärke und Kraft entdecke
so bitten wir: Herr höre uns – Herr erhöre uns

Du guter Gott, lass mich nicht in Sorge und Furcht nach Rettung rufen,
sondern lass mich im Vertrauen auf Dich hoffen,
dass ich Geduld habe,
so bitten wir: Herr höre uns – Herr erhöre uns

Du guter Gott, lass mich nicht ein Mensch sein
dem nur der Erfolg Sicherheit im Leben gibt
schenke mir die Gnade kein Feigling zu sein,
und alles von dir zu erhoffen
so bitten wir: Herr höre uns – Herr erhöre uns

Du guter Gott, was immer mit mir geschieht,
um das eine bitte ich Dich
lass mich immer den Halt deiner Hand fühlen,
gerade dann, wenn ich versage und ganz klein bin.
Geborgen – gehalten – getragen von dir,wie wir es gesungen haben
so bitten wir: Herr höre uns – Herr erhöre uns

So bitten wir dich guter Gott, um Frieden und Sicherheit und um ein Leben in Ruhe und Würde für alle Menschen. Es ist eine schwere Situation, in der auch die Staaten Europas
Waffen in den Irak liefern, um dort Menschen vor ihrer Vernichtung zu bewahren. Hilf uns das Richtige zu tun in diesen Krisenherden dieser Welt : schenk uns deinen Frieden – im Namen Jesu bitten und bitten und bitten wir dich, Amen



Rabindranath Tagore
DEN HALT DEINER HAND

Lass mich nicht bitten,
vor Gefahr bewahrt zu werden,
sondern ihr furchtlos begegnen,
lass mich nicht das Ende der Schmerzen erflehn,
sondern das Herz, das sie besiegt.
Lass mich auf dem Kampffeld des Lebens
nicht nach Verbündeten suchen,
sondern nach meiner eigenen Stärke,
lass mich nicht in Sorge und Furcht nach Rettung rufen,
sondern hoffen, dass ich Geduld habe,
bis meine Freiheit errungen ist, gewähre mir,
dass ich kein Feigling sei,
der seine Gnade nur im Erfolg erkennt,
lass mich aber
den Halt deiner Hand fühlen,
wenn ich versage.

         Rabindranath Tagore, Philosoph, Dichter, bengalischer Nobelpreisträger aus Indien


und plötzlich....

                                                           Foto Maria Stachel

„Manche sehen die Dinge wie sie sind
und sagen: Warum?
Ich träume von Dingen, die noch nie da waren
und sage mir: Warum nicht?“ 
George Bernard Shaw
 und plötzlich ein Schmetterling

Freitag, 15. August 2014

Fürbitten 16.8. Solidarität ...von den Höhlenforschern abschauen

17.8.2014 Solidarität, schafft euch ein neues Herz Ez.18.1
Wieder ist ein Höhlenforscher in Östereich verunglückt. Ein junger Tscheche, im Tennengebirge. Aus 250 Metern Tiefe wird er von internationalen Bergkameraden ,die sich sofort spontan engagierten, in mühseliger Kleinarbeit geborgen. Wunderbar, solche Freunde zu haben. Wunderbar, mit einer solchen Solidarität rechnen zu können. Wie könnte unsere Gesellschaft aussehen, wenn es in allen Bereichen dieses Mitgefühl und diese selbstverständliche Hilfe gäbe. Bei Ezechiel hören wir heute in der Lesung die Aufforderung Gottes „Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist“

so bitten wir heute

um mehr Mitgefühl in unserer Gesellschaft
für alle Menschen, die nicht so schnell vorankommen

um mehr Mitgefühl
für Flüchtlinge und Asylwerber

um mehr Mitgefühl
für Außenseiter und solche, die einfach ANDERS sind als wir

um die Bereitschaft immer wieder zu spenden
zB für die Augustsammlung der Caritas – sie hilft in Syrien und Afrika

um mehr Engagement in den verschiedensten Organisationen
für Menschenrechte aber auch den Schutz der Umwelt

bitten wir um ein neues Herz und einen Geist
dass wir immer wieder das eigene Denken und Fühlen am Leben Jesu ausrichten

