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Freitag, 30. September 2022

Fürbitten 1.10 Die "kleine Therese": nur die Liebe zählt

 


1.10.2022 Therese von Lisieux 1873-1897   

Heute ist der Gedenktag für Therese von Lisieux. In der Unterscheidung zu Theresia von Avila, die mehr als 300 Jahre vor ihr gelebt hat, nennt man sie "die kleine Therese". Sie ist sehr jung, schon mit 24 Jahren, gestorben. Therese, die 1873 in der Normandie geboren wurde, trat auf ihren inständigen Wunsch schon mit 15 Jahren in den Karmel von Lisieux ein und wählte für sich den Ordensnamen "Therese vom Kinde Jesu".  Sie lebte ein "kleines" unauffälliges Klosterleben, in dem sie sich vor allem bemühte, unaufgeregt und still "alles in Liebe“ zu tun. In ihren Aufzeichnungen "Geschichte einer Seele" schildert Therese aber auch Zeiten der Verzweiflung und der Leere. Wie alle großen Glaubenden kannte sie das Gefühl der Gottesferne.  Therese wurde schon 1925 heilig gesprochen und gemeinsam mit Franz Xaver zur Patronin der Weltmission erklärt. 1997 wurde Therese von Lisieux zur Kirchenlehrerin erhoben

 

„Nur die Liebe zählt“ hat die heilige Therese gesagt

Bitten wir heute, dass wir die Menschen um uns mit liebevollen Augen sehen

dass wir das Anderssein der anderen als positive Herausforderung sehen

Gerade auch dann, wenn wir uns mit manchem schwertun

 

Lass uns aber auch wahrnehmen

Dass wir selbst liebevoll von anderen gesehen werden

Dass wir geschätzt und anerkannt werden

und lass, dass wir uns selbst mit liebevollen Augen sehen

 

 

hilf, dass wir unsere Liebe in Wahrhaftigkeit leben

dass wir uns nicht anpassen und verstellen müssen, um geliebt zu werden,

dass wir aber auch keine falsche Harmonie suchen,

sondern immer besser lernen, auch Konflikte liebevoll auszutragen

 

 

führe uns einen Weg, der uns in allen Bereichen unseres Lebens

und im Alltag liebes-fähig macht

lass uns nicht Opfer bringen und extra Entbehrungen auf uns nehmen

sondern einfach "in Liebe" tun, was jeder Tag

und was jede neue Situation mit sich bringt

 

 

Therese ist Patronin der Welt-Missionsarbeit

Lass sie auch eine Wegbegleiterin für all die Menschen sein

Die in Armut, Ausgrenzung und Gefahr leben

Gib uns selbst die Fähigkeit zu helfen: - Denn nur die Liebe zählt

 

 

Du guter Gott, so hilf uns, diese Liebe im Alltag zu leben, unaufgeregt und still und leise, überall dort, wo sie gebraucht wird - darum bitten wir, im Namen Jesu .Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Mit dummen Fragen beginnt jede Revolution" Joseph Beuys

 

"Alle Veränderungen,
sogar die meistersehnten,
haben ihre Melancholie.
Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst.
Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen,
bevor wir in ein anderes eintreten
können." Anatole France


"Der Mensch ist Sehnsucht" Gabriel Marcel

 

"Alles beginnt mit der Sehnsucht
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres..." Nelly Sachs

 

„ich trage Sehnsucht
warm wie Wolle
der Schafe“    Sarah Kirsch

 

"Alles übergab ich dem Staunen, selbst das Vertrauteste" Bert Brecht

 

"Wer sich selbst im Weg steht,
kann nicht vorwärts gehen" Lothar Zenetti


"Was wir im Auge haben, das prägt uns, dahinein werden wir verwandelt.
Und wir kommen, wohin wir schauen." Heinrich Spaemann

 

"Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst....
Zerreiß deine Pläne. Sei klug
und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
im großen Plan.
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten." Mascha Kaleko


"Das Loslassen
von unerfüllbaren Träumen
auch das Freigeben von Menschen,
an denen dein Herz hängt, ist oft unendlich schwer...,
Aber so, wie du nicht einatmen kannst,
ohne die Luft auch wieder auszulassen
so kannst du dich allem Neuen nur öffnen,
wenn du Verbrauchtes aufgeben kannst..“ nach Christa Spilling-Nöker

 

"Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende." Woody Allen


"Stärke des Charakters ist oft nichts anderes als eine Schwäche des Gefühls."
Arthur Schnitzler, tröstlich

 

"Wer hofft ist jung

Wer könnte atmen ohne Hoffnung

dass auch in Zukunft Rosen sich öffnen

ein Liebeswort die Angst überlebt" Rose Ausländer

  

