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Freitag, 25. April 2014

Fürbitten: Freitag Osteroktav "wie weit sind wir schon auferstanden?"

25.4.2014 Osteroktav Freitag Joh.21.1
Jesus ist auferstanden. Zu Recht singen wir Halleluja, Halleluja ….
aber – wie schaut es mit unserer Auferstehung aus? Wie viele Schritte sind wir am Ende dieser Woche aus unserer Grabeshöhle herausgekommen? Die Fastenzeit sollte nur ein Anfang sein – dass wir immer mehr herauskommen können aus allem Dunkel und aller Erstarrung. bitten wir heute mit den Worten – Herr führe uns zur Auferstehung

wenn wir nach ein paar guten Feiertagen letztlich doch alles beim Alten
lassen wollen....

wenn wir immer noch das Perfekte suchen
und uns nicht an den vielen kleinen Schritten freuen können...

wenn wir glauben
dass es keine neuen Fragen mehr geben darf...

wenn wir lieber abwarten
und kein Risiko eingehen wollen....

wenn wir anderen aus dem Weg gehen
weil wir Manches nicht vergessen und verzeihen können....

wenn uns das Herz schwer ist
weil wir uns idealer haben wollen als wir sind....

wenn wir zögern
uns selbst Gutes zu gönnen...

Herr führe uns zur Auferstehung, ja um das bitten wir: Jetzt und heute und morgen und bis zu dem Tag, an dem wir ganz auferstehen mit Christus in Gott unserem Vater. Amen

Donnerstag, 24. April 2014

Brandsatz Ukraine


Welches Spiel spielt Putin? 
Kann der Westen das überhaupt richtig einschätzen?

heute im Mittagsjournal 12.00 Ö1 ein hochinteressantes analytisches Gespräch, das Markus Müller mit der russischen Politologin Lilya Shevtsova führte.
Die Krise zwischen Russland und der Ukraine sei erst der Beginn einer Phase von politisch unruhigen Zeiten, warnt die Politologin. Der Maidan in Kiew sei für Putin nur der Anlass gewesen die internationale Ordnung in Frage zu stellen, nicht der Grund. Der Westen müsse sich jetzt überlegen, wie er mit dieser Herausforderung umgehe. 

Ukraine lieferte Vorwand für Putin

Das Zeitalter der internationalen Beziehungen, das nach 1945 errichtet wurde, ist vorbei. Wladimir Putin habe die Revolution in der Ukraine als Anlass genommen, dieses System, das er schon lange als ungerecht ansieht, auf den Kopf zu stellen, meint Lilya Shevtzsova, die für das Moskauer Carnegie-Center arbeitet. Für den Westen sei das eine Überraschung gewesen, in Russland selber hingegen nicht: "Der Kreml, also Putin, war darauf vorbereitet. In den letzten zwei Jahren hat er einen neuen repressiven Apparat aufgebaut der bis jetzt nur darauf wartete eingesetzt zu werden. Er brauchte nur einen Vorwand, um die Nation zu mobilisieren und hinter sich zu vereinen - eine Bedrohung von außen um den Angriff der Feinde abzuwehren. Der Maidan hat ihm das geliefert: ukrainische Faschisten, amerikanischer Imperialismus, verbunden mit den Vaterlandsverrätern in Russland selbst."

"Faktische bereits Bürgerkrieg"

Der Grund für die Krise liege in der Ukraine selbst. Alle Regierungen der letzten Jahre - auch die sogenannten demokratischen - hätten das Land ausgebeutet und heruntergewirtschaftet: Die Ukraine ähnle heute einem Failed State, der faktisch die Kontrolle über Teile des Landes verloren habe, etwa die Region Donezk. Unter diesen Bedingungen ordnungsgemäße Wahlen abzuhalten, sei nur schwer möglich - umso mehr, wenn der große Nachbar ständig für Unruhe sorge. Der Kreml betreibe hier aber ein gefährliches Spiel. "In letzter Zeit wird immer deutlicher, dass diese spontanen sogenannten Selbstverteidigungskräfte des Donbass nicht mehr bereit sind, ihren Kuratoren aus dem russischen Geheimdienst zu gehorchen. Sie sagen: Wir sind nicht bereit aufzugeben, aus den besetzten Gebäuden abzuziehen. Selbst wenn der Kreml seinen Spezialkräften befehlen sollte sich zurückzuziehen, bleiben dort Leute mit Kalaschnikows, mit Molotowcocktails, es gibt keine Ordnung und faktisch hat dort bereits ein Bürgerkrieg begonnen."

