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Donnerstag, 31. August 2017

Fürbitten 1.9. ein Herz mit Flügel bräuchten wir



1.9.2017 Herz Jesu Fest

Herz Jesu Fest ist heute. Nicht alle können mit den „Herz Jesu“ Bildern und Darstellungen etwas anfangen. Aber was es heißt, ein schweres oder ein leichtes Herz zu haben, 
das wissen wir alle.  Bitten wir heute –

um ein leichtes Herz dass unser Vertrauen immer größer ist als unsere Ängste und Sorgen, denken wir an alle, die ein neues Arbeitsjahr beginnen

bitten wir um ein weites Herz – dass wir uns an der Freude anderer mitfreuen können

um ein großes Herz – dass wir tolerant sind, dass wir Anderen nicht unsere Lebensform aufzwingen, dass wir darauf verzichten, zu allem und jedem unser Urteil, unseren Senf abzugeben

bitten wir um ein Herz, das nicht bitter ist: dass wir nicht angerührt und nachtragend sind,dass wir mit Kränkungen besser fertig werden und dass wir, was uns verletzt hat, letztlich abschließen und segnen können

bitten wir um ein Herz, das nicht zerrissen ist: dass wir uns das Leben nicht schwer machen mit unnötigen Grübeleien, quälerischen Selbstgesprächen und Skrupeln

es gibt auch ein zerbrochenes Herz, wir wissen es: bitten wir für alle, die Schweres durchmachen, die verzweifelt sind, wo eine Partnerschaft zerbrochen ist oder jemand glaubt, über den Tod eines Menschen nicht hinwegkommen zu können

bitten wir für alle, die ein schweres Herz haben. Dass sie Menschen finden, die ihnen helfen, ihre Sorgen mitzutragen und leichter zu machen

bitten wir vor allem auch um ein lebendiges Herz, ein Herz "mit Flügel", voll Dankbarkeit und Freude über diesen heutigen Tag, ganz gleich, was er bringt. Ein Herz, das sich auch über Schweres erheben kann

 So geben wir unser Herz in deine Hand, guter Gott. Unsere guten und unsere schlechten Tage. Mit Jesus dürfen wir unseren Weg gehen. Dafür danken wir dir, durch IHN, Christus unseren Herren und Bruder. Amen

Mittwoch, 30. August 2017

Fürbitten 31.8. seid wachsam ...

31.8.2017 seid wachsam Mt.24.42

Seid wachsam, sagt Jesus heute im Evangelium – wie bitter mag das für die Menschen klingen, die von Unglücksfällen oder Naturkatastrophen, wie jetzt in Houston, heimgesucht werden.

Bitten wir für alle Menschen die jäh aus ihrem gewohnten Leben herausgerissen werden, die unter schweren Bedingungen und mit schweren Verlusten weiter leben müssen

Bitten wir für alle Helfer, die angesichts vieler schlimmer Schicksale selbst aufs Äußerste
gefordert sind, und immer wieder auch selbst gefährdet, wie Bergretter und Feuerwehrleute,

Aber auch wir wissen, die Tage des Glücks und der Unbeschwertheit sind immer gezählt. 
Bitten wir um „Wachsamkeit“
dass wir dennoch ohne Ängstlichkeit im Hier und JETZT leben
dass wir mit Hingabe tun, was wir tun sollen
dass wir jeden Tag dankbar annehmen und dankbar beenden

dass wir auch im gesellschaftlichen Leben wachsam sind
dass wir uns engagieren und einmischen
dass wir eine Meinung und Mut zu Entscheidungen haben
dass wir uns nicht um Probleme herumdrücken

dass wir wachsam sind
damit wir die Sorgen der anderen wahrnehmen
dass wir aufhören, um uns selbst zu kreisen
dass wir hilfreich sind und aufmerksam

 dass wir aber auch wachsam sind für unsere
eigenen Bedürfnisse und Wünsche
dass wir uns selbst Gutes tun
dass wir daran glauben können
dass du unsere Freude willst und wir sie uns gönnen dürfen

So bitten wir guter Gott, mach uns hellhörig und mitfühlend, dass wir nicht schlafen, 
wenn wir gebraucht werden. Wir bitten im Namen Jesu Amen

Ach Arthur "Baba" sagt das Meer RT 10


"Baba, Baba" 
ruft das Meer
"Baba, Baba Arthur" 
rufen der Strand und der Sand
"Baba, Baba"
vom Arthur haben sie Wienerisch gelernt
und der Arthur hat ja von ihnen wiederum spanisch gelernt

Adios!
Hasta la vista
Nos vemos
Gracias, gracias
Muchas gracias



ruft und winkt der Arthur
Baba, Baba!!!
und natürlich verrät der Arthur dem Meer nicht
was nun zu Hause auf ihn wartet
sein "Meer" am Balkon
...bei der Moa 
da wäre das Meer ja glatt eifersüchtig


Kommt gut nach Hause, alle miteinand

einfach so


Der Buchhalterirrtum


dass Liebe 

weniger wird

wenn man sie

einfach verschenkt


Hans-Curt Flemming

Dienstag, 29. August 2017

Fürbitten 30.8. aufrichtige Menschen sein Mt.23.27




Jesus findet harte Worte für die Pharisäer. Das waren die Theologen des Judentums der damaligen Zeit. Jesus kritisiert nicht die jüdischen Gesetze und Vorschriften an sich, auf deren Einhaltung die Pharisäer strikt geachtet haben. Jesus verurteilt die Diskrepanz zwischen Sein und Schein. Dass diese „Geistlichen“ selbst ganz anders leben, als sie das den Menschen predigen und von ihnen verlangen. Bitten wir heute 

dass auch die Kirche in ihren Repräsentanten das lebt, was sie predigt. Dass Priester und Bischöfe aufrichtig selbst das leben, was sie von anderen einfordern, vor allem oft im Bereich der Sexualität

dass geistliche Vertreter aller Rangstufen in der Kirche kein Ärgernis geben, weil sie unangemessen
luxuriös leben, letztlich auf Kosten der einfachen Gläubigen

dass es in der Kirche nicht um das ängstliche Hüten und Bewahren alter Vorschriften geht, sondern darum, den Menschen den Zugang zur Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu geben