"Denn das ist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist:
die Freiheit eines Lieben nicht vermehren
um alle Freiheit, die man in sich aufbringt.
Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies:
einander lassen; denn daß wir uns halten,
das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen." Rilke


"Ich akzeptiere mein gebrochenes Herz.
Ich werde es nie aus der Hand geben" Lady Gaga

 

"Du fragst nach einer Rose -
lauf vor den Dornen nicht davon.
Du fragst nach dem Geliebten -
lauf vor dir selbst nicht davon."
Rumi, Das Lied der Liebe


"Wir brauchen dringend einige Verrückte. Guckt euch an,                                                                       wo uns die Normalen hingebracht haben"    George Bernhard Shaw



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Donnerstag, 29. September 2022

Fürbitten 30.9 Kann man GOTTES STIMME hören?

 


30.9.2022 Hl.Hieronymus 347-420   sein wichtigstes Werk die lateinische Bibelübersetzung (Vulgata)

Hieronymus lebte im 4.Jahrhundert und war ein hochgebildeter Gelehrter und Theologe. Er gehört in der katholischen Kirche zusammen mit Ambrosius von Mailand, Augustinus und Papst Gregor I. zu den vier spätantiken Kirchenlehrern des Abendlandes. Sein wichtigstes Werk ist die lateinische Bibelübersetzung Vulgata. Nach einer Legende soll Hieronymus einem Löwen einen Dorn aus der Pranke gezogen haben. Dieser wurde darauf zahm und ein treu ergebener Gefährte. Zu den Attributen des hl. Hieronymus gehört daher neben der Bibel und dem scharlachroten Kardinalshut oft auch der Löwe.

In der Lesung hören wir heute einen kurzen Text aus einem der sogenannten "Pastoral Briefe"  im Neuen Testament. Es ist ein Brief an den Gemeinde Leiter Timotheus, in dem er bestärkt wird, die Lehre Jesu weiter zu geben. Dabei heißt es in dem Brief: "Du kennst von Kindheit an die heiligen SchriftenJedes Buch der Schrift ist von Gottes Geist erfüllt“. Heute sind die Menschen in vielem kritischer, nicht jedes Wort in der Bibel empfindet man als "Gottes Wort". Sie wird auch immer wieder neu wissenschaftlich und kritisch untersucht. So geht die moderne Theologie zum Beispiel davon aus, dass Jesus in Nazareth geboren worden ist und nicht in Bethlehem. Und doch wissen wir aus eigener Erfahrung: immer wieder gibt es Sätze, die einen plötzlich so unmittelbar und tief berühren, als würde Gott wirklich direkt zu mir sprechen. Bitten wir heute

 

dass wir uns immer wieder von einem Wort oder einem Satz in der Bibel ganz persönlich ansprechen lassen und diese Worte mit in unseren Alltag nehmen

dass wir keine Scheu davor haben, auf manche Bilder und Geschichten in der Bibel eine neue Sicht zu bekommen

dass wir nicht steckenbleiben in einem Kinderglauben, sondern dass wir uns religiös weiterbilden,

dass uns das Lesen in der Bibel hilft, leere Formeln und ängstliche Rituale zu überwinden

dass die Verantwortlichen in der Kirche so von Gott sprechen können, dass es das konkrete Leben der Menschen betrifft. Dass aber auch wir selbst von dem sprechen können, was uns Gott bedeutet

dass wir das Gespräch auch mit Menschen anderer Religionen führen können

dass wir aber auch offen sind, für all die Impulse in Natur und Kunst, in Literatur, Musik und Malerei, in denen Gott uns ebenfalls begegnet

Du guter Gott. Lass uns erkennen, dass wir DICH in Allem finden, wenn wir nur auf Deine Stimme hören und deine Spuren in unserem Leben suchen. Darum bitten wir und dafür danken wir, im Namen Jesu   amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden."
Antoine de Saint-Exupéry


"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge zieh‘n.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn..." Rilke,  Stundenbuch

 

"Jede Stunde
ist meine Stunde
Staunen" Rose Ausländer 


"Annäherungen an die Wirklichkeit
nicht durchblicken       sondern anblicken
nicht im Griff haben   sondern ergriffen sein
... so werden wir wirklich
wir " Andreas Knapp

 

„Du fragst: Werde ich verstanden, werde ich geliebt,
werde ich loyal behandelt?
Frag HEUTE: Verstehe ich die anderen?
liebe ich? handle ich loyal gegen andere?" C.G.Jung

 

"Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT." Chaplin


"Daran Schuld sind nur die Einen - nämlich die Anderen" Asrin Aydin

 