So bitten wir Gott um deinen Heiligen Geist: „mache uns selbstlos und bereit zur Tat, schenke Frieden unter den Völkern, gib Heimat den Heimatlosen, leuchte den Suchenden und Verwirrten - komm herab auf uns und belebe uns.“ Amen

und Maria kletterte von ihren Altären herab ....

und maria sang
ihrem ungeborenen sohn:

meine seele erhebt den herrn
         ich juble zu gott meinem befreier...

und maria trat

aus ihren bildern
und kletterte

von ihren altären herab
und sie wurde

das mädchen courage
die heilig kecke jeanne d'arc

und sie war

seraphina vom freien geist
rebellin gegen männermacht und hierarchie

und sie bot

in käthe der kräutermuhme
aufständischen bauern ein versteck

und sie wurde

millionenfach als hexe
zur ehre des gottesgötzen verbrannt

und sie war

die kleine therese
aber rosa luxemburg auch

und sie war

simone weil „la vierge rouge"
und zeugin des absoluten

und sie wurde

zur madonna leone die nackt
auf dem löwen für ihre indios reitet –

und sie war und sie ist

vielleibig vielstimmig
die subversive hoffnung
ihres gesangs

Kurt Marti, (*1921), Schweizer reformierter Pfarrer










Donnerstag, 14. August 2014

ABSCHIED von Bruder Franz

 
Bruder Franz Brugger SDS
3.2.1945 - 4.8.2014
       verabschiedet von der salvatorianischen Gemeinschaft 
von seiner Familie und von vielen vielen Freunden 
13.8.2014
Margarethen am Moos
„Ich habe dich beim Namen gerufen!“ (Jes 43,1)
REQUIEM
FÜR BR. FRANZ BRUGGER SDS
Ich habe zunächst dieses Foto von Bruder Franz ausgewählt - aufgenommen bei einem seiner vielen Hilfstransporte nach Rumänien,
immer schon sehnsüchtig auch von den Kindern erwartet -
ich habe dieses Foto ausgesucht, weil ich mir plötzlich dachte:
So, genau so - nur "umgekehrt" - wird es JETZT sein
so gütig wird Gott Franz im Arm halten -
und mit einer solchen "gestillten Sehnsucht" kann sich der kleine Franz
JETZT an den großen Gott schmiegen.
DAHEIM angekommen -


Nicht die Größe der Werke ist das Wichtigste,

sondern die Liebe,

mit der sie erbracht worden sind.“

Der Mensch ist nie schöner,

als wenn er um Verzeihung bittet

oder selbst verzeiht.“
Die letzten Eintragungen von Br. Franz in seinem Tagebuch

In der Pfarrkirche der Salvatorianer, in Margarethen am Moos, 
gab es die berührende, tröstliche Trauerfeier für Br.Franz. 

P.Berno Rupp nimmt Abschied, auch er ein Leben lang an der Seite der Armen
mit Br.Franz hat er in Temesvar das Salvatorianerkolleg
nach dem Ende des Kommunismus wieder aufgebaut

Zug von der Kirche in den Garten
wo die Trauerfeier stattfand












Die PREDIGT für Bruder Franz hielt P.Josef Wonisch, der Provinzial der Salvatorianer. Er hat 1995 im Kloster Gurk Franz Brugger zwei Jahre lang geistlich begleitet - als sich dieser im Alter von 50 Jahren zum Ordensleben als Salvatorianer entschlossen hat.