Wir alle sind Kirche: darum bitten wir auch für uns
Dass auch wir aufrichtig sind, dass wir nicht von anderen verlangen, was wir selbst nicht leben 
dass wir nicht gar so fixe Vorstellungen davon haben, wie Andere zu sein haben

dass wir andere nicht überfordern und nicht mehr von ihnen verlangen,
als sie zu geben imstande sind,  
dass wir aber auch uns selbst nicht überfordern und einem falschen Idealbild nachlaufen


Du guter Gott, lass uns wahrhaftige und authentische Menschen sein. Hilf, dass unser Glaube uns lebensfroh und nicht ängstlich und engstirnig macht. Wir bitten im Namen Jesu. Amen




Ach Arthur SCHLECHT-Wetter? - Nein, BEST - WETTER!!! RT 9


und wieder macht der Arthur eine ganz neue Erfahrung!!
Erstens:
 auch im sonnigen Spanien gibt es Regen und Wolken und ganz schiaches Wetter
ABER
Zweitens: 
SCHLECHT-Wetter gibt es nicht, es führt einen bloß wo anders hin.
Und DORTHIN wäre der Arthur ohne Schlechtwetter ganz sicher nicht gekommen.
Da hat es ihn an einen Ort verschlagen, den seine Eltern sonst weiträumig meiden !!!
Ein Mega Einkaufszentrum, überdacht natürlich, fast nicht überschaubar ..
ABER: auch mit einem Mega Indoor Kinderspielplatz.
Jedenfalls haben wir in Wien so etwas noch nicht gesehen - (mag an uns liegen - denn:... Mega Einkaufszentren werden ja gemieden...)
Aber für den Arthur: ein toller Spielplatz -
ein Kinder-Spiel-Kletter-Lauf-Labyrinth Haus.
Der Moa daheim wird ein bißchen schlecht, als sie den Arthur da drinnen (rundum Netz
gespannt, Eltern könnten gar nicht so einfach da hinein um einzuschreiten...)
also als die Moa den Arthur da drinnen herum klettern und laufen und turnen sieht...
Du meine Güte...wenn der jetzt in Panik gerät...immer neue Hindernisse müssen überwunden

werden ...die Moa sieht, wie der Arthur bisweilen doch innehält,
wie er selbst nicht weiß, wie es nun weiter
gehen soll...wie er trotzdem immer
wieder einen neuen Anlauf ins
Ungewisse nimmt
"Wie ist denn der da wieder rausgekommen?"
schreibt die Moa aufgeregt über Whats App.
"Wissen wir noch nicht"
schreibt die Arthur Mama,
"er ist ja noch drinnen ....
irgendeinen Ausgang wird er schon finden!!!"
Manchmal da glaubt ja die Moa !!!
 ... na, sie sagt nix.
Zum Schluss jedenfalls ist der Arthur noch über eine große Rutsche in vielen bunten Bällen
gelandet ... und die Arthur Mama schrieb bloß wieder lapidar: "Na, vermutlich haben
wir uns bei diesem Event eh alle spanischen Kinderkrankheiten geholt. Aber er hatte einfach
solchen Spaß!!!!" Nicht zu vergessen, zum Abschluß gibts dann auch noch in einem eigenen kleinen Fußball"Käfig" Ball drippeln mit Papa, der - ja, da staunt die Moa ... der das äußerst elegant und professionell macht - ja, da kommt auch der Aktivi nicht ran an den Ball.
Aber es war noch nicht der Höhe-Höhepunkt.
Arthur ist zwar, so erzählt es die Mama, schon abgekämpft und
mit müdem Aug in seinem Wagerl unterwegs: DA!!!!!!
was sehen die beiden Herren !!!! DA!!!!
Den Höhepunkt von allem!!!
Einen Auto Fuhrpark mit rasanten "Cabrio Schlitten"
Arthur, der schon auf der Strand-Promenade nicht
aus den großen Go Karts herauszubekommen ist -
der ist jetzt elektrisiert!!!!
Auto, Auto, Auto!!
Er, der so gerne Taxi fährt
der erst unlängst auf einem Spielplatz lange darum
gekämpft hat, auch an so ein "Lenkrad" heranzukommen,
das aber nur an einer Wand befestigt war
der Arthur sieht jetzt einen ganzen Fuhrpark!!!
Und es sind keine Baby-Autos, keine Tret Autos.
Die Cabrios kurven mit Kindern am Steuer
wie Erwachsenen Autos lässig durch
das Einkaufs-Center!!!!
FERNGESTEUERT: von Papas oder Mamas.
und der Arthur hat den weltbesten Fern-Steuer-Mann.
Der Arthur sitzt so lässig in seinem Auto, als wäre er die
2.784,64 km von Wien nach Marbella persönlich
chauffiert. Die Moa daheim kann nicht genug davon sehen .... die Freude vom Arthur - das heißt, nein, nicht nur Freude
Völlig erwachsen ist er nun, man sieht direkt, wie er sich AB JETZT auf Augenhöhe
mit allen, allen, allen Erwachsenen sieht ....

Auch viele andere Kinder kurven herum,
keine Unfälle, keine Zusammenstösse
 - tolle  Fernsteuerer sind da unterwegs -
denn alle, Papas und Mamas, machen das ganz
diskret im Hintergrund
So glauben sie wirklich, die kids,
- und man sieht es ihnen an -
dass sie allein es sind, die da Gas geben und
schalten und steuern.
Aber dann ..... die "Tragödie",
irgendwann heißt es: "aussteigen:
und da will der Arthur die Welt nicht mehr verstehen
Warum AUSSTEIGEN -
so könnte er doch weiter fahren und weiter fahren und weiter fahren...
Nein, nein, aus dem Auto will er nicht hinaus ...will er nicht hinaus ... will er nicht hinaus
Ja, darum gibt es am Ende dieses highlights noch ein  paar zornige Arthur Tränen ...
uijegerl
aber wetten, 
dass der beste Papa von allen 
dann doch noch einen strahlenden Arthur nach Hause gebracht hat
Denn jetzt - sieht sich der Arthur einfach alle Videos an - 
und da hat er den Beweis
ER ist der beste Autofahrer von allen

einfach so

"Man

ist nur so jung wie man sich fühlt. 