Zahlreiche Maßnahmen nötig

Kurzfristig habe der Westen jetzt sehr wenig Möglichkeiten zu reagieren. In den USA und Europa hoffe man immer noch, dass Putin wieder zum Pragmatiker werde, wenn man ihm nur eine Möglichkeit gebe, ohne Gesichtsverlust zu friedlichen Verhältnissen zurückzukehren. Der Kreml mache aber keine Anstalten, auf dieses Angebot einzugehen. Putin sei vielmehr zum Gefangenen seiner eigenen Propaganda geworden: Wenn er dem Westen jetzt nachgebe, stehe er vor der eigenen Bevölkerung als Schwächling da. Um darauf zu reagieren, sei ein ganzes Paket von Maßnahmen notwendig: "Erstens: Eine einheitliche Position, die es jetzt nicht gibt. Zweitens: Die Rückkehr der USA nach Europa. Drittens: Eine neue Aufgabe für die NATO - keine Bedrohung Russlands, aber Garantien für die Sicherheit in Osteuropa. Und schließlich: Stilllegung der korrupten Mechanismen, des Waschens von Geldern aus Russland, der Ukraine, Kasachstan - sie sind aus Österreich, sie wissen also wovon ich spreche."

So sehr sie es den Ukrainern wünsche, von einer schnellen Beruhigung der Lage sei nicht auszugehen. Lilya Shevtsova rechnet mit neuen Unruhen, möglicherweise einem neuen Maidan oder einen neuen Revolution in der Ukraine. Und für die Länder des Westens stelle sich jetzt die Frage, ob sie wirklich bereit seien, international für die Werte einzustehen, die sie immer predigen würden.

Quelle http://oe1.orf.at/artikel/373128  Gespräch Markus Müller-Schinwald

Dies Menschsein ist ein Gästehaus

Dies Menschsein ist ein Gästehaus

An jedem Morgen eine neue Ankunft,
eine Freude, eine Melancholie, eine Niedertracht, ein kurzes Gewahrsein,
sie kommen als unerwarteter Besuch.
Willkommen heißen will ich sie und aufnehmen!
Und seien sie auch eine Horde von Sorgen,
die mit Gewalt das Haus durchfegen..
Vielleicht räumen sie mich frei
für eine neue Wonne, für neue Freude
Das Dunkle will ich an der Türe begrüßen, lachend,
und bitte alles herein.
Dankbar will ich sein für jeden, der kommt,
weil jeder geschickt ist
als ein Wegweiser vom Jenseits
 
Der persisch Mystiker und
Dichter Jalal od-Din Rumi + 1273
 

"Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen geblieben" ist, ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, gar nicht bewußt. Sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: "Warum jetzt und was will es mir sagen?"
 

Auferstehen 5

will ich auferstehen?
 50 Ausreden (bis Pfingsten)
 
an denTod will ich gar nicht denken

Ich habe Angst vor dem Tod
Beim Einschlafen denke ich manchmal:
Was wird mit mir sein, wenn ich nicht mehr aufwache?
Ich denke mir oft,
daß ich vor der Geburt
von meiner Mutter umgeben war,
in ihrem Leib, ohne sie zu kennen.
Dann brachte sie mich zur Welt,
und ich kenne sie nun und lebe mit ihr.
So, glaube ich,
sind wir als Lebende von Gott umgeben,
ohne ihn zu erkennen. Wenn wir sterben,
werden wir ihn erfahren
so wie ein Kind seine Mutter,
und mit ihm sein.
Warum sollte ich den Tod fürchten?
Carl Zuckmayer, Der Rattenfänger

                                               

Fürbitten Osteroktav Donnerstag "ein priesterlicher Auftrag für uns alle"