"Lieber Bruder Franz,

ich bin dir vor 20 Jahren in unserem Kolleg in Temesvar in Rumänien zum 1.Mal begegnet
Du warst schon Monate lang im vollen Einsatz mit P. Berno, um das nach der Wende wieder zurückbekommene Haus bewohnbar zu machen. Ja, ein echter Schwabe ist mir in den Sinn gekommen: „schaffe, schaffe Häusle baue“ vom frühen Morgen bis in die Nacht hinein, dazwischen kräftig beten, den Besuchern dann begeistert so manche Anekdote aus deinem Leben erzählen, später dann mit der Mundharmonika aufspielen bei einem Bier und oder Schnaps, Humor und Witz kommen durch – und eine Lebensfreude trotz so mancher Niederlagen. Ich habe dich als einen Mann in der Lebensmitte kennengelernt, der offen und  bereit ist, einen neuen Abschnitt seines Weges mit Gott bei uns Salvatorianern zu wagen

Ab Jänner 1995 habe ich dich dann als Kanditaten und Novizen in Gurk knapp 2 Jahre
begleiten dürfen. Du hast dich voll eingelassen im Vertrauen, dass Gott dich ruft und führt. Eine ganz wichtige Schlüsselstelle für dich wurde dabei der Jesajatext, den wir als Lesung gehört haben. Ich empfehle ihn gerne in Exerzitien zur Meditation." So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, und der dich geformt hat, Franz : Fürchte dich nicht, ich habe dich beim Namen gerufen, - du bist in meinen Augen teuer und wertvoll, weil ich dich liebe... jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht." Das Gott wirklich für mich persönlich abzunehmen, ihm zu glauben, dass Gott mich geschaffen hat, ja dass ich Gott wichtig bin und dass er mich so liebt, wie ich jetzt bin, geworden bin, mit meinen Prägungen und meiner Lebensgeschichte - das fordert unseren Glauben heraus. Gerade die Nachkriegsgeneration wie Franz hat ja oft die Erfahrung gemacht, dass ich nur dann liebenswert bin, wenn ich nicht nur gut, sondern nahezu perfekt bin, wenn ich tüchtig bin und viel geleistet habe, man mir nichts vorwerfen kann etc. – So hast du Franz, diese Zusage des Propheten Jesaja verinnerlicht, in deine Mitte genommen, sie zum Fundament deines weiteren Lebens als Salvatorianer gemacht. 
So schreibst du in einem der Ansuchen für die Profess: „ich selbst bin glücklich und spüre auch innerlich, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde."
Du hast dich einen inneren geistlichen Weg führen lassen, bist bei Jesus dem Salvator in die Schule gegangen dein Leben lang

Du hast nach deinem Vorbild unseres Gründers P. Franziskus Jordan eine Art geistliches
Tagebuch angefangen – und dahin Gebete, Texte geschrieben, wo du dich wiedergefunden hast und die dich motiviert haben, dran zu bleiben und weiterzugehen.
 
Lieber Franz, Du hast da schon viel mitgebracht an Erfahrung von deinem jahrzehntelangen ehrenamtlichen Engagement beim Roten Kreuz in Bad Wurzach. Du hast gelernt, dass das Leben nur fruchtbar ist, wenn es sich verschenkt, wie das Weizenkorn. Die 2 malige Begegnung mit Mutter Theresa in Kalkutta hat dir sicher einen nachhaltigen Impuls dafürgegeben. In deiner Freizeit hast du dich 30 Jahre lang mit allen Kräften eingesetzt als voll verantwortlicher Fahrer im Rettungsdienst. Du hast als Ausbilder die Lehrgänge in Erster  Hilfe sowie im Sanitätsbereich geleitet. Und du hast das Jugendrotkreuz, sowie die Aktion „Licht für die Alten“ gegründet. 20 Jahre lang hast du das Jugendrotkreuz und diese Aktion erfolgreich geleitet, die dir und vielen Menschen große Freude und viel Sinn gebracht hat.