Man denkt nur so tief wie man sich wühlt. 

Man kriegt nur so viel wie man sich gibt. 

Man lebt nur so lang wie man sich liebt."


Robert Gernhardt

Montag, 28. August 2017

Fürbitten 29.8. "ich bin mit dir, um dich zu retten"


29.8.2017 Enthauptung Johannes des Täufers
Wir trösten uns so oft mit einem liebevollen, gütigen, rettenden Gott. Aber die Geschichte der Menschen, die sich auf IHN eingelassen haben, sieht oft ganz anders aus. Propheten sind elend zugrunde gegangen, Jesus selbst wurde gekreuzigt, eine nicht überschaubare Zahl von Menschen, bis heute, wird auf Grund ihres Glaubens getötet. Millionen von Juden, auch tief gläubige Juden, haben Jahwe nicht als Retter erfahren. An welchen Gott glauben wir? Worin besteht unsere Hoffnung – heute am Gedenktag der „Enthauptung Johannes des Täufers“. Johannes war nur wenige Monate älter als Jesus, er lebt lange Jahre als Asket in der Wüste, später ruft er die Menschen zur Bekehrung auf und tauft sie im Jordan. Auch Jesus unterzieht sich dieser Taufe, durch sie erfährt er seine Berufung. Johannes wird wenig später auf Befehl von König Herodes enthauptet – das Schreckliche wird als Stoff in Oper, Literatur und Malerei fast verharmlost. Worin also besteht unsere Hoffnung? In der Lesung hören wir, wie Jahwe zum Propheten Jeremias spricht: nichts wird dich bezwingen „ich bin mit dir, um dich zu retten“ So bitten wir

Für alle, die verunsichert sind und ängstlich in die Zukunft schauen.
dass auch sie eine gute innere Stimme hören können
der sie vertrauen und die ihnen Mut zum Leben gibt
Gott des Lebens   wir bitten dich erhöre uns

Für alle die voll Unruhe und Sehnsucht auf etwas warten
Auf Liebe, auf Geborgenheit auf Sicherheit
auf einen guten Menschen, auf ein gutes Wort
für alle, die auf eine Veränderung in ihrem Leben warten
Gott des Lebens

Für alle, die eben erst dabei sind, das Leben zu lernen.
Für die Kinder und Jugendlichen, für ihre Lehrer und Lehrerinnen.
Für unsere Schulen und alle, die sich um Bildung bemühen.
für die jungen Männer und Frauen
die sich nach einer Liebesbeziehung sehnen und
sich in ihr bewähren sollen
Gott des Lebens

Für alle, die um das Leben kämpfen.
Für die Benachteiligten in unserem Land
für die Flüchtlinge und die Heimatsuchenden
für die Hungerleidenden und von
Kriegen und Krisen heimgesuchten Menschen dieser Welt.
für alle Schwerkranken und für alle Sterbenden
Gott des Lebens

Du guter, uns oft so ferner und fremder Gott, so bitten wir im Namen Jesu, der durch die Taufe des Johannes seine Berufung erfahren hat. Auch Jesus hast du durch den Tod zum neuen Leben geführt. Führe auch uns zur Auferstehung  aus allem, was uns Angst macht und was wir nicht verstehen.  Amen

einfach so


" Dem Unausweichliche auszuweichen,

das Unabwendbare abzuwenden,

hieße

das abgefallene Blatt wieder

an den Baum zu nageln"


Margot Bickel

Sonntag, 27. August 2017

Fürbitten 28.8. Liebe und tue was du willst - hl Augustinus


28.8.2017 Hl Augustinus  „Liebe und tu was du willst“

Heute ist der Gedenktag des heiligen Augustinus. Über ihn sind wir gut unterrichtet durch seine eigene Biografie, seine „Bekenntnisse“, die „Confessiones“. Augustinus, in Afrika, in Tagaste geboren, war Rhetoriker, Philosoph und Theologe, ein Mann der leidenschaftlich lebte, der leidenschaftlich liebte, der sich auch leidenschaftlich Gott zuwenden konnte. Verwandeln wir Worte von ihm in unsere eigenen Bitten:

Denen, die Gott lieben, verwandelt ER alles in Gutes.                                                                 Lass, dass auch unsere Irrwege und unsere Fehler uns helfen und letztlich zu etwas Gutem führen.
In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.                                                                  Gib uns den Mut, uns für etwas zu engagieren, dass wir uns mit vollem Herzen für eine Sache einsetzen und auch andere dafür begeistern können
Ohne Schmerz liebt kein Herz.                                                                                                             Hilf uns, Enttäuschungen auszuhalten, hilf uns zu lieben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, hilf uns, das Wesentliche im Auge zu haben
Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut werde!         Gib uns genug Toleranz und auch Humor, dass wir uns in Andere einfühlen und sie auch sein lassen können, wie sie sind
Alle Gebote Gottes sind erfüllt, wenn das, was nicht erfüllt wird, verziehen wird.
Um die Fähigkeit wirklich verzeihen zu können bitten wir auch. Dass wir anderen verzeihen, wenn sie uns weh getan haaben, aber auch uns selbst, wenn wir glauben, unseren Ansprüchen nicht zu genügen. 