„Ja, die Liebe ist eine wahre Zauberin.
Sobald man liebt, wird das, was man liebt, schön.
Wie lässt sich nur erreichen, dass man liebt, alles liebt?“ Leo N. Tolstoi

 

„Wir haben immer mehr WOVON wir leben können,
aber immer weniger WOFÜR“ Viktor Frankl

 

" Ich setzte den Fuß in die Luft,
und sie trug." Hilde Domin


„Finden macht das Suchen leichter“ Elazar Benyoetz


 

"Alter schützt vor Liebe nicht,
aber Liebe schützt bis zu einem gewissen Grad vor Alter." Jeanne Moreau

 

 

"Das Wesen der Liebe ist,
miteinander lachen zu können." Françoise Sagan






Mittwoch, 28. September 2022

Fürbitten 29.9. ENGEL sind keine ENGERL

 


29.9.2022 Erzengel Michael Gabriel Raphael   

                ENGEL der Befreiung, der Orientierung und der Heilung

Man nennt sie die drei Erzengel: Michael, Gabriel und Raffael, deren Fest heute gefeiert wird. Können wir mit diesen Engeln noch etwas anfangen? Wir kennen den süßlichen Engerl Kitsch, auch esoterisch lassen sie sich als "gute beschützende Geister" bestens verkaufen:. ABER: die Engel der Bibel sind nicht „herzig“. Denken wir nur an das Mädchen Maria, das zutiefst „erschrickt“, als sie vom Engel Gabriel angesprochen wird.  ENGEL, so vermittelt es die Theologie, sind direkt Boten Gottes, „Angelos“.  Sie  bringen eine Nachricht – und in ihren Namen spiegelt sich etwas von dem, was sich die Menschen als Hilfe für ihr Leben erhoffen.

  

Michael etwa gilt als Engel der Befreiung, der Engel, der den Drachen besiegt, er ist in der Bibel der Engel, der den Lebensbaum bewacht:  bitten wir, dass wir die richtigen Antworten finden auf die großen Herausforderungen und Krisen, in denen wir stecken. Bitten wir um ein Ende von Krieg und Gewalt, bitten wir, dass gutes Leben bewahrt bleibt.

 

Michael gilt auch als der Engel auf der Seite der Armen, er ist der Engel der Gerechtigkeit.              Bitten wir um den sozialen Zusammenhalt auch hier in Österreich. Um wirtschaftliche Hilfe für alle, die es jetzt besonders brauchen. Bitten wir um Solidarität und dass wir wieder lernen, füreinander einzustehen

 

Gabriel, der zweite der Erzengel, istGottes Kraft“  Er hat dem Mädchen Maria die Botschaft von der Menschwerdung Gottes gebracht. Bitten wir, dass auch wir immer besser erkennen, dass Gott durch uns in diese Welt kommen will, dass so viel von unserer Bereitschaft und von unserem JA abhängt. Bitten wir um eine gute Orientierung, wenn wichtige Entscheidungen anstehen 

 

Der dritte der Erzengel ist Raffael. Nur ein einziges Mal kommt er in der Hl. Schrift vor:  "Gott heilt", ist sein Name. Leise und unerkannt heilt Raffael die blinden Augen des Tobit, er heilt die Beziehungsunfähigkeit der Sara, er führt er den jungen Tobias einen guten Weg. Bitten wir, dass der Erzengel Raffael auch uns Wegbegleiter ist, dass er uns die Augen für das öffnet, was wir sonst nicht sehen würden, dass wir selbst beziehungsfähig werden, dass wir lieben und beschützen können.

 

Blicken wir noch einmal auf Michael – er ist auch der Engel mit der Waage: er wird als guter Begleiter ins Jenseits gesehen, Michael ist der Engel mit der Posaune, der auferweckt zum Jüngsten Tag. So bitten wir um ein gutes Leben und um ein gutes Sterben und um eine gute Auferstehung, auch heute schon, HIER und JETZT -  aus allem was uns nicht leben lässt.

 

Und bitten wir zuletzt auch für alle 3 großen monotheistischen Religionen - Juden, Christen und Moslems, sie alle verehren den Erzengel Michael. Bitten wir um ein friedliches Miteinander  und dass wir Christen uns nicht anstecken lassen von Ausländerfeindlichkeit und Panikmache

so bitten wir im Namen Jesu. amen 

Dienstag, 27. September 2022

Fürbitten 28.9 manchmal darf man nicht zurück schauen

 


