1.3.2026 Gen.12.1 GANZ neu anfangen Ein Segen sollst du sein Mt.17.1 Verklärung Jesu
Dass wir uns in jeder Lebensphase, vor allem auch im Alter Veränderung zutrauen, ein neues Denken
Dass wir auch Krisen und Schwierigkeiten als Chance sehen, dass daraus etwas Neues, Gutes entstehen kann
Dass wir dankbar sind, für neue Impulse, neue Ideen – für das auch was uns Kunst, Literatur, Musik und auch andere Religionen sagen können
Dass wir nicht aus Ängstlichkeit darauf bestehen, es müsste alles so bleiben, wie es immer schon war
Dass wir uns auch von lieb gewordenen Gewohnheiten trennen können, wenn wir sehen, dass sie uns selbst und anderen nicht mehr gut tun
Dass wir auch anderen Veränderung zu trauen - Dass wir niemand dabei entmutigen, neue Wege einzuschlagen
Und bitten wir nicht zuletzt: dass wir auch an den Frieden glauben - trotz einer Realität, die uns alle niederdrückt
Du guter Gott, lass uns wie Abraham neu
aufbrechen aus aller Gewohnheit und Routine: gib uns Freude am Neuen und gib
uns Selbstvertrauen. Mit Jesus lass uns ein Stück von einem neuen Himmel und
einer neuen Erde sehen. Amen
Die
Abraham-Erzählungen spielen nach der biblischen Chronologie im zweiten
Jahrtausend v. Chr. (ca. 19./18. Jh. v. Chr.). Die Überlieferungen über Abraham
sind jedoch sämtlich erst in viel späterer Zeit entstanden bzw. verschriftlicht
worden. Daher ist es aufgrund der Quellenlage unmöglich, Aussagen über die
historische Faktizität Abrahams zu treffen. Archäologische Funde erhellen die
Lebensweise, Sitten, Rechtsbräuche und religiösen Vorstellungen des von der
Bibel anvisierten Zeitraumes, bringen aber keine Evidenz für eine historisch
greifbare Existenz oder Nicht-Existenz Abrahams. Die von der Bibel reflektierte
Lebensweise Abrahams entspricht in manchen Punkten der außerbiblisch belegten
Lebensform von sog. Randnomaden, nicht sesshaften Gruppen, die auf der Suche
nach Weideland sind und bisweilen Kontakt zu sesshaften Stadtbewohnern
aufnehmen bzw. selbst im Begriff sind, sesshaft zu werden. Insofern lässt sich
aus außerbiblischen Quellen ein ungefähres Bild der Welt zeichnen, die die
Verfasser der Abraham Erzählungen vor Augen hatten. Allerdings liegt ihnen
nicht an einer möglichst korrekten Einbettung Abrahams in diese Welt. Wenn sie
dem Ahnvater z.B., um seinen Wohlstand zu veranschaulichen, den Besitz von Kamelen
zuschreiben, handelt es sich um eine Rückprojektion aus späterer Zeit. Das
Kamel ist erst weit nach 1000 v. Chr. als Lasttier verwendet worden.
https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/abraham-2/ch/daa65e3f6a4e42683cfef1808bb73fb1/