Es gibt zwei Arten, Gutes zu tun: geben und vergeben.
So lass uns aus Freude und eigener Dankbarkeit heraus großzügig und großherzig sein

Gute Arbeiter sind die, in denen Gott arbeitet.                                                                                      
Lass uns in allen Situationen gelassen bleiben und darauf vertrauen, dass letztlich DU zu einem guten Ende bringst, was wir nur beginnen können

Gott fragt nach der Wurzel, nicht nach der Blume.
Hilf uns, weniger Applaus und Anerkennung zu brauchen, dass wir gute Dinge auch im Stillen wachsen lassen können

Bete, als hinge alles von Gott ab. Handle, als hinge alles von dir ab.
So hilf uns, das wir selbst TUN, was immer wir TUN können, aber dass wir uns auch nicht sinnlos abstrudeln und lieber auf dich vertrauen
Die Seele nährt sich von dem, an dem sie sich erfreut. Zeige uns immer wieder, wie wichtig es ist, uns selbst Gutes zu tun, Freude zu haben, dankbar zu sein

“Liebe und tu, was du willst“ sagte Augustinus. So bitten wir guter Gott: lass uns an das Abenteuer der Liebe glauben. Lass uns in dieser Liebe immer wieder den Sprung ins  Ungewisse tun . Lass, dass wir uns ganz DIR  überlassen. Im Vertrauen auf Jesus, der unser Leben teilt. Amen 

Arthur am Sonntag 33 was der Arthur mit Himmelschlüssel zu tun hat? Mt.16.13

Noch immer ist der Arthur im vollen Urlaubsmodus -
erst Mitte der Woche spätabends wird er wieder
nach Hause kommen
"Nach Hauuuse" sagt er - aber jetzt in Spanien meint er damit durchaus auch sein Feriendomizil.
Auch dort fühlt sich Arthur "zu Hauuuuse"
Restlos zufrieden ist er....
Die Moa - ehrlich gesagt - ist jetzt auch schon total urlaubsfaul. Soo ansteckend ist der Arthur
Ja, nicht nur die Urlaubsfreude, die einem aus jedem Foto und jedem Video entgegenspringt,
steckt an. Der Arthur "an sich" ist einfach ansteckend
Nein, nein, die Moa meint das nicht ironisch und denkt dabei nicht an die unausweichlich kommende Schnupfen-Saison -
Der Arthur ist einfach Lebens-ansteckend. Der steckt einem mit seinem vollen Leben an.
Der Arthur - so denkt sich Moa heute bei ihrer Sonntagsgeschichte - der Arthur ist
ja Moas reinster "Himmelsschlüssel"

Die Sonntagsgeschichte handelt von einem Mann namens Petrus, dem von einem anderen Mann namens Jesus,
"der Schlüssel zum Himmelreich" übergeben wird.
(Bild Kirche in Germau Ostpreußen, einstiges Wandgemälde)
Das führt zu einer langen theologischen Geschichte,
die für den Arthur erst im Geschichtsunterricht
relevant werden wird. Dann, wenn vom  Zeitalter der
"Reformation" und der "Gegenreformation" die Rede sein wird.
Denn für diejenigen Christen, die sich Katholiken nennen,
ist der Petrus mit dem "Schlüssel zum Himmelreich"
sozusagen der erste Papst,
der erste jener Männer, die man im Lauf der Kirchen- Geschichte sogar  mit "Unfehlbarkeit" in Glaubensfragen
ausgestattet hat. Ende des 15.Jahrhunderts aber gab es kritische Christen, denen vieles in der Kirche nicht mehr gepasst hat und die das nicht mehr akzeptieren wollten. Martin Luther, diesen Namen
wird der Arthur dann auch lernen,Martin Luther, selbst ein frommer Mönch und brillanter Theologe - hat deshalb zur evangelischen REFORMATION aufgerufen - heuer wird der 500.Jahrestag gefeiert . (Übrigens, ohne den eben erfundenen Buchdruck  hätte die Protestbewegung nicht so gut funktionieren können, spannend ist Geschichte!!!) Ja, "Protestanten" werden diese Christen von den Katholiken genannt, weil sie vieles in Frage gestellt haben, sie selber nennen sich "evangelisch". Und wie gesagt "den Schlüssel zum Himmelreich",
den hat für Luther nicht der Papst in seinem Besitz.
Aber die Moa kümmern hier an dieser Stelle natürlich
überhaupt nicht die Päpste
Für Glaubensfragen, so meint sie ja überhaupt, wäre in erster Linie ihr Gewissen und ein wenig
auch ihr Verstand zuständig
aber "Schlüssel zum Himmelreich" - ja die können wir schon brauchen

Da geht's nicht um Dogmatik und nicht
ums Recht-haben
Die Moa sieht das ganz naiv.
Ein Schlüssel zum Himmel: das kann
jeder von uns sein.
Und das sollte wohl auch jede, jeder von
uns sein.
Für andere einfach "die Tür aufsperren"
für Freude, Hilfe, Freundschaft und Vertrauen.
Wir - einander - sollen "Himmelsschlüssel" sein.
Sollen dazu beitragen, dass das Leben heller und leichter ist
Der Arthur -  ja der Arthur
der ist für die Moa ein ganz besonderer HIMMELS-SCHLÜSSEL
Da geht einfach die Sonne auf - hinter allen Wolken
und wenn die Moa immer wieder so richtig lachen kann über seine Einfälle, seine Tricks
seine Ideen, seine gute Laune .....
ja dann .... wie ein Schlüssel zum Himmel ....
im nächsten Frühjahr zeigt die Moa dann dem Arthur auf der Wiese hinter ihrem Haus
ganz viele Himmelschlüssel .....


einfach so


"Anstatt 
immer nur das Beste geben zu wollen,
sollten wir lieber einmal 

etwas Gutes tun"