28.9.2022 Lk.9.57   lass die Toten ihre Toten begraben

Es gibt Momente im Leben, da muss man schnelle, radikale Entscheidungen treffen. Das Evangelium erzählt heute von der Begegnung Jesu mit zumindest zwei Männern, die gerne mit ihm ziehen wollen, aber der eine bittet: lass mich vorher noch meinen Vater begraben – der andere möchte noch Abschied von seiner Familie nehmen. Die Antwort von Jesus scheint auf den ersten Blick unmenschlich: Lass die Toten ihre Toten begraben …und: wer seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, der taugt nichts. Es gibt also Momente, wo man sich radikal entscheiden muss, manchmal wohl auch ohne Rücksicht auf andere. Bitten wir heute

 

Dass wir nicht egoistisch und rücksichtslos in unseren Entscheidungen sind, dass wir aber in für uns wichtigen Dingen unseren eigenen Weg gehen

 

Dass wir den Mut haben, in entscheidenden Momenten unserer inneren Stimme und unserer Sehnsucht zu folgen

 

Dass wir uns kein schlechtes Gewissen machen lassen, dass wir uns nicht anderen zuliebe verbiegen und einschränken

 

Dass wir aber auch anderen Menschen die Freiheit ihrer Lebensentscheidungen zugestehen

 

Dass wir auch in unserem Glauben den Mut haben, uns im Denken und Fühlen immer wieder frei auf Neues einzulassen

 

Bitten wir für die Journalisten und Meinungsmacher: dass sie sich in allen Situationen um faire Berichterstattung bemühen

 

So bitten wir guter Gott. Hilf uns, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen. Befreie uns aller Ängstlichkeit, lass uns in  Zuversicht, in Freude und Dankbarkeit leben. Amen

Montag, 26. September 2022

Fürbitten 27.9. W A R U M ????

 


27.9.2022  Hiob WARUM WARUM  WARUM

Wenn es einen Gott gibt, und wenn es ein gütiger Gott ist, der die Menschen liebt - warum lässt ein gütiger Gott so unendlich viel Leid in der Welt zu. Nicht erst wir heute stellen uns diese Frage, die Frage der Theodizee, - es ist wohl eine der uralten Fragen der Menschheit. Keine Religion kann dieser Frage ausweichen. In dieser Woche wird in den katholischen Kirchen aus dem berühmten hebräischen Buch HIOB gelesen – fast 2.500 Jahre alt ist diese Schrift, in der um eine Antwort auf die Frage gerungen wird: Warum lässt Gott Leid zu. Die Geschichte ist eine Lehrerzählung, sie handelt nicht von einer realen Person. Hiob ist sozusagen „der Mensch“.

Hiob ist ein Mann, dem fast alles im Leben geglückt ist, und dafür ist er Gott auch dankbar. Nun aber fordert der Satan Gott heraus: Hiob wird nicht mehr langfromm sein, wenn es ihm erst so richtig schlecht geht, sagt der Teufel. Und Gott – nach dieser Geschichte – lässt sich auf dieses Spiel Luzifers ein. Stück um Stück verliert Hiob durch tragische Ereignisse alles, was er liebt, sein Eigentum, seine Kinder, zuletzt die eigene Gesundheit. Zunächst wird Hiob noch sagen: „Gott hat gegeben, Gott hat genommen“. aber irgendwann beginnt Hiob tief mit Gott zu hadern. Heute etwa in der Lesung klagt Hiob: „Ausgelöscht sei der Tag, an dem ich geboren bin, warum starb ich nicht vom Mutterschoß weg, warum schied ich nicht gleich dahin…warum schenkt ER dem Elenden Licht und Leben denen, die verbittert sind“

Letztlich nimmt alles ein gutes Ende, Gott macht für Hiob wieder alles gut - ABER …. ABER in der Wirklichkeit ist das eben meist nicht so. Schauen wir nur auf den Krieg in der Ukraine: all die vielen Toten, auf beiden Seiten. Wer tot ist, ist tot.  Welche Antwort kann es auf unsere Frage nach dem WARUM geben. WARUM LEID und WARUM TOD.

Halten wir in aller Stille Gott einfach unsere WARUM  Fragen hin

 

WARUM: Krieg in der Welt, so viel Grausamkeit, so viele Menschen verfolgt, bedroht, heimatlos, ohne Zukunft

WARUM: eine weltweite Pandemie, der so viele Menschen zum Opfer gefallen sind und die ja noch gar nicht zu Ende ist

 

WARUM Natur-Katastrophen, Unfälle, Verbrechen?

 

WARUM müssen Kinder hungern, warum müssen Kinder leiden, warum müssen Kinder      sterben

 

WARUM: so viel Traurigkeit, so viel Mühsal, so viel Einsamkeit in jedem Menschenleben

 

WARUM: eine Schöpfung, die der Mensch selbst in Gefahr bringt

 

WARUM:  in meinem eigenen Leben immer wieder Krankheit, Scheitern, Krisen, unerfüllte Sehnsucht - Warum plage ich mich so oft und es schaut nichts dabei heraus

 

So viele WARUM gibt es in unserem Leben Gott – Halte DU unser Fragen aus und gib uns immer wieder Vertrauen und Hoffnung. So bitten wir Amen.