Das war eine deiner großen Gaben: Die vielfältigen Gesichter der Armut und Not vor Ort zu sehen und gerade zu den Men-schen am Rand hinzugehen und ganz konkret zu helfen. Diese Menschen sind dir ans Herz gewachsen und wurden dir immer mehr ein Herzensanliegen, für sie hast du dann bewusst als Salvatorianer die letzten 2 Jahrzehnte dein ganzes Herz gegeben und verbraucht: Angefangen hat es mit einigen Straßenkindern, die du im Fernwärmeschacht vor unserer Kirche in Temesvar in der kalten Jahreszeit entdeckt hast.Als konkrete Hilfe, hast Du die nunmehr 20 Jahre durchgehaltene Tradition angefangen, dass die Kinder und Jugendlichen im Kolleg jeden Tag eine warme Mahlzeit und andere  Hilfe bekommen. Gleich von Gurk aus hast du in deiner Ordensausbildung angefangen ein Sparbuch anzulegen, um solchen Kindern und Jugendlichen Hoffnung und Zukunft zu geben.
Als Salvatorianer warst du dann in Österreich in 3 unserer Kollegien: zunächst in Graz am
Lindweg, wo du deine ganze Kraft im Haus, Garten und Park, im Umbau des Internates in
ein Studentenhaus und dann für die Studenten eingesetzt hast. In deiner Freizeit warst zum großen Teil in der Vinzenzgemeinschaft der Salvatorpfarre engagiert. Als Obmann hast du bald für diesen Dienst an den Notleidenden auch viele Jugendliche begeistern und gewinnen können. Und in deinem letzten Jahrzehnt hast du zunächst von Gurk aus und dann besonders von Margarethen/M. viele Transporte zu den Menschen am Rand von Temesvar organisiert unddurch-geführt, um Freude und Glück zu bereiten. Das hat dir den Titel und Ruf als „ Engel auf Rädern“ eingebracht. Und das warst du wirklich für viele Familien dort und auch hier wie alle, die dich auf den Fahrten begleitet haben, hautnah erleben konnten. Sie wurden berührt von der oft unvorstellbaren Not nur 600 km von uns entfernt. Du hast viele motivieren und ihre Herzen gewinnen können  dass sie sich für einander interessieren und dass sie lernen zu teilen ,Trost und Hilfe zu geben

Franz, so bist vielen Menschen nah und fern im wahrsten Sinn ein echter Bruder geworden
  – ein Mensch auf Augenhöhe, wo die Menschen etwas von der Güte –und Menschenliebe
Gottes gespürt haben. Dadurch ist ein großartiges Netzwerk entstanden, eine Solidari-tätsgemeinschaft, die sicherlich nicht mit deinem Ableben auf-hören wird. Das ist dein tiefer Wunsch und ich glaube auch all derer, die du für diese Menschen in Not gewinnen konntest.

Rund ein Monat vor deiner schweren Herzoperation habe ich dich gebeten, mir auf 4 Fragen schriftlich zu antworten. Wie du warst, hast du mir innerhalb von ein paar Tagen deine Antworten gemailt.Heute lese ich das auch als ein Vermächtnis von dir.

Du schreibst: "Alles, was ich bisher im Orden gemacht habe, das habe ich als Salvatorianer getan! Ich träume immer noch vom wunderschönen Gurk, vom Lindweg in Graz und habe jetzt in Margarethen die Möglichkeit, dort, und zwar bei den Ärmsten in Rumänien zu helfen, die eigentlich nie von einem Hilfstransport erreicht werden Mit meiner ganzen Kraft möchte ich mich auch weiterhin einsetzen
für die Ärmsten, diese kommen nicht als Erfolgsmeldung in die Zeitung, aber ich bin mir sicher, dass P. Jordan es auch so gesagt hat:  Seit bereit, mit allen Mitteln zu arbeiten, die uns durch die Zeichen der Zeit geschenkt werden, denn wir sind zu einer Vielzahl von Apostolaten verpflichtet."

 
Auf die Frage, welche Chancen du für uns Salvatorianer siehst, schreibt du:  
"Unsere heutigen Menschen sind besonders offen für alle sozialen Belange. Genau hier sehe ich die Chance, die richtigen Menschen zu gewinnen. Jemand, der sich für andere einsetzt, ist bei uns im Orden der Salvatorianer sicher am richtigen Platz." 

Und nach der Hoffnung gefragt, anwortest du: 
"Ein vertrauensvolles Miteinander, wo es  möglichst wenig “Einzelkämpfer“ gibt, die nur für sich leben. Gemeinschaften, die miteinander leben können. Das gemeinsame Leben nicht nur vorbeten, sondern auch versuchen zu leben."