Peter Ustinov

Samstag, 26. August 2017

Fürbitten Sonntag 27.8. wie ICH Jesus sehe? wie WIR ihn sehen? Mt. 16.13

27.8.2017 Mt.16.13 Für wen halten mich die Menschen?

„Wer bin ich, für wen halten mich die Menschen?“ fragt Jesus die Jünger heute im Evangelium.  Fragt er das nicht auch uns? Und was antworten wir,wenn uns andere fragen:  "Wer ist Jesus ?" – Wer ist Jesus für mich? Bitten wir heute

dass wir dich sehen, Jesus:
Du selbst ein Baby, unter Schmerzen aus dem Bauch seiner Mama geschlüpft,
mit den Eltern auf der Flucht, arm und gefährdet

dass wir dich sehen, Jesus:
ein Kind in seiner Familie, Vater, Mutter, Geschwister -
neugierig bist du und auch eigenwillig

dass wir dich sehen, Jesus:
ein junger Mann, mit Beruf
und mit einer Sehnsucht, die ihn unruhig macht
und von zu Hause forttreibt

dass wir dich sehen, Jesus:
dort, wo du deine Berufung erfährst,
dort wo du hörst, wie GOTT DICH ruft,  Dich, sein Kind

dass wir dich sehen, Jesus:
wie du unter den Menschen bist. Freunde suchend, Feste feiernd
und immer wieder: voll Mitgefühl, heilend und gesund machend

dass wir dich sehen, Jesus: wie du mehr willst als nur die brave Bürgerlichkeit,
wie du bedingungslose Liebe für den Vater im Himmel einforderst

dass wir dich sehen, Jesus: wie du in deiner Kompromisslosigkeit scheiterst,
Todesangst und Todesurteil,
ob du wartest, dass Gott dich rettet?

dass wir dich sehen, Jesus: ein Ostermorgen, ein leeres Grab
und doch unsere ganze Hoffnung
Glauben über den Tod hinaus.


Ja um das bitten wir dich: lass uns dich sehen, immer wieder mit neuen Augen, mit neuer Sehnsucht und mit neuem Glauben. Amen

einfach so

Lass keine Stunde ungenützt vorübergehen. 

Nimm den heutigen Tag voll in Beschlag; 

dann wirst du weniger von dem Folgenden abhängen."... 

"omnes horas conplectere.....

Seneca 

Freitag, 25. August 2017

Fürbitten 26.8. Gibt es auch "einen Pharisäer" in mir? Mt.23.1


26.8. 2017 Mt.23.1  gegen die Pharisäer

Was Jesus heute im Evangelium so scharf kritisiert, das meint vielleicht doch nicht nur 
„die Anderen“. Von den Pharisäern ist die Rede. Von all denen, die, wenn es ANDERE betrifft, so ganz genau wissen was richtig oder falsch ist, gut oder böse. Die von ANDEREN verlangen, sich strikt an Regeln zu halten – aber selbst ganz anders leben, auch im religiösen Bereich,
Ein Gräuel ist Jesus vor allem diese nach außen hin streng-fromme Wohlanständigkeit, hinter der sich letztlich oft NICHTS oder wenig Gutes verbirgt. So bitten wir heute

dass wir selbst uns vor diesem äußerlichen und unehrlichen „so tun als ob“ hüten,
dass wir uns vor den Leuten nicht anders geben, als wir wirklich sind

dass wir nicht von anderen verlangen, was wir selbst nicht tun
dass wir Respekt vor der Lebensform und den Überzeugungen anderer haben

dass wir uns nicht anmaßen, besser oder gläubiger als andere zu sein
dass wir auch keinen Wettbewerb in äußerer Frömmigkeit veranstalten

dass wir aber auch uns selbst nicht mit religiösen Idealen überfordern
dass unser Glaube uns vielmehr lebensfroh, gütig und zuversichtlich macht

bitten wir, dass auch all die Menschen, die eine Funktion in der Kirche haben, nicht
mit einer doppelten Moral leben
dass kirchliche Vorschriften Menschen nicht niederdrücken
sondern ihnen Mut und Stärkung fürs Leben geben

in der Lesung aus dem Buch Rut hörten wir, dass Gott selbst letztlich nicht
auf die „richtige Religion“, sondern auf den „richtigen Menschen“ schaut.
Rut, die Nicht-Jüdin, wird Stammmutter für das Haus David. Bemühen auch wir uns Menschen zu sein, die im Blick auf den einen Gott die oft kleinlichen Schranken der Religionen wenigstens im eigenen Herzen überwinden


Du guter Gott, lass uns wahrhaftige und authentische und vor allem gütige und barmherzige Menschen sein. Das erbitten wir durch Jesus unseren Herrn und Bruder Amen

wenn sich das Leben durchsetzt - eine Irmgard Geschichte



Das Alte stirbt, es ändert sich die Zeit,
und neues Leben blüht aus den Ruinen. (Schiller) 

Freundin Irmgard schickt mir vor wenigen Tag dieses Foto - aufgenommen durch eine Dachluke ...
am Hausdach setzt sich das Leben durch ... und das bei diesen knalligen Temperaturen, ohne dass eine gute Seele Wasser spenden kann. Können wir uns an so viel Lebens-Kraft und -Freude
und -Zähigkeit ein Beispiel nehmen? In vielen Beiträgen hat Irmgard hier in diesem blog von ihrer schweren Krebserkrankung berichtet - nicht zuletzt deshalb, um vielleicht auch anderen Mut zu machen, die sich mit einer schweren Situation herumschlagen müssen. Anfang dieses Jahres
ist es für Irmgard plötzlich wieder "eng" geworden - im wahrsten Sinn des Wortes (so steckte man sie wochenlang in ein schweres Mieder...ja, und sie sollte es bisweilen doch noch immer tragen!)
Am 6.Jänner 2017, Feiertag Dreikönig, hat sich Irmgard selbst wegen arger Schmerzen ins
Spital eingewiesen ...die Diagnose war gar nicht so einfach zu erstellen: Nierensteine steckten im Harnleiter ...Not OP!!! Und doch fing damit erst der Leidensweg an......
Für Irmgard ist der 26.Jänner der Tag, an dem sie von einer normalen Spitalspatientin zu einem
"Sonderfall" wurde. Hier Irmgards Bericht


Schicksalstag 26. (Jänner 2017)

der Tag, an dem ich (bis heute) zum letzten Mal gelacht habe, ehe ich dann die niederschmetternde Diagnose ‚Spondylodiszitis‘ erhielt. Dem war bereits eine akute urologische Sepsis mit Notoperation und dementsprechenden Behandlungen vorangegangen.
Die Leitung der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder war mit der Bitte an mich herangetreten, mich für eine Fotoserie zur Verfügung zu stellen, 


die dann u.a. per scroll die Pflegeakademie vorstellen und bewerben sollte. Mit einer ‚Elevin‘, einer Schülerin, stellte ich mich also am 26.Jänner dem Fotografen, der uns mit seinem Schmäh, seinen Komplimenten und seiner positiven Ausstrahlung immer wieder bei Laune hielt, um gute Bilder zu bekommen.