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


„Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und gleichzeitig unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.“ Benjamin Franklin

 

"Religion ist das, was jeder mit seiner Einsamkeit anfängt"                                                                  Paul Tillich prot.Theologe und Religionsphilosoph


„Humor, der nicht auf Tragik fußt, ist substanzlos…Unser permanentes Scheitern und unser ständiger Versuch, uns klüger und besser darzustellen, das ist die Quelle des Humors, der mich interessiert.“ Manuel Rubey


„Manchmal im Aufwachen denke ich an Loriot: ..und dann wacht man eines Tages auf und ist alt. Und für mich füge ich dannhinzu: aber bitte nicht auch noch tot.“  Julian Schutting zu seinem 85 Geb


„Wir erzählen unsere Krise im Augenblick als Verlustgeschichte, dass wir jetzt kein russisches Gas mehr haben etc…wir sollten dies als eine soziale und ökologische Chance begreifen, so schwer uns das auch fallen mag.“ Jurist Jens Kersten


"Wer den ersten Schritt in die Zukunft wagt, dem ist gesagt:

»Fürchte dich nicht, es blüht hinter uns her.“    Hilde Domin


"Leben ist Einsam sein"    Hermann Hesse

 

"Verantwortlich
ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man unterlässt" Laotse



"ich bin ein Clown. ich sammle Augenblicke" Heinrich Böll


 

nicht so viel Angst vor Krankheit
"Schließlich sterben wir alle nicht, weil wir krank sind,
sondern weil wir leben" Anthony de Mello

 

„Giovanni, nimm dich nicht zu wichtig“ Papst Johannes/Giovanni  XXIII

 

„Jeder, der dich ärgert besiegt dich“ Rabbi Charles Klein

 

"Du kannst nicht die eine Hälfte eines Huhnes zum Kochen
und die andere zum Eierlegen nehmen." persische Weisheit

 

"Man muss es schaffen mit einer schweren Situation so umzugehen, dass sie einen nicht verzweifeln lässt. Und dann ist plötzlich wieder Glück möglich - mitten in der Katastrophe. Es ist erstaunlich, wie viel man in der Dunkelheit sieht, wenn man in ihr ist"   Arno Geiger (über seinen demenzkranken Vater)


„Jedenfalls ist es besser,

ein eckiges Etwas zu sein,

als ein rundes Nichts.“ Friedrich Hebbel  











Sonntag, 25. September 2022

Fürbitten 26.9. wir brauchen "heilsame Kräfte"

 


26.9.2022  Kosmas und Damian die Unentgeltlichen

Die Heiligen des heutigen Tages, Kosmas und Damian sollen im 3.Jahrhundert Ärzte gewesen sein und in der heutigen Südost-Türkei vor allem arme Menschen kostenlos behandelt haben. Man nannte die beiden, die angeblich auch Zwillinge waren, „die Unentgeltlichen“. In einer großen Verfolgungswelle unter Kaiser Diokletian sollen die beiden Männer schließlich ermordet worden sein. Es gibt keinen gesicherten historischen Nachweis für ihr Leben, aber wir wissen, dass es immer wieder Menschen gibt, die „HEILEND und UNENTGELTLICH“ für andere da sind. Papst Franziskus hat einmal die Kirche als Feldlazarett angesprochen, als einen Ort, an dem verletzte, wunde Menschen aufgenommen werden, wo man nicht fragt, ob Freund oder Feind, wo einfach geholfen und geheilt wird, so gut es geht. „Lasst uns weniger von der Sünde sprechen“, sagte Franziskus, „lasst uns mehr auf den Menschen und seine Lebenssituation schauen“. So bitten wir:

 

bitten wir als allererstes um eine Gesellschaft, die heilsam und „unentgeltlich für Arme“ ist:  dass wir hier in Österreich Platz und Barmherzigkeit aufbringen für Menschen, die Hilfe zum Überleben brauchen. Dass es aber auch in Politik und Gesellschaft "heilsame" ausgleichende Kräfte gibt. 

 

bitten wir für uns selbst, dass auch wir unsere Fähigkeiten zur Verfügung stellen, wo sie für andere gebraucht werden, „unentgeltlich“ und heilsam. Dass wir uns Zeit nehmen, uns an ein Krankenbett zu setzen, an einen Küchentisch, dass wir nur da sind und zuhören, berühren und trösten.