24.4.2014 Do Osteroktav Lk.24.35  "ein priesterlicher Auftrag für uns alle"
uns alle will Jesus als Zeugen seiner Auferstehung. Es gibt einen priesterlichen Auftrag für uns alle. Nehmen wir es ernst

bitten wir für die Erstkommunionkinder
viele sind für ihre Eltern wie kleine Apostel
dass Familien über das Fest der Erstkommunion wieder Gott finden,Freude am Glauben haben

für die Firmlinge,die jungen Mädchen und Burschen
was hängt alles von ihrer Ziviklcourage und ihrem Lebenszeugnis ab
dass sie frohe und freie boten Jesu sind in ihrer Schule und in ihrem Freundeskreis

bitten wir für die Neugetauften,
für die Erwachsenen, denen wir für ihren Mut und ihre Begeisterung dankbar sind
für die Kinder, dass sie gut behütet und ins Leben begleitet werden

bitten wir für die Kranken,für die Menschen mit Schmerzen,
dass ihnen vielleicht der Gedanke eine Hilfe und ein Trost sein kann
dass durch ihr Leiden vielleicht einem anderen Schmerz erspart bleibt

 bitten für alle Mitarbeiter in den Kirchen
vor allem für die Frauen
dass man sie zu Wort kommen lässt
und ihre priesterliche Berufung ernst nimmt

und bitten wir für uns selbst,
dass wir selbst Jesus mit unserem Leben verkündigen
mit den vielen vielen Kleinigkeiten im Alltag
in denen Güte und Liebe aufblitzt

Mittwoch, 23. April 2014

Der Dokumentarfilmer Michael Glawogger ist tot

mit einer "carte blanche", wie er sagte, ist er Ende Dezember mit seinem Team für einen neuen Dokumentarfilm losgezogen - 1 Jahr Recherche rund um die Welt mit "offenem Ausgang", er hatte sich kein Thema vorgegeben, wollte nur mit "offenen Augen sehen" - in der Nacht auf heute ist Michael Glawogger in Liberia gestorben, an Malaria...54 Jahre alt ...sehr bitter

hat er gefunden,was er gesucht hat?


"Glawogger, der sich mit Dokus wie „Megacities“, „Workingman’s Death“ und „Whores’ Glory“ und mit Spielfilmen wie „Contact High“ und zuletzt dem ORF-Landkrimi „Die Frau mit einem Schuh“ einen Namen gemacht hatte, sagte im Dezember bei seiner Abreise: „wir werden mit etwas zurückkehren, wovon wir heute noch nichts wissen.“ Glawogger ging es bei seiner Weltreise um den unverstellten Blick ohne vorgefertigtes Thema, um Neugier und Intuition. Dass dabei am Ende nichts herauskommen werde, glaubte der Regisseur nicht. „Was einen Filmemacher ausmacht, ist, dass er den eigenen Blick fokussieren kann. Ein Scheitern konnte ich mir bei meinen anderen Filmen eher vorstellen.“ Zuversichtlich machte sich der 54-Jährige unter dem Titel „Untitled - Der Film ohne Namen“ mit einem roten VW-Bus auf eine Weltreise, deren Ziel offen war. Von dieser Reise sollte er nicht mehr zurückkehren."

Quelle: http://orf.at/stories/2227201/2227202/

Nur DU,immer DU...

„Wo ich gehe – du!
Wo ich stehe – du!
Nur du, wieder du, immer du!
Du, du, du!
Ergeht`s mir gut – du!
Wenn`s weh mir tut – du!
Nur du, wieder du, immer du!
Du, du, du!
Himmel – du, Erde – du,
Oben – du, unten – du,
Wohin ich mich wende, an jedem Ende
Nur du, wieder du, immer du!
Du, du, du!
Martin Buber

 "Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen geblieben" ist, ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, gar nicht bewußt. Sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: 
"Warum jetzt und was will es mir sagen?"