(Foto Quelle Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien.)

Kaum war dieser für meinen Rücken doch sehr anstrengende und belastende Einsatz abgeschlossen,  ‚lauerte‘ bereits im Hintergrund die Überbringerin der Diagnose dieser Schmerzen: festgestellt worden war bei mir nämlich eine selten auftretenden Krankheit, deren Name ich zuvor noch nie gehört hatte, äußerst schmerzhaft und ausschließlich mit strenger Bettruhe und den ‚passenden‘ Antibiotika, zu heilen. Und das könne man, versicherte man mir, bringe ich nur die nötige Geduld dafür auf, ES durchzustehen.


Ich habe die "Geduld" aufgebracht und bin dadurch auch einer in Erwägung gezogenen Operation (mit ungewissem Ausgang) entkommen. 
Die ‚aufmunternden‘ Worte eines Oberarztes ‚früher legte man die Menschen in ein Gipsbett‘, und die eines jungen, engagierten Arztes: "sie haben nur zwei Möglichkeiten, entweder sie halten durch, oder es ist aus" -  taten das ihre.
Ein unbeschreibliches Martyrium von 126 Tagen 
in ein und demselben Bett begann:



Röcheln, Wasser in der Lunge, im Gesicht bereits blau, Sauerstoffmaske, ein Ohnmachtsanfall, von dem ich zwar nichts mitbekommen hatte, der aber im ganzen Haus Herzalarm auslöste, zweimal Intensivstation, Untersuchungen wie EKG, Röntgen, CT, Ultraschall, EEG, Zahn ziehen, Knochendichte bestimmen, Gyn, Osteoporose-Beratung, neurologische Abklärung, bis hin zu acht MRT-Untersuchungen (eine davon mit Maske) bestimmten meinen Tagesablauf; von der täglichen schmerzhaften Antithrombose-Spritze, unzähligen Blutabnahmen und Infusionen bis hin zum dreimaligen ‚Setzen‘ eines ZVK (Zentralen Venen Katheters) im Schlüsselbeinbereich. 

Literweise flossen Antibiotika und Schmerzmittel 
in meine bereits sehr desolaten Venen, 
ehe (kiloweise) auf ‚oral‘ umgestellt wurde; 
ein dreimal täglicher ‚Cocktail‘ 
mit zum Teil ‚überdimensionalen‘ Tabletten, 
denen auch noch der Psychiater ‚seine‘ Dosis an Antidepressiva hinzufügte. 
Zusätzlich wurde mir ein Mieder 
zur Stabilisierung der Wirbelsäule angepasst.
An die aus meiner Sicht vielen entwürdigenden Situationen will ich mich an dieser Stelle nicht erinnern.
Vier schmerzhafte Stürze 
(zum Glück ohne Brüche) 
gegen Ende des Aufenthaltes gaben mir dann noch den Rest.
Nach 126 Tagen habe ich schließlich das Krankenhaus verlassen und mich über Wochen nur mit Hilfe eins Rollators fortbewegen können. 
Aber ich war nicht mehr die Person, 
die vor zwei Jahreszeiten ihr zugegebenermaßen schönes Zimmer bezog. Der Verlust von 15kg Körpergewicht, dem nahezu sämtlicher Muskeln und vor allem dem bis zur Hälfte meiner einst schönen Haare (der wohl schmerzlichste), machten aus mir eine ‚andere Person‘, mit der ich entweder leben lernen oder daran arbeiten muss, einen Teil davon ins Positive umzukehren. Und vor allem ist nach wie vor Geduld gefragt, wobei dieses Kontingent so gut wie aufgebraucht ist.
Die Frage, was Antibiotika, Schmerzmittel und Psychopharmaka, über so lange Zeit verabreicht,  tatsächlich in verschiedenen Bereichen des Körpers anrichten können, die nicht therapiert werden sollen, kann mir bis heute niemand schlüssig beantworten. Schmerzmittel und Antidepressiva habe ich mittlerweile ‚ausschleichen‘ lassen, in zwei Etappen – also Ende September - sollte dann auch das Aus für die Antibiotika gekommen sein.
Ärzte und das gesamte Pflegepersonal taten aus ihrer (medizinischen) Sicht das Möglichste, um mir die beste Behandlung angedeihen und mich nicht total verzweifeln zu lassen, dennoch gab es fast täglich eine neue Situation, in der ich mich nach ein und derselben fachlich kompetenten und einfühlsamen Ansprechperson gesehnt hätte, 
mit der ich mich austauschen hätte können; letztendlich aber mit allem allein fertig werden musste.
Nur langsam finde ich von der Fremdbestimmung durch Ärzte, Untersuchungen und Medikamente zurück zur Selbstbestimmung – eine wesentliche Voraussetzung für einen gedeihlichen Heilungsprozess, der aber noch lange nicht ganz abgeschlossen ist."


Foto Irmgard Czerny

PS
Auch wenn sie selbst es oft noch nicht wahrhaben kann - Irmgard hat den Weg über das Brückerl geschafft - anders hätte sie ihren Bericht - nach Monaten des Traumas - wohl gar nicht verfassen können, denke ich mir. Auch diesmal hat sie von sich berichtet, um anderen Mut zu machen. 
Auch darin liegt vielleicht der unergründliche Sinn einer so sinnlos scheinenden Krankheit.
Weil sich "das Leben durchsetzt" - hier noch ein Foto von Irmgard, das sie mir auch in diesen
Tagen geschickt hat. Mir scheint: das Lachen kommt wieder!!!  Danke Irmgard!!!




