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Montag, 17. August 2015

Fürbitten 18.8. - Wir, die Reichen ..... und vor unserer Tür die Armen Mt.19.23

orf.at


18.8.2015 Mt.19.23
„Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen – eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr“, sagt Jesus heute im Evangelium.  Es ist eine Stelle, die sprichwörtlich geworden ist. Ist uns aber auch bewusst, dass möglicherweise nicht „die anderen“ gemeint sind, sondern womöglich wir selbst? Wenn wir Bilder von Traiskirchen sehen, wie fühlen wir uns da als Christen? 
Lassen wir einfach wieder – in aller Stille – die Meldungen auf uns wirken

„Die Situation der Asylwerber in Traiskirchen wird durch den Temperatursturz immer prekärer. Derzeit haben dort 600 Menschen kein Dach über dem Kopf. Damit die Flüchtlinge in Traiskirchen nicht im Regen stehen, wurden die Garagen geöffnet, Busse dienen als Unterstellmöglichkeit.“ 

Wir bitten: Herr erbarme dich- Herr erbarme dich

Darüber hinaus ist die medizinische Betreuung im Lager in Traiskirchen untragbar. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, die Montag im Lager helfen wollte, scheiterte an der chaotischen Organisation. Sie wurden auf morgen vertröstet. Schwangere Frauen, kranke Kinder bleiben unbehandelt

Wir bitten: Herr erbarme dich -Herr erbarme dich

Konkret einigten sich gestern abend SPÖ und ÖVP mit den Grünen auf ein Verfassungsgesetz, das dem Bund auch gegen den Willen von Land und Gemeinden das Recht einräumt, Flüchtlingsunterkünfte zu errichten. In Kraft treten könnte das Gesetz  am 1. Oktober. Die FPÖ kündigte bereits Widerstand und eine Volksbefragung an.

Wir bitten: Herr erbarme dich - Herr erbarme dich 


Bitten wir heute, jeder für sich ganz still,
dass Gott uns Wege zeigt, damit wir als Staat Österreich nicht versagen,
….
damit die europäischen Staaten insgesamt nicht an dieser menschlichen Herausforderung scheitern,….

dass Gott mir selbst zeigt, wie ich Schwester oder Bruder für die sein kann, die in Not sind
…..

Schau auf unseren guten Willen, Herr – und hilf und HELFEN.Amen