Auferstehen 4


will ich auferstehen?
 50 Ausreden (bis Pfingsten)

ach was, tot ist tot

Über Auferstehung
Sie fragen mich nach der auferstehung
sicher sicher gehört hab ich davon
dass ein mensch dem tod nicht mehr entgegenrast
dass der tod hinter einem sein kann
weil vor einem die liebe ist
dass die angst hinter einem sein kann
die angst verlassen zu bleiben
weil man selber so ganz wird
gehört hab ich davon dass nichts da ist
das fortgehen könnte für immer
ach fragt nicht nach der auferstehung
ein märchen aus uralten zeiten
das kommt dir schnell aus dem sinn
ich höre denen zu
die mich austrocknen und kleinmachen
ich richte mich ein
auf die langsame gewöhnung ans totsein
in der geheizten wohnung
den großen stein vor der tür
ach frag du mich nach der auferstehung
ach hör nicht auf mich zu fragen.
Dorothee Sölle, fliegen lernen,






Fürbitten: Osteroktav Mittwoch "Halte mich nicht fest"


23.4.2014 Mittwoch Osteroktav  "Halte mich nicht fest" Joh.20.11
"Halt mich nicht fest", sagt Jesus zu Maria Magdalena und mir kommen dabei manchmal die Tränen. Weil es so deutlich ist, dass wir eigentlich nichts festhalten sollen und weil das sehr, sehr schwer ist. Bitten wir heute

dass wir loslassen können 
fixe Meinungen, weil wir glauben da fahrt die Eisenbahn drüber,das bleibt so
dass wir loslassen können 
Pläne und Vorhaben die uns wichtig sind
dass wir loslassen können 
Gewohnheiten, auch gute vielleicht
dass wir loslassen können 
so viel Vertrautes, Stücke der Vergangenheit
dass wir loslassen können 
wenn es sein muss auch Gesundheit und Unabhängigkeit
dass wir loslassen können 
Verantwortung und Wichtigkeit
dass wir loslassen können
ja, auch das was uns am Schwersten fällt: Menschen die wir gerne haben

du guter Gott, so bitten wir um Vertrauen - Vertrauen - Vertrauen: dass uns das loslassen gelingt.
hinein in die Hoffnung unserer Auferstehung. Durch Jesus Christus unseren Bruder Amen

Dienstag, 22. April 2014

Die Entführung der nigerianischen Mädchen, schlimmer als zunächst zugegeben

"Nach neuen offiziellen Angaben werden in Nigeria 234 Mädchen nach der Massenentführung in der Nacht vom 14. auf den 15. April vermisst. Bisher ging man von 85 Entführungsopfern aus. Die neuen Zahlen wurden bekanntgegeben, nachdem der Gouverneur des betroffenen Bundesstaates Borno erstmals mit den Eltern der Mädchen sprechen konnte.
Das nigerianische Militär hatte Gouverneur Kashim Shettima bisher de facto verboten, in die Stadt Chibok zu fahren, wo die Entführung stattgefunden hatte. Der Bundesstaat Borno ist das Machtzentrum der radikalislamischen Sekte Boko Haram, die hinter der Entführung vermutet wird. Aus Shettimas Umkreis hieß es, die Eltern hätten sich bei ihm beschwert, dass die örtlichen Behörden die Entführung seit einer Woche kleinzureden versuchten.

Eltern durchkämmen Wald auf eigene Faust

Die Mädchen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren waren unmittelbar vor einem Physiktest entführt worden. Es wäre nicht die erste derartige Entführung durch Boko Haram. Die Extremisten missbrauchen Frauen häufig als Sexsklavinnen. Rund 50 Mädchen soll seit der Entführung die Flucht gelungen sein. Gesicherte Informationen über die näheren Umstände der Tat gibt es jedoch nicht. Das Militär hatte zuletzt verlautbart, nur noch acht Schülerinnen würden vermisst, zog die Angaben jedoch danach ohne Nennung von Gründen wieder zurück.
Das Militär dehnte die Suche am Osterwochenende Medienberichten zufolge auch auf die Grenzregionen zu den Nachbarländern Kamerun, Tschad und Niger aus. Es wird befürchtet, dass die Täter die Jugendlichen aus dem Sambisa Forest, wo sie sich verschanzt halten sollen, in andere Länder schmuggeln wollen. Auch Eltern und privat organisierte Bewohner von Chibok durchkämmten auf eigene Faust den Sambisa Forest auf der Suche nach den Mädchen.