Sonnenblumen Smiley
Foto Irmgard Czerny, 





Donnerstag, 24. August 2017

Fürbitten 25.8. "Mein Nächster" - ich kann ihn mir nicht aussuchen Mt..22.34

Foto Irmgard Czerny - 
Wiental-Terrasse August 2017

25.8.2017  Mt.22.34 Gottesliebe nicht ohne Nächstenliebe 
Solche Leute gibt es immer wieder. Sie fragen: Was ist das wichtigste GESETZ?  Im Judentum zur Zeit Jesu gab es 248 Ge - bote und 365 Ver - bote. So will nun ein Gesetzeslehrer Jesus auf die Probe stellen: „Nun, was davon ist das WICHTIGSTE?“ Die Antwort Jesu macht es uns bis heute schwer: Das wichtigste Gebot ist: „ Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken“ – ja, das kann man bald einmal behaupten – aber zur Gottesliebe gehört auch wesentlich ein Zweites, sagt Jesus: „und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Den Nächsten aber können wir uns nicht aussuchen Bitten wir heute
Für genau diesen einen „nächsten“ Menschen, 
mit dem wir vielleicht momentan ein ganz besonderes Problem haben

für diesen einen „nächsten“ Menschen, 
dem wir gleich wieder am liebsten aus dem Weg gehen würden

für diesen einen „nächsten“ Menschen, 
von dem wir uns tief gekränkt fühlen und mit dem wir nichts mehr zu tun haben wollen

für diesen einen „nächsten“ Menschen, 
der zu viel von uns verlangt, von dem wir uns überfordert fühlen

Bitten wir für unsere Politik und Gesellschaft, dass wir solidarisch umgehen mit denen, 
die "als Nächste" unsere Hilfe brauchen, 
dass wir Hilfe und Zuwendung geben, ohne dafür Hürden aufzubauen  

Bitten wir für den schon anlaufenden Wahlkampf, dass man auch im Gegner
respektvoll und fair „den Nächsten“ sieht

Du bist der Gott, den wir mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, mit unserem ganzen Denken und all unserer Kraft lieben wollen. Hilf uns, dass wir auch füreinander liebevoll da sind, dass uns ein gutes Miteinander gelingt: wir bitten im Namen Jesu

Amen

einfach so

‎"und

solange man lebt, weiß man nicht, 
was noch geschehen kann."

Antal Szerb 

Ach Arthur "..do not disturb..." RT 8

Ja, langsam, langsam
kapiert es die Moa.
Das hat aber seine Zeit gebraucht.
Fast drei Wochen ist der Arthur
nun schon auf Urlaub
"Uuuuurlauuub" sagt er mit Genuss!
Er weiß genau,
dass das eine besondere Auszeit ist.
Im Gegensatz zu Portugal aber -
wo er mit den Eltern in verschiedenen Hotels genächtigt hat - und wo er
meist nach zwei Tagen im selben Appartement schon "baba" gewunken hat - und unmissverständlich die noble
Herberge verlassen wollte...
ja, also im Gegensatz zu Lissabon lebt der Arthur in Marbella
nun fast wie zu Hause - eine große Wohnung, Maisonette, riesiger Balkon,
Pool und Meer vor seinen Füßen
im Wohnzimmer der große TV Schirm mit allen seinen Programmen -
prima Badezimmer (auch auf das legt er Wert, der Arthur - da stellt er sich nämlich selbst in die Dusche und macht es wie "die Großen")
Also kurz gefasst, es taugt ihm total in seinem Urlaubsdomizil:
und DESWEGEN ..... ja, offensichtlich DESWEGEN
war die Moa schon knapp daran, eine Vermißtenmeldung
aufzugeben.
"WANTED"
Denn plötzlich ist black box am handy.
Unruhig schaut die Moa am vormittag in Whats App -
wenn die Arthur Familie in Wien ist kommen ja oft schon gegen 7.00 die ersten "Meldungen" in Form von Fotos oder Videos -
Jetzt aber: Niente.
Es wird 10.00, es wird 11.00, es wird Mittag
ja es wird sogar schon Nachmittag ...
also jetzt reicht es der Moa
"Lebt da noch jemand???" WhatsApped sie.....
Endlich endlich ein Lebenszeichen
Ja, uppsi - ja eh, wir leben
Aber wir sind alle so FAAAUUUUL liebe Moa.
Selbst der Arthur scheint im totalen Urlaubsmodus zu sein.
Hat er anfangs noch in aller Früh verlangt: "Gemma!!! - Gemma!!!"
und das hieß zumindest "gemma zum Pool - gemma Roller fahren"
so streunt der Arthur jetzt plötzlich voll entspannt wie ein Kätzchen durch die Wohnung.
Knotzt sich da hin - knotzt sich dort hin - spielt in der Küche "kochen"
liest sein "Dokta"-Buch, spielt mit seinem Lego - verwendet seine große
Pool-Schwimminsel daheim einfach als Auto: "brumm brumm"

ja .... und sonst NIX.
Einfach FAULTIER!!!
Einfach "rumhängen"
Im wahrsten Sinn des Wortes:
der Moa wird ganz schwindlig.
Da spielt er "Brücke", der Arthur.
Liegt mit dem Kopf auf dem Sofa -
dann den kleinen
Körper durchgestreckt im Nichts,
erst die Füße  wieder auf einem vis a vis Sessel.
So spielt er lässig Hängebrücke
und macht als Draufgabe noch graziöse
Streck- und Beugebewegungen
mit einem Bein ....  unter ihm der harte Marmofußboden ....die Moa kann gar nicht
hinschauen, wie der kleine Kerl da herum
"hängt" - ja, richtig "abhängt"
Faultier eben!!! -
Ja der Arthur ist unübersehbar im Urlaubsmodus.
Die Moa muss sich daran gewöhnen - keine Videos schon in aller Früh
Erst "auf Verlangen" sieht man per Fotos die Familie spät nachmittags/ früh abends
chillig am Strand - ein kleines Zelt haben sie sogar, unglaublich: sogar der Papa
hält dort relaxed eine Spät Siesta
Hin und wieder läuft der Arthur mit seiner Gießkanne die paar Meter zum Meer ....
aber alles - gemütlich, gemütlich, gemütlich.
Und selbst wenn der Arthur - wie aufgezogen - dann später auch noch
die Strandpromenade rauf und runter läuft -
- einen chicen Herren Strohhut am Kopf: selbst da ist es nur .....


ok, ok, 
die Moa hat die Botschaft verstanden!!! 