Und: was du uns bittest ist:
"Für einander da sein. Und wenn es auch manchmal nicht möglich ist, so zu handeln wie der Andere es wünscht, wenigstens ein offenes Ohr, Verständnis für seine Anliegen und oft ein gutes Wort!"

 Lieber Bruder Franz. Ich danke Gott, dass er dir so ein weites und offenes Herz gegeben hat und ich danke dir im Namen von uns Salvatorianern, dass du es uns, deinen Geschwistern mit ihren Familien und so vielen anderen auch gezeigt hast. 
Wir begraben heute was sterblich ist an dir. Auch deine Defizite, Eigenheiten und Schattenseiten, die wir natürlich auch erlebt haben und die jeder Mensch hat – auch die Heiligen. Wir vertrauen sie der Barmherzigkeit Gottes an!

Die kraftvollen, lebendigen Erinnerungen an und mit dir: die Leidenschaft, die Freude, das Lachen und Weinen, das Zu-hören, die Glücksmomente und Augenblicke voll Zweifel, das Gefühl der Geborgenheit, des Verstehens, der Geduld, die guten Gedanken und Gebete, die Hoffnung und vor allem die Liebe. Das alles werden wir niemals begraben, im Gegenteil: es lebt weiter und blüht in unseren Herzen
Lieber Bruder Franz: Du hast dich von Gott rufen und senden lassen – du hast dich hineingegeben in die konkreten Lebens-bewegungen wie das Weizenkorn – sei gewiss: Du bist erwartet und Er selbst wird dich am ewigen Gastmahl teilnehmen lassen."


Am Vorabend zu Maria Himmelfahrt heißt es in der 2.Lesung:
"Wenn sich dieses Vergängliche mit Unvergänglichkeit bekleidet
und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann erfüllt sich das Wort der Verheißung:
"Verschlungen wurde der Tod vom Sieg.Tod wo ist dein Sieg. Tod wo ist dein Stachel!"


Bruder Franz lebt - bei Gott, an das glauben wir
aber er lebt auch in all den Menschen, denen er Bruder und Vater und Freund war


Am 10.11 2006 schrieb Bruder Franz dieses Gebet in sein "Geistliches Tagebuch"

Gott hat mich geschaffen, damit ich etwas Bestimmtes für ihn tue.
Er hat eine spezielle Arbeit für mich, die er für keinen anderen bestimmt hat.
Ich habe eine Mission.
Vielleicht werde ich es nie in meinem Leben erfahren, aber ich werde es im nächsten Leben wissen.
Ich bin ein Glied in der Kette. Ein Band der Verbindung zwischen Personen.
Gott hatte einen Grund mich zu erschaffen.
Ich werde Gutes tun. Ich werde mich bemühen, seine Aufgabe zu erfüllen.
Ich möchte ein Engel des Friedens sein.
Ein Prediger der Wahrheit auf meinem Platz – ohne dass es von mir beabsichtigt war – 
wenn ich nur seine Gebote halte.
Was immer ich bin, wo immer ich bin.
Wenn ich krank bin, wird meine Krankheit Gott dienen.
Er macht nichts umsonst. Er weiß, was er tut.
Er kann meine Freude wegnehmen.
Er kann mich unter fremde Leute werfen.
Er kann es zulassen, dass ich mich verlassen fühle und dass mein Geist danieder liegt.
Er kann meine Zukunft vor mir verhüllen.
Er weiß immer noch, was er tut.
Daher will ich ihm vertrauen.
Text nach Kardinal Newman


 
 





Fürbitten Maria Himmelfahrt "..sich auf den Weg machen"