 

Kosmas und Damian gelten als Patrone der Ärzte und der Apotheker: bitten wir, dass es uns allen gelingt in dieser Zeit, in der die Corona Pandemie durchaus noch nicht überwunden ist,  solidarisch und verantwortlich zu handeln

 

Bitten wir um eine heilende Kirche, die den Menschen guttut: die ein weites Verständnis hat für die wiederverheirateten Geschiedenen, für die vielen Patchwork Familien, für Menschen mit unterschiedlicher sexueller Identität  

 

Bitten wir um eine heilende Kirche: in der ehrlichen Aufarbeitung aller Missbrauchsfälle. Aber auch in der Diskussion um den Zölibat. Um ein Ende vieler falscher Kompromisse und Lebenslügen  - um eine heilende Kirche, wenn Konflikte auch in den eigenen Reihen ausgetragen werden müssen, offen und ehrlich und ohne Intrigen

 

du guter Gott, heile du, was krank ist. Krank in uns, krank in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft. Gib uns die Kraft, Wunden zu heilen und Trennendes zu versöhnen. Amen

Samstag, 24. September 2022

Fürbitten Sonntag 25.9. sehen wir ihn, den "armen Lazarus" ?

 


25.9.2022  Lk.16.19 Der satte Reiche und der arme Lazarus

Die Geschichte, die Jesus heute erzählt, ist ein Klassiker der Weltliteratur geworden: die Parabel vom reichen Mann und vom armen Lazarus. In welcher der beiden Figuren erkennen wir uns?  In der Geschichte landet der Reiche nach seinem Tod qualvoll in der Unterwelt. Dem armen, geschundenen, ausgebeuteten Lazarus geht es dann ,im anderen Leben, gut. Den meisten von uns geht es JETZT gut. Natürlich, wir können nichts dafür, dass wir in diesen reichen Teil der Welt hinein geboren worden sind. Viele von uns tun gar nicht so wenig, um wenigstens mit Spenden Armut lindern zu helfen. Denn die Hilfe für die Armen, wir wissen es, ist die NAGEL-Probe unseres Christseins. In der ersten Lesung aus der hebräischen Bibel, aus dem Buch Amos, hören wir dazu auch einen bestürzenden Text: "Weh den Sorglosen, weh den Selbsicheren, weh denen, die es sich auf Kosten anderer gut gehen lassen: das Fest der Faulenzer ist aber nun vorbei"      bitten wir heute

dass wir zunächst einmal Tag für Tag dankbar dafür sind, dass wir selbst in Wohlstand und Frieden leben dürfen – dass wir uns bewusst machen, wie privilegiert wir leben dürfen

dass wir Einschränkungen, die auf uns zukommen, auch als Chance sehen, das Leben anders, bescheidender zu gestalten

Dass wir aber selbstverständlich und hilfsbereit auf die Not anderer reagieren – dass uns die Katastrophe um die Ukraine auch wieder für die Not der Menschen in anderen Erdteilen sensibilisiert.

Dass wir auch aufmerksam sind für Not in unserer nächsten Umgebung, nicht immer muss es nur finanzielle Not sein

dass wir ganz bewusst auch Zeit und Zuwendung spenden: immer gibt es Menschen die wie Lazarus förmlich verhungern, weil sich niemand um sie persönlich kümmert und annimmt.

bitten wir, dass wir aber auch den geschundenen Lazarus in uns selbst sehen: dieses kleine Ich, das oft so armselig ist, so ausgehungert nach Liebe und Zuwendung. Dass wir die Freundlichkeiten anderer dankbar annehmen können

Du guter Gott. Wir sehen eine Welt, die ungerecht und grausam ist.  Lass uns hilfreich sein, wo immer WIR es mit unseren Fähigkeiten können. Darum bitten wir im Namen Jesu.Amen

Freitag, 23. September 2022

Fürbitten 24.9. Dankbarkeit und Vertrauen

 


24.9. 2022  am Ende einer Woche  

Und schon wieder geht eine Woche zu Ende. Politisch erleben wir Tage, die Sorgen machen und belasten – aber auch privat sind es vielleicht für manche herausfordernde Tage gewesen. Wir ahnen auch, dass der Krieg in der Ukraine wohl nicht bald zu Ende sein wird – was bedeutet das für die kommenden Monate. Für die Menschen in der Ukraine, aber auch für uns im restlichen Europa, die wir uns auf – vielleicht stärkere -  Einschränkungen einstellen müssen. Und doch sollen wir keinen „Vorschuss“ auf Sorgen nehmen – bitten wir um Vertrauen und genießen wir all das Gute, das wir JETZT genießen dürfen. So bitten wir

Dass wir aufmerksam in der Gegenwart leben und uns von einer ungewissen Zukunft nicht niederdrücken lassen