Mittwoch, 23. August 2017

Fürbitten 24.8 es soll uns "unter die Haut" gehen - Hl.Bartholomäus

24.8.2017  Hl.Bartholomäus
Heute ist das Fest des heiligen Bartholomäus – sein Name wird in den Apostellisten der ersten drei Evangelien erwähnt. Höchstwahrscheinlich ist Bartholomäus mit jenem skeptischen Nathanael gleichzusetzen, von dessen Berufung heute im Johannesevangelium erzählt wird. Bartholomäus, so glaubt man, predigte dann nach dem Tod Jesu in Indien, Mesopotamien, Parthien und Armenien, wo er gemartert wurde (enthauptet oder geschunden und gekreuzigt). Michelangelo, der ihm im Gerichtsbild der Sixtina sein Selbstbildnis gab, lässt ihn die abgeschundene Haut tragen. Das ist ein starkes Bild, ein Bild das „unter die Haut“ geht – 
bitten wir heute

für all die Menschen, die bis auf die Haut geschunden werden –
die für Schwerarbeit mißbrauchten Kinder, die Opfer von Menschenhändlern, ausgebeutete Menschen auf der Flucht

für alle, die ihre Haut zu Markte tragen müssen: die modernen Arbeitssklaven, 
Menschen ohne fixe Anstellung, junge Leute im Prekariat

für alle, die ihre eigene Haut retten wollen und retten müssen: 
Frauen, Kinder, Männer in den Kriegs-und Krisengebieten unserer Welt, auf der Flucht, heimatlos

für alle, die das Elend der Welt hautnahe spüren und versuchen zu helfen:
die vielen humanitären Organisationen und so viele Einzelpersonen, die sich um Andere
annehmen

für alle, die schon abgestumpft oder zynisch geworden sind, denen Elend und Not nicht mehr unter die Haut gehen – dass sie wieder fähig sind, Mitleid zu empfinden

bitten wir für uns alle, dass wir das sind, was man eine „gute Haut“ nennt, Menschen, die in ihrem kleinen Umfeld zu helfen versuchen, so gut es geht

Nathanael-Bartholomäus ist Jesus begegnet, weil ihn sein Freund Philippus zu Jesus mitgenommen hat. Er sagte „Komm und sieh“. Herr lass auch uns Menschen sein, die andere zu dir mitnehmen


Der heilige Bartholomäus wird besonders von den Armeniern hoch verehrt - in Armenien soll er sein Martyrium erlitten haben. Vor 102 Jahren geschah der türkische Genozid an diesem Volk - auch mit Billigung der österreichisch-ungarischen Monarchie. Gott, wir bitten um Verzeihung für dieses Verbrechen, wir bitten für die heute in vielen Länder verstreut lebenden Armenier und wir bitten für alle Menschen, die heute aus ethnischen oder religiösen Gründen um ihr Leben fürchten.  Erbarme dich ihrer, erbarme dich unser: Amen

einfach so

" Wir haben größere Häuser 
aber kleinere Familien;
mehr Annehmlichkeiten, 
aber weniger Zeit.
Wir haben mehr Wissen 
aber weniger Urteilsvermögen;
Es ist eine Zeit von hastigem Essen,
...aber langsamer Verdauung;
großer Menschen 
aber von kleinem Charakter;
riesiger Gewinnen 
aber oberflächlichen Beziehungen.
Es ist eine Zeit 
in der viel im Schaufenster ist,
aber nichts im Zimmer."

Dalai Lama

Dienstag, 22. August 2017

Fürbitten 23.8. Nein, Gott ist nicht "gerecht" - das ist unser Glück




23.8.2017 Mt.20.1.   Die Gerechtigkeit Gottes
Die ersten werden die letzten sein…Arbeiter im Weinberg
Wie ungerecht ist Gott? Das Gleichnis heute erzählt von einem Gutsherrn, der jedem Arbeiter am Ende des Tages den gleichen Lohn zahlt, egal, wie lange die Männer letztlich gearbeitet, ja regelrecht geschuftet haben. Ist das nicht eine bodenlose Gemeinheit? Ja, im sozialen Bereich wäre es das. Hier aber, im religiösen Kontext, sagt die Geschichte etwas anderes. Ja, sie kann uns sogar einen Stein vom Herzen nehmen. Denn profitieren letztlich nicht wir alle von der „Ungerechtigkeit“ Gottes? Dass Gott eben nicht am Ende des Tages und am Ende der Tage kleinlich abwägt – wer von uns würde dann schon perfekten Arbeits/Lebenseinsatz rund um die Uhr vorweisen können?  Bitten wir heute

Dass wir nicht so oft Angst davor haben, im Vergleich mit anderen zu kurz zu kommen,
dass wir nicht neidisch auf andere sehen

Dass wir nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das, was Andere zu wenig haben

Dass wir keine Angst davor haben ausgenützt zu werden, im Beruf, im Alltag, zu Hause
sondern dass wir geben, was wir geben können

Dass wir selbst großzügig sind und nicht kleinlich aufrechnen, was uns Andere schuldig sein sollten

Dass wir uns in unserem kleinen Umfeld um Gerechtigkeit bemühen, auch wenn wir wissen,
dass wohl nie alle zufrieden sein werden

Dass wir dankbar weitergeben wollen, was wir selbst an Überfülle im Leben haben

dass unsere Liebe zu Gott kein Gegengeschäft ist, dass wir uns für unser „gut-sein“
nichts erwarten – sondern dass wir gerne und dankbar genau so leben, wie wir leben
dürfen


Du guter Gott, wie dankbar müssen wir sein, dass du auch uns mehr geben wirst, als uns zusteht und als wir verdient haben. So bitten wir dich: Lass uns genauso auch mit unseren Mitmenschen umgehen, großzügig und mitfühlend, wie es Jesus getan hat Amen