Weitere Schule angegriffen

Am Ostersonntag griff Boko Haram eine weitere Schule an, dieses Mal in Yana im Bundesstaat Bauchi. Dabei sei ein fünfjähriges Mädchen getötet worden, sagte Polizeisprecher Haruna Mohammed gegenüber der Nachrichtenagentur NAN. Die Täter hätten unter anderem mehrere Häuser auf dem Schulgelände sowie den Schulbus in Brand gesetzt. Jedoch seien alle Schüler in Sicherheit, fügte Mohammed hinzu. Die Taten ergeben das Bild einer neuen Dimension der Gewalt in Nigeria.
Die radikalislamische Sekte bekannte sich mittlerweile auch zu dem verheerenden Anschlag auf einen Busbahnhof in der Hauptstadt Abuja, bei dem ebenfalls am 14. April vermutlich über 200 Menschen ums Leben gekommen waren. In einem Video nannte Sektenchef Abubakar Shekau das Attentat einen „kleinen Zwischenfall“. Er kündigte weitere Anschläge an. Zu den entführten Schülerinnen äußerte er sich nicht. Dem Terror von Boko Haram fielen seit Anfang 2014 mindestens 1.500 Menschen zum Opfer.

Neue Terrorallianz?

Die Regierung, die bereits vor gut einem Jahr den Ausnahmezustand über die Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa verhängt hatte, scheint bisher hilflos in ihrem Kampf gegen die Gewalt. Die neuen Gewalttaten könnten zudem Zeichen einer bedrohlichen neuen Terrorallianz sein: Die Zeitung „Punch“ berichtete am Montag, die somalische islamistische Terrorgruppe al-Schabaab habe Boko Haram bei dem Attentat auf den Busbahnhof unterstützt. Das Blatt berief sich auf einen ranghohen Militärsprecher, der anonym bleiben wollte.
Die Al-Schabaab-Miliz war unter anderem für den schweren Anschlag auf das Einkaufszentrum Westgate in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mit Dutzenden Toten verantwortlich. Die Islamisten fordern einen Abzug kenianischer Truppen aus Somalia, während Boko Haram die Abspaltung eines streng islamistischen Staates von Nigeria anstrebt. Mittlerweile sollen die Al-Schabaab-Milizen dem Bericht zufolge den nigerianischen Extremisten nicht nur logistisch helfen, sondern Seite an Seite mit ihnen kämpfen."

Quelle  http://orf.at/stories/2226975/2226977/

Auferstehen 3

will ich auferstehen?
 50 Ausreden (bis Pfingsten)
so wie es ist, ist es doch eh gut?


"Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Kindern leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.“ 
Huub Oosterhuis 1964; dt. v. Lothar Zenetti
 

wie ich dich liebe? lass mich zählen wie

Wie ich dich liebe? Laß mich zählen wie.
Ich liebe dich so tief, so hoch, so weit,
als meine Seele blindlings reicht, wenn sie
ihr Dasein abfühlt und die Ewigkeit.

Ich liebe dich ...

Mit aller Leidenschaft der Leidenszeit
und mit der Kindheit Kraft...

Mit allem Lächeln, aller Tränennot
und allem Atem. Und wenn Du es gibst,
will ich dich besser lieben nach dem Tod.
es sind Teile eines Gedichtes von Elizabeth Barret-Browning, 1850 - übersetzt von Rilke
Eigentlich ein Liebesgedicht, das für mich ein Gebet geworden ist. Im Orginal heißt der letzte Satz
"..und wenn Gott es gibt, will ich dich besser lieben nach dem Tod". Die Orginalversion:
                 
How do I love thee? Let me count the ways.
I love thee to the depth and breadth and height
My soul can reach, when feeling out of sight
For the ends of Being and ideal Grace.

I love thee to the level of everyday's
Most quiet need, by sun and candle-light.
I love thee freely, as men strive for Right;
I love thee purely, as they turn from Praise.

I love thee with a passion put to use
In my old griefs, and with my childhood's faith.
I love thee with a love I seemed to lose

With my lost saints, --- I love thee with the breath,
Smiles, tears, of all my life! --- and, if God choose,
I shall but love thee better after death.
Elizabeth Barret-Browning, 1850

 "Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen geblieben" ist, ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, gar nicht bewußt. Sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: 
"Warum jetzt und was will es mir sagen?"