Dass wir bereit sind, uns auf Neues und neue Herausforderungen einzustellen, dass uns Neues keine Angst macht

Dass wir an unsere Stärke und Kraft glauben, weil wir schon vieles gut bewältigt haben

Dass wir sehen können, wieviel Grund zur Dankbarkeit es immer wieder gibt, auch wenn es oft nur Kleinigkeiten sind

Dass wir zufrieden sein können, weil uns selbst immer wieder Gutes gelingt

Bitten wir, dass alle Kranken und Mutlosen Kraft und Zuversicht schöpfen können

Inständig bitten wir um Frieden, Frieden für die Ukraine und für alle Länder, in denen Menschen nicht in  Freiheit und Sicherheit und Würde leben können

 

Guter Gott, so danken wir für die Woche, die hinter uns liegt und legen jeden neuen Tag in deine Hand. Im Vertrauen auf Jesus, Amen

Donnerstag, 22. September 2022

Fürbitten 23.9. ja, alles hat seine Zeit

 


23.9.2022 Koh.3.1 Alles hat eine Stunde

 In der ersten Lesung hören wir auch heute tief berührende Worte aus dem sogenannten Buch Kohelet. Das ist eine Sammlung altjüdischer Weisheitssprüche. Geht es in den Versen zuvor um das "Loslassen", um das Erkennen, dass alles seine Vergänglichkeit hat - so geht es heute um das "Akzeptieren", geht es darum, das Leben anzunehmen "wie es ist" - mit seinen Höhen und Tiefen.   – Wiederholen wir einige dieser heutigen Gedanken mit der Bitte:                                  lass mich das Leben annehmen

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: - geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; so bitten wir:

lass mich das Leben annehmen

heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; so bitten wir

lass mich das Leben annehmen

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; sich umarmen hat seine Zeit, aufhören sich zu umarmen hat seine Zeit; so bitten wir

lass mich das Leben annehmen

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; so bitten wir

lass mich das Leben annehmen

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit. So bitten wir

lass mich das Leben annehmen

So bitten wir : Du guter Gott: Heute und JETZT ist es uns gegeben, das Leben anzunehmen, wie es ist und das Gute zu tun, so gut wir es können.  Lass uns nicht aufhören daran zu glauben, dass du in jedem Moment dieses Lebens, in jeder Freude und in jedem Kummer, für jeden einzelnen von uns da bist, als gäbe es sonst niemand auf der Welt. Amen

 

 

Für alles gibt es eine Stunde, und eine Zeit gibt es für alles Geschehen unter dem Himmel: eine Zeit zum Gebären eine Zeit zum Sterben,

eine Zeit zum Pflanzen eine Zeit zum Ausreißen des Gepflanzten,

eine Zeit zum Töten eine Zeit zum Heilen,

eine Zeit zum Einreißen eine Zeit zum Aufbauen,

eine Zeit zum Weinen eine Zeit zum Lachen,

eine Zeit des Klagens eine Zeit des Tanzens,

eine Zeit zum Werfen von Steinen eine Zeit des Sammelns von Steinen,

eine Zeit zum Umarmen eine Zeit, sich des Umarmens zu enthalten,

eine Zeit zum Suchen eine Zeit zum Verlieren,

eine Zeit zum Aufbewahren eine Zeit zum Wegwerfen,

eine Zeit zum Zerreißen eine Zeit zum Zusammennähen,

eine Zeit zum Schweigen eine Zeit zum Reden,

eine Zeit zum Lieben eine Zeit zum Hassen,

 eine Zeit des Krieges eine Zeit des Friedens.

 

Ich sah mir das Geschäft an, für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht: Gott hat das alles zu seiner Zeit auf vollkommene Weise getan. Überdies hat er die Ewigkeit in alles hineingelegt, doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat, von seinem Anfang bis zu seinem Ende wieder finden könnte.

Ich hatte erkannt: Es gibt kein in allem Tun gründendes Glück, es sei denn, ein jeder freut sich und so verschafft er sich Glück, während er noch lebt, wobei zugleich immer, wenn ein Mensch isst und trinkt und durch seinen ganzen Besitz das Glück kennen lernt, das ein Geschenk Gottes ist.

Mittwoch, 21. September 2022

Fürbitten 22.9. resignieren? weil man eh nix tun kann?

