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Montag, 22. Januar 2018

Fürbitten 23.1. den eigenen Weg - finden - und gehen Mk.3.31


23.1.2018 Deine Mutter steht draußen Mk.3.31   
Eines sollen wir nie vergessen: Jesus war zwar ein Prediger, dem viele Menschen gefolgt sind, aber für seine Familie war er ein normaler Mensch, ein normaler Mann, nicht schon „der liebe Heiland“. So jemanden in der Familie zu haben, der Aufsehen erregt, das kann peinlich sein. Heute wird im Evangelium berichtet, wie Maria ihren Sohn aus einer Versammlung herausholen will, offensichtlich will man Jesus nach Hause zurück bringen. Der aber lässt seine Mutter ungerührt vor der Türe stehen und verweist auf die Menschen, die ihm zuhören: sie, und nicht seine Familie, seien seine engsten Verwandten. Für die Mutter muss es bitter geklungen haben  Bitten wir heute

für alle Eltern, die immer wieder auch so manches an ihren Kindern nicht verstehen

für alle Eltern aber auch Erzieher, die mit „schwierige Kinder“ zu tun haben

für alle schon groß gewordenen Kinder, dass sie Geduld und Einfühlsamkeit mit ihren Eltern haben

bitten wir aber auch für alle Jugendlichen, dass sie ihren eigenen Weg ins Leben suchen und sich auch von ihren Eltern abnabeln können

lassen wir uns von Jesus sagen, dass es nicht auf „die Verwandtschaft“ ankommt, sondern
auf den Glauben – nicht auf die einzelne Religion sondern auf die Liebe zu Gott

dass wir uns auch nicht beschränken dürfen auf Volks oder Staatszugehörigkeit - dass wir unser Leben offen halten für Neues

betrachten wir immer wieder auch das menschliche Leben von Jesus und Maria –
und lernen wir von Maria Geduld und einen langen Atem zu haben für alles, was wir selbst nicht gleich verstehen

Lass uns mit dem Blick auf Jesus Geduld und Respekt vor allen Menschen haben, die aus dem Rahmen fallen, die nicht angepasst sind, die ihren eigenen Weg gehen und oft anecken



So bitten wir im Namen Jesu - Amen