Fürbitten Osteroktav Dienstag LOSLASSEN Mt.28.8

22.4.2014 Di Osteroktav Mt.28.8
Mit den Evangelien nach der Auferstehung tu ich mir gar nicht so leicht. Irgendwie ist ein durcheinander. Wem ist Jesus nun wirklich erschienen, wem zuerst,wem dann,wem wo...Warum ist er den einen erschienen und den anderen nicht. Ja, es sind keine Reportagen, es sind Geschichten der BEGEGNUNG, des ERKENNENS, aber auch des LOSLASSEN müssen. Letztlich ist Jesus nicht greifbar, nicht so wie man sich das wünschen würde.Wie es Maria Magdalena gern gemacht hätte: ihn umarmt, geküsst....
Jesus ist DA und entzieht sich doch dem normalen DA sein. Sind wir nicht auch immer wieder in einer ähnlichen Situation. Man will festhalten, man will dass alles so bleibt wie es ist, man will das Alte und nicht das Neue. Und wir müssen doch LOSLASSEN Bitten wir heute

 lass uns nicht Besitz ergreifen von Menschen, die wir lieben

lass uns dem Anderen und den Anderen Freiheit und genug Spielraum geben

lass uns Vertrautes loslassen, damit wir Neuem begegnen können

lass uns keine Angst vor der Freiheit haben, dass wir uns nicht an Rituale klammern müssen

lass uns aufhören an fixen Ideen und Vorstellungen „festhalten“ zu wollen

lass uns die alten Bilder loslassen, damit wir dich neu sehen können

gib uns Vertrauen in unsere leeren Hände

So bitten wir dich guter Gott, hilf uns auf-er-stehen – auferstehen aus ALLEM, ws NEU werden soll. Im Vertrauen auf Jesus wollen wir diesen Weg gehen. Amen


Montag, 21. April 2014

für immer bei dir


für immer bei dir ...

ich glaube nicht
dass meine seele wandern muss
durch wechselnde gestalten
kein abarbeiten der altlasten
und kein abtragen fossiler schuldenberge
bis der kontostand endlich bei null ist
und aufgelöst ich werde
ins nichtige nirwana auf ewig anonym
vielmehr aber hoffe ich
dass mein leib einst aufstehn wird
und ich noch einmal wandern darf
trotz aller schuld und wunden
du hast die offenen rechnungen
schon längst für mich beglichen
der ganze kosmos ist begnadigt
und eingelöst wird meine sehnsucht
dass du mich mit namen rufst
und ich für immer bei dir bin
 

Andreas Knapp, Tiefer als das Meer,

die in Nigeria entführten Mädchen

es ist ja nur eine von unzähligen Tragödien

aber eine kleine gute meldung gibt es. 40 mädchen ist seither die flucht aus der gefangenschaft gelungen.sie haben es geschafft, nach hause zurückzukehren. 78 mädchen befinden sich aber immer noch in der gewalt der entführer, man befürchtet,  dass die täter mit ihren opfern tief in den berüchtigten Sambisa Forest geflohen sind. der wald, in dem die islamisten camps unterhalten, reicht bis an die kamerunische Grenze. von dort könnte sein,dass man die kinder überhaupt ins ausland verschleppt.

Vor einer knappen woche hatte ja die meldung entsetzen ausgelöst:"128 mädchen aus einer schule von der fundamentalistischen radikalen islam sekte boko haram entführt". die mädchen selbst sind musima - aber weil sie eine schule besuchen und dort am tag der entführung ihrere wichtigen abschlußprüfungen begannen,sind sie zum opfer von boko haram geworden. boko haram heißt übersetzt: "westliche bildung ist sünde"
der terror von boko haram richtet sich nicht nur gegen christen, sondern auch gegen die eigene muslimische bevvölkerung

die vorstellung,dass mädchen,junge frauen in der gewalt von irrsinnigen männern sind, ist besonders schrecklich für mich.hilft beten?

"Indes wurde bekannt, dass Bewaffnete in der Nacht auf Sonntag eine weitere Schule in Yana im Bundesstaat Bauchi angegriffen haben. Dabei sei ein fünfjähriges Mädchen getötet worden, sagte der dortige Polizeisprecher. Die Täter hätten unter anderem mehrere Häuser auf dem Schulgelände sowie den Schulbus in Brand gesetzt. Jedoch seien alle Schulkinder in Sicherheit. Quelle:orf.at"