 


22.9. 2022 Windhauch Windhauch ist alles Koh.1.2

„Windhauch, Windhauch – alles ist Windhauch“, hören wir heute in der 1.Lesung aus der jüdischen Bibel. „Es gibt nichts Neues unter Sonne, welchen Gewinn hat der Mensch von all seinem Besitz – er kommt und geht, es wird keine Erinnerung geben …“ Die aktuelle Weltlage zeigt uns täglich, wie wertlos selbst ein Menschenleben ist. Wie viele Kriegstote, wie viele Terrortote, Flüchtlingselend, Hunger, Armut in der Welt… Wie soll man darauf reagieren. Hilflos resignieren, ängstlich werden oder sich zynisch sagen „ich kann es auch nicht ändern“ ? Was will Gott von uns, wenn er uns die Hinfälligkeit von Allem vor Augen hält?  Bitten wir

 

Dass wir tun, was immer wir tun können, um Elend zu lindern

Dass wir für Veränderung kämpfen, wo immer es Sinn macht

Dass wir aber auch akzeptieren, wenn wir nichts bewirken können, dass wir dann nicht resignieren

dass wir nicht glauben, wir könnten jedes Risiko im Leben absichern

dass wir uns selbst immer mehr  frei machen von allen Abhängigkeiten

dass wir erkennen können, wo wir loslassen müssen

dass wir Vertrauen haben in das, was ohne unser Zutun geschieht

dass wir auch annehmen können, was wir nicht verstehen

dass wir nicht so viel Angst davor haben, im Leben zu kurz zu kommen

Du guter Gott so hilf uns loszulassen, was uns nicht guttut – mach uns frei von allem, was uns unfrei macht. Aber lass uns dennoch, wo und wie immer wir es können, gegen Unrecht und Menschenverachtung kämpfen - denn das ist nicht flüchtiger "Windhauch", das ist dein Auftrag an uns. Im Namen Jesu amen


Lesung aus dem Buch Kohelet

Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch.

Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne?

Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit. Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht. Er weht nach Süden, dreht nach Norden, dreht, dreht, weht, der Wind. Weil er sich immerzu dreht, kehrt er zurück, der Wind. Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen, kehren sie zurück, um wieder zu entspringen. 

Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll.

Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Zwar gibt es bisweilen ein Ding, von dem es heißt: Sieh dir das an, das ist etwas Neues - aber auch das gab es schon in den Zeiten, die vor uns gewesen sind.

Nur gibt es keine Erinnerung an die Früheren, und auch an die Späteren, die erst kommen werden, auch an sie wird es keine Erinnerung geben bei denen, die noch später kommen werden.

immer wieder einen neuen Blick wagen

 



„Aber so ist das Leben, eine ständig wechselnde Sehnsucht“  Lina Loos

„Es gibt nichts, was sich von selbst versteht“ Konrad Paul Liessmann 

"seit es Menschen gibt,
haben sich die Menschen zu wenig Freude gegönnt.
das allein.. ist unsere Erbsünde.
ich möchte an einen Gott glauben,
der gut zu tanzen weiß". Henry Matisse

 

"Wanderer, deine Spuren sind der Weg,
sonst nichts;
Wanderer, es gibt keinen Weg,
der Weg entsteht im Gehen....
" Antonio Machado 


"Ich bin überzeugt, man liebt sich nicht bloß in Anderen,

sondern hasst sich auch in Anderen."   Georg Christoph Lichtenberg

    

"Man
entdeckt keine neuen Erdteile,
wenn man nicht den Mut hat,
alle Küsten aus den Augen zu verlieren."   André Gide

  

"Die
Konjugation hat Recht:
ohne Ich kein Du,
kein Er, kein Sie ...Nichts ist, wo
nicht Ichs sind." Kurt Marti


"Jeder intelligente Narr kann Dinge grösser machen,
komplexer und gewalttätiger.
Man muss den Geist eines Genies spüren - und viel Mut haben -
um in die andere Richtung zu gehen." Albert Einstein

 

"das kleine Ich muss großzügiger werden
bis an die Grenze der Verrücktheit." Peter Schellenbaum

 

"Liebe? Worin besteht das Risiko? Dass sie aufhört?
Darin unterscheidet sich die Liebe nicht von allem anderen.
Dass man verletzt wird?
Darin unterscheidet sich Liebe nicht von einem scharfen Küchenmesser.
Das Risiko besteht darin, dass man nicht wissen kann,
was man in der Liebe aus sich selbst macht.
Sie kann zum Vorschein bringen, was man sich selbst wert ist" Monika Helfer

 

"Strebe nach Ruhe
aber durch das Gleichgewicht
nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeiten" Friedrich Schiller


"Der Mensch baut zu viele Mauern
und zu wenige Brücken" Isaak Newton


"Lerne denken mit dem Herzen
lerne fühlen mit dem Verstand" Theodor Fontane

 

"Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so
schwer, weil einem so viele entgegen kommen" Henry Ford


„Liebe bedeutet nicht, einander anzuschauen,
sondern gemeinsam in dieselbe Richtung zu blicken.“  Antoine de Saint-Exupéry