15.8.2014 Maria machte sich auf den Weg Lk 1.39
Das Mädchen Maria hat in einem besonderen Moment ihres Lebens „Ja“ gesagt. Es gibt die Momente, wo alles noch so klar und einfach ist: wenn der Engel anklopft und man glaubt, Gott sprechen zu hören. Aber was ist nach diesem magischen Moment?? Kommt Unsicherheit, kommt Angst. Beginnt man zu zweifeln? Im Evangelium heute heißt es ganz nüchtern: 
 Maria machte sich auf den Weg (zu Elisabeth)– und das genau ist unsere Situation: 
dass wir uns mit dem Wort und dem Auftrag Gottes unterm Herzen – auf den Weg machen. 
so bitten wir heute

lass uns mit Maria auf dem Weg sein
wenn wir spüren, dass Zeit und Umstände Neues, vielleicht Unbequemes von uns fordern
X höre uns – X erhöre uns

lass uns mit Maria auf dem Weg sein,
dass wir nicht nur unseren eigenen Ideen hinterher laufen 
 sondern dorthin gehen, wo Du uns haben willst

lass uns mit Maria auf dem Weg sein
wenn wir Geduld haben sollen, um an dem Platz auszuhalten, wo wir gebraucht werden

lass uns mit Maria auf dem Weg sein
wenn der Alltag mühsam ist, wenn Pläne sich nicht realisieren lassen, 
wenn sich Enttäuschung einstellt

lass uns mit Maria auf dem Weg sein
wenn wir glauben, den Sinn nicht mehr zu sehen, wenn die Angst vor dem Risiko groß wird,
wenn wir uns allein fühlen

lass uns mit Maria auf dem Weg sein
wenn wir Freude in unsere Familien, Gemeinschaften und Partnerschaften bringen sollen, 
wenn wir Vertrauen aufbauen müssen, wenn Schritte der Versöhnung wichtig sind

lass uns mit Maria auf dem Weg sein
und daraus vertrauen, dass es aus dem Elend von Krieg und Not und Krankheit
Erlösung geben kann

So bitten wir dich guter Gott:
behüte und segne unsere Wege
die prachtvollen Höhenwege und die genussvollen Wanderwege
die Umwege und auch und die Irrwege
manchmal auch die Schleichwege und auch die Rückwege müssen wohl sein
lass uns aber vor allem dort nicht allein ,wo der Weg zum KREUZWEG wird
das bitten wir dich durch Jesus unseren Bruder Amen

die Frage HEUTE ...

                                                            Foto Irmgard Czerny

„Du fragst:
Werde ich verstanden, werde ich geliebt,
werde ich loyal behandelt?
Frag HEUTE:
Verstehe ich die anderen?
liebe ich?
handle ich loyal gegen andere?" 

C.G.Jung


Mittwoch, 13. August 2014

Fürbitten 14.8. für einen Anderen in den Tod Maximilian Kolbe

                                                                      Maximilian Kolbe
                                7.1.1894 Zduńska Wola bei Łódź - 14.8.1941  KZ Auschwitz
14.8.2014 Maximilian Kolbe
Maximilian Kolbe, ein polnische Franziskanerpater, hat etwas getan, was man sich kaum vorstellen kann. Unter furchtbarsten Umständen – selbst Häftling im Nazi Konzentrationslager Auschwitz-   war er bereit, für einen Mithäftling in den Tod zu gehen. Ein schrecklicher Tod:Verhungern im Strafbunker. Wie schafft ein Mensch, freiwillig so etwas auf sich zu nehmen?Welchen Glauben muss man da haben? Bitten wir heute für alle, die in einer Extremsituation leben müssen
Verlass die Menschen nicht Herr unser Gott

Herr, sei ein schützender Gott:
für die Menschen die in deinem Namen verfolgt werden
für die vom Tod bedrohten religiösen Minderheiten im Irak
Jesiden, Christen, Schiiten
für alle die schuldlos in Gefängnissen sitzen, gefoltert und gequält werden
Verlass die Menschen nicht Herr unser Gott

Herr, sei ein Gott der Versöhnung:
in den unlösbar scheinenden Konflikten der großen Welt. Da sind
die Kämpfe zwischen Israel und Paläsina, der Bürgerkrieg in Syrien
die dramatische Situation im Nord Irak, das Leid der Menschen in den
Kampfgebieten der Ukraine
Verlass die Menschen nicht Herr unser GottVerlass sie nicht Herr unser Gott

Herr sei ein Gott der Zuflucht:
für alle, die heimatlos sind, die sich nach besseren Lebensbedingungen sehnen
die an den europäischen Grenzen stranden
all die, die auch hier in Österreich auf Asyl und Arbeitsmöglichkeit hoffen
Verlass die Menschen nicht Herr unser Gott

Herr sei ein Gott der Hoffnung und Zuversicht:
für alle Menschen die hilflos von Naturkatastrophen betroffen sind
für alle, die von der Ebola Seuche betroffen sind
für die Kranken und für alle, die helfen und selbst schwer gefährdet sind
Verlass die Menschen nicht Herr unser Gott

Herr, sei ein Gott der Nähe und der Zärtlichkeit:
für alle, die krank sind, die große Schmerzen haben,
für die Menschen die von Depressionen geplagt werden
für Menschen, die sich hilflos oder allein gelassen fühlen mit ihren Sorgen.
Verlass die Menschen nicht Herr unser Gott

Herr sei der Gott der ausgestreckten Arme :
bleib an unserer Seite auch in den Krisen unseres Lebens
dort wo wir glauben versagt zu haben, dort , wo wir nicht weiter wissen
dort,wo wir darum ringen, das Richtige zu tun
Verlass uns Menschen nicht Herr unser Gott

Herr und Gott, unsere Welt ist voll von Tragödien und Hilflosigkeit, jedes WARUM scheint ohne Antwort zu bleiben. So können wir oft nur beten und bitten. Wir wollen es wie Jesus tun, der alles in deine Hände gelegt hat. Gott, erbarme dich über deine Welt, Amen

die Dankbarkeit nicht "unterlassen"




Foto Irmgard Czerny

"Verantwortlich
ist man nicht nur für das, 
was man tut,
sondern auch für das, 
was man unterlässt" 
Laotse 


Dienstag, 12. August 2014

Verzweifelte Lage der Jesiden

 Foto Reuters Rodi Said 

Rund 50.000 Menschen ist nach Angaben des Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) in den vergangenen drei Tagen die Flucht aus dem nordirakischen Sindschar-Gebirge in die kurdischen Autonomiegebiete und nach Syrien gelungen. Nach wie vor befinden sich aber weiterhin mindestens 20.000 wenn nicht viel mehr Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden in der von der Terrormiliz IS eingekesselten Region. Dort fehlt es nicht nur am Notwendigsten wie Wasser und Lebensmitteln. Laut UNO ist auch die Gefahr eines drohendes Massakers durch IS-Milizen weiter nicht gebannt. Grund dafür ist nicht zuletzt, dass sich die Dschihadisten ungeachtet laufender US-Luftschläge weiter auf dem Vormarsch befinden.
Heute ist ein Hubschrauber der irakischen Armee bei einem Hilfseinsatz im Nordirak abgestürzt. Der Pilot kam ums Leben. 20 weitere Insassen, unter ihnen eine jesidische Abgeordnete des irakischen Parlaments, seien verletzt worden, berichtete heute das kurdische Nachrichtenportal Rudaw.
Die Maschine vom Typ MI-17 habe Hilfsgüter für Flüchtlinge im Sindschar-Gebirge an Bord gehabt. Unglücksursache sei ein „technischer Defekt“. Neben den Irakern fliegt auch die US-Armee derzeit Hilfseinsätze in der Sindschar-Region.

                                                                               Foto Reuters
             diese Flüchtlinge haben in einem sicheren Korridor vorerst die Flucht geschafft
                           
Nach Angaben von UNO-Experten sind die Betroffenen im Sindschar-Gebirge weiter „der unmittelbaren Gefahr von Massakern“ ausgesetzt. „Es muss dringend alles getan werden“, so die UNO-Sonderberichterstatterin für Minderheiten, Rita Izsak, „um massenweise Gräueltaten und möglicherweise gar einen Völkermord“ zu verhindern.
Die irakische Regierung und die internationale Gemeinschaft stünden in der Pflicht, die Jesiden davor zu bewahren, betonte Izsak. Der UNO lägen überprüfte Berichte vor, wonach IS-Truppen systematisch Jesiden und andere Angehörige von Minderheiten oder Andersgläubige in die Enge trieben, sagte der für illegale Hinrichtungen zuständige UNO-Sonderberichterstatter Christof Heyns.
Zugleich verwies die UNO-Berichterstatterin über Gewalt gegen Frauen, Rashida Manjoo, auf Informationen, wonach IS-Mitglieder Hunderte von Kindern und Frauen entführt und viele von ihnen vergewaltigt hätten. Viele Frauen seien ermordet worden. „Solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit müssen unterbunden und bestraft werden“, forderte Manjoo.

„Akut vom Tode bedroht“

Der Sprecher des Zentralrats der Jesiden in Deutschland, Holger Geisler, sagte, viele der Flüchtlinge seien akut vom Tode bedroht. „Sie werden stündlich weniger“, sagte er. „Sie sterben an Hunger und Durst oder weil sie Blätter oder Baumrinde essen und dadurch vergiftet werden oder daran ersticken.“ Laut dem Zentralrat kamen binnen nur eines Tages 300 Kinder um. 

Von einem „immer schlimmere Dimensionen“ annehmenden Drama spricht auch der österreichische EU-Abgeordnete Michel Reimon (Grüne), der sich derzeit an Ort und Stelle befindet und über sein Blog aus der Region berichtet. Er ist auch immer wieder im Ö1 Mittagsjournal zu hören
http://www.reimon.net/2014/08/09/nie-genug/



Fürbitten 13.8. Jakob Gapp, NS Martyrer

13.8.2014 Jakob Gapp NS Widerstand
heute und morgen denken wir an Priester, die während des Nationalsozialismus für ihren Glauben das Leben gelassen haben. Morgen ist es der polnische Priester Maximilian Kolbe, heute der Tiroler Geistliche Jakob Gapp. Geboren 1897 in Wattens, begann er seine Priesterzeit unter dem NS Regime. 1938, nach einer regimekritischen Predigt, mußte er über Wien nach Frankreich und dann weiter nach Spanien fliehen. Ein Regimespitzel überredete Gapp 1942 zur Rückkehr, wobei er sofort inhaftiert und am 13.August 1943 in Berlin Plötzensee hingerichtet wurde. Am 24.November 1996 ist Jakob Gapp selig gesprochen worden. Im Gedenken an ihn bitten wir heute für alle, die Mut im Leben brauchen:

für die religiösen Minderheiten im Irak: für Christen, Schiiten und Jesiden die durch die islamischen Terrortruppen in Todesgefahr leben – Tausende sind schon getötet worden

für alle Menschen, die aus religiösen oder politischen Gründen verfolgt werden

für die Opfer der Boko Haram Sekte in Nigeria

für die verfolgten religiösen Minderheiten – verschiedenen Glaubens – in Asien

bitten wir für die Menschen, die im Kampf gegen Ebola ihr Leben einsetzen
oder auch schon selbst durch die Ansteckung gestorben sind

lass uns selbst aufrechte Menschen sein, die zu dem stehen, wovon sie überzeugt sind,
gib uns den Mut herauszufinden, was nach unserem eigenen Gewissen falsch oder richtig ist.
Hilf uns zu erkennen, wo auch in unserem Leben Entscheidungen anstehen, die wir treffen müssen, auch wenn sie uns und anderen weh tun.
Du guter Gott, so gib uns den Mut, Ungerechtigkeit beim Namen zu nennen und uns für all die einzusetzen, die niemand haben, der auf ihrer Seite steht. Wir bitten durch Jesus Christus unseren Herren und Bruder.Amen

verwandle dein Leiden in dein Heilmittel


Foto Irmgard Czerny
"..erwarte dir keinen Weg ohne Hindernisse.
verwandle dein Leiden in dein Heilmittel
nutze den Sturm zu deiner Befreiung" 
ein